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Familien stehen beim Vorsorgen vor besonderen Herausforderungen. Es müssen nicht nur die Eltern abgesichert werden – auch dem Kind gehört ein Teil der Aufmerksamkeit. Wie schnell ist beim Toben ein Unfall passiert? Und manchmal sind die bunten Beeren am Strauch einfach zu verlockend.

Wie können Eltern ihr Kind zuverlässig schützen? Welchen Ansprüchen muss die Vorsorge gerecht werden? Kommt eine Unfallversicherung für das Kind vielleicht in Frage?

Unfallversicherung – für eine sichere Zukunft

Kinder entdecken die Welt und toben herum – und vergessen dabei schnell Gefahren. Dabei kann der Nachwuchs:

  • auf dem Weg in die Kita
  • auf dem Schulweg
  • in den Ferien oder
  • während der Freizeit

Opfer eines Unfalls werden.

Für Eltern ist der Gedanke daran ein Horrorszenario. Leider ist der Aufbau eines soliden Versicherungsschutz schwierig. Die BU-Versicherung greift hier noch nicht. Und Kinderinvaliditätsversicherungen sind teuer und haben mitunter Lücken. Als Alternative bleibt oft nur die Unfallversicherung.

Das Problem: Ein Kind stellt an den Unfallschutz andere Anforderungen als dessen Eltern.

Unfallversicherung fürs Kind – das muss drin sein

An den Unfallschutz Heranwachsender sind besondere Ansprüche anzulegen. Aufgrund des Alters und eventuell hohen Kapitalbedarfs muss die Versicherungssumme gewisse Mindeststandards erfüllen – von 200.000 Euro bis 300.000 Euro. Gleichzeitig ist die Progression wichtig, um schwere Invaliditäten angemessen abzusichern.

Darüber hinaus kann sich eine Unfallversicherung bezahlt machen, die auch Vergiftungen im Kindesalter einschließt. Schließt die Versicherung eine Vorauszahlung in Höhe der vereinbarten Todesfallsumme ein, sollte diese nicht zu knapp bemessen sein. Ein weiterer Aspekt betrifft die Punkte Kraftanstrengung und die Anrechnung von Krankheiten. Letztere sollten erst ab einem gewissen Anteil Berücksichtigung finden, erhöhte Kraftanstrengung zudem nicht als Ausschlussgrund gelten.

Kinder-Unfallpolice – dieser Schutz ist verzichtbar

Neben den wesentlichen Leistungen bieten viele Versicherer Zusatzpakete an. Diese können beispielsweise:

  • Krankenhaustagegelder
  • Genesungsgelder
  • Unfallrenten
  • Rooming-in

umfassen. Statt diesen Bereichen Aufmerksamkeit zu schenken, sollte der Basisschutz auf soliden Füßen stehen. Zumal einige Aspekte – wie etwa ein Rooming-in bis zu einem gewissen Alter von anderen Versicherungen gedeckt sein kann.

  • Einige Grundschutztarife leisten erst ab zweistelligen Invaliditätsgraden. Fürs Kind sollte in der Unfallversicherung aber ab dem ersten Prozent Invalidität eine Leistung drin sein.

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