gesetzliche-unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung ist eine Versicherung, die einen Teil der Sozialversicherung in Deutschland umfasst. Diese Versicherung greift dann, wenn ein Arbeitnehmer infolge eines Unfalls oder durch Berufskrankheiten seinen Job gar nicht mehr oder nicht mehr in vollem Umfang ausüben kann.

Insofern ist die Bezeichnung 'gesetzliche Unfallversicherung' etwas verkürzend, da auch eine große Zahl der Fälle mit dem zweiten Problem abgedeckt werden. Dennoch ist dieser Ausdruck weit verbreitet und somit geläufig.

Wer ist in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert?

Die meisten Berufstätigen in Deutschland sind in dieser Versicherung pflichtversichert, während Selbstständige unter bestimmten Bedingungen sich freiwillig versichern oder eben auch darauf verzichten können.

Versichert sind zudem nicht alle Eventualitäten, die einem Versicherten zum Beispiel auf dem Arbeitsweg widerfahren können: Verzögert er diesen oder macht er eine Unterbrechung, so fällt eine folgende Beeinträchtigung nicht zwangsläufig unter die Belange dessen, was die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt.

Ein anderer Grund für den Träger, nicht mehr zuständig zu sein, ist Alkoholkonsum während des Arbeitsweges,  der im Fortgang zu einem Unfall führt.

Wann tritt die Unfallversicherung ein?

Die beiden Hauptaspekte wurden oben schon genannt, sind aber trotzdem hier noch einmal in der Übersicht zu lesen:

  • Arbeitsunfall
  • Berufskrankheit

All jenen, welche nach dem Eintritt eines derartigen Ereignisses nicht oder nur noch teilweise erwerbsfähig sind, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung eine Rente, abgestuft je nach Umfang der Beeinträchtigung.

  • Die gesetzliche Unfallversicherung wurde noch unter Bismarck im Jahre 1884 eingeführt. Deutschland, bzw. das damalige Deutsche Reich war damit der erste Staat weltweit, der über eine gesetzlich verpflichtende Regelung zum Schutze der Arbeitnehmer verfügte.

Welche Art von Leistungen übernimmt diese Form der Versicherung?

Ebenso ist die gesetzliche Unfallversicherung dazu da, viele Ereignisse, die sich rund um einen Unfall ergeben, finanziell abzudecken. Dazu zählen im Einzelnen:

  • Abfindungszahlung
  • Pflegegeld
  • Übergangsgeld
  • Hinterbliebenenrente
  • Überführungskosten
  • Sterbegeld
  • Beihilfe

Die Versicherung kümmert sich - nicht zuletzt durch die Versorgung von Hinterbliebenen - nicht nur um jene, welche von einem Unfall betroffen sind. Zudem leistet sie langfristige Unterstützung. In jedem Fall ist sie also eine für alle Bürger nützliche Einrichtung, die als europaweites Vorbild inzwischen fast überall existiert.

Das könnte Sie auch interessieren