Kosten der Restschuldversicherung

Kredite und Finanzierungsgeschäfte sind für viele Haushalte selbstverständliche Begleiter im Alltag. Was passiert bei Arbeitslosigkeit oder langer Krankheit?

Schließlich schrumpft das Budget, die Tilgung wird schwieriger. Abhilfe verspricht die Restkredit- oder Restschuldversicherung.

Das Problem: Viele Verbraucher vergessen schnell, dass die VersicherungKosten verursacht. Dabei lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen, denn einige Verträge sind teurer als andere Restschuldversicherungen.

Restschuldversicherung: Gegen Zahlungsausfälle absichern

Darlehen mit überschaubaren Kreditsummen von 2.000 Euro der 3.000 Euro werden gern für die Finanzierung von Konsumgütern benutzt.

Geht es ums Auto oder gar das Haus, werden die Beträge schnell deutlich größer. Damit steigt im Regelfall auch der Tilgungszeitraum. Wer weiß schon, was in drei oder vier Jahren passiert?

Gerade

  • Krankheit
  • Arbeitslosigkeit
  • Tod oder
  • Scheidung

sind Situationen, die den Alltag grundlegend durcheinanderbringen. Bricht ein Teil des Einkommens weg, lassen sich Zahlungsverpflichtungen nicht mehr bedienen – man gerät in die Schuldenfalle.

Die Restschuldversicherung hilft dieses Risiko umgehen. Das Problem: Kosten für diese Absicherung werden meist nicht im Zins fürs Darlehen abgebildet.

Damit erkennt der Kreditnehmer nicht, wie teuer Kredit und Restschuldversicherung zusammen sind. In einigen ungünstigen Fällen würde sich – sofern man Kosten für beide addiert – der Zinssatz fast verdoppeln.

Kosten hängen an vielen Faktoren

Leider sind pauschale Aussagen bezüglich der Kosten für eine Restschuldversicherung schwierig, die Spanne zwischen einzelnen Banken ist relativ breit.

Dennoch sollte man sich als Kreditnehmer nicht unter Druck setzen lassen. Hintergrund: Nur in seltenen Fällen hängt die Darlehensvergabe wirklich am Abschluss der Versicherung.

Sollte dies der Fall sein, muss die Bank im Übrigen den Preis für die Restkreditversicherung in den Zinssatz einrechnen. Andernfalls kann man sich nach Alternativen umsehen.

Hintergrund: Viele Versicherer bieten eine Lebensversicherung mit fallender Versicherungssumme als Option zur Darlehensabsicherung an.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Wer sich selbst um die Besicherung kümmert, kann Konditionen verschiedener Tarife prüfen und sich letztlich für die beste Option am Markt entscheiden – statt ein eventuell teures Produkt der Bank zu unterschreiben.

  • Gerade beim Baugeld sollte man in jedem Fall Optionen zur Darlehensabsicherung prüfen.

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