Risikolebensversicherung kündigen

Durch die Risikolebensversicherung lassen sich Partner und Kinder finanziell absichern. Aber auch Geschäftspartner sorgen mit dem Risikotarif in der Lebensversicherung vor.

Nicht immer braucht man den Vertrag bis zum Ende der Laufzeit.

Beispiel: Durch Erbschaft hat man das Eigenheim vorzeitig tilgen können. Was passiert mit der als Sicherheit abgeschlossenen Risikolebensversicherung? Wie sollte man beim Kündigen vorgehen? Und welche Sonderregelungen gelten hier eventuell?

Risikoschutz – wenn der Vorsorgegedanke entfällt

Es gibt viele Gründe, die für den Abschluss einer Risikolebensversicherung sprechen. Leider kann es passieren, dass man den Schutz für Hinterbliebene nicht mehr braucht.

Etwa dann, wenn man den Vertrag für den Partner abgeschlossen hat, sich aber irgendwann trennt. Oder man hat einen besseren Tarif gefunden.

Prinzipiell ist die Kündigung der Risikolebensversicherung einfach. Der Versicherungsnehmer informiert sich zur Kündigungsfrist und dem Zeitpunkt für die gültige Kündigung, formuliert ein entsprechendes schriftliches Kündigungsschreiben – und schickt das Ganze per Einschreiben mit Rückschein ab.

Wann die Risikolebensversicherung kündigen?

Viele Versicherungen lassen sich regulär zum Ende des Versicherungsjahres auflösen. Im Fall der Risikolebensversicherungen sieht des etwas anders aus. Hier kann allgemein zum Ablauf jedes Beitragszahlungszeitraums gekündigt werden.

Hat man sich für den Monatsbeitrag entschieden, kann so mit jedem Beitragsmonat die Kündigung ausgesprochen werden. Aber: Es sind immer die geltenden Kündigungsfristen einzuhalten.


  • Wird die Versicherung als Sicherheit (etwa einen Immobilienkredit) abgeschlossen, muss der Gläubiger – zum Beispiel eine Bank – dem Schritt zustimmen.

Sofern man an das Kündigen wegen Unzufriedenheit mit den Konditionen deckt, aber im Prinzip am Risikoschutz festhalten will, ist ein weiterer Schritt zu empfehlen.

Erst wird die neue Versicherung abgeschlossen und erst nach Erhalt des Versicherungsscheins der Altvertrag aufgelöst. So umgehen Versicherte die Gefahr, den Schutz ganz zu verlieren.

Hinterbliebenenschutz kündigen – die Alternativen

Im Alltag tauchen häufiger Situationen auf, in denen die Risikoabsicherung zur Disposition steht. Das Kündigen muss aber nicht die beste Option sein. Ist nur der Bedarf gesunken oder stehen der Fortführung des Vertrags finanzielle Engpässe im Weg, lassen sich Alternativen zum Kündigen nutzen.

Eine Teilkündigung lässt den Vertrag bestehen, setzt aber die Versicherungssumme – und damit den Beitrag herunter. Und wenn alle Stricke reißen, wird der Vertrag einfach beitragsfrei gestellt.

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