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Eltern treibt im Alltag die Sorge ums Wohlergehen ihrer Kinder um. Gerade im Hinblick auf die Gesundheit werden hier Weichen für's spätere Leben gestellt.

Damit der Nachwuchs sein unbeschwertes Lachen behält, schließen Familien gern eine Zahnzusatzversicherung für ihr Kind ab.

Macht dieser Schutz für's Kind so früh überhaupt Sinn? Und wo liegen die Stärken der Tarife?

Gesunde Zähne dank Zahnzusatzversicherung

In den Augen vieler Zahnärzte und Verbraucherexperten gehört die Zahnzusatzversicherung zu jenen Zusatztarifen, die sich im Alltag rechnen. Gerade im Hinblick auf:

  • Zahnersatz
  • professionelle Zahnreinigung
  • höherwertige Therapiemaßnahmen
  • Kieferorthopädie usw.

wird es für Kassenpatienten teuer. Zusätzliche Kostenerstattungen durch die Zahnzusatzversicherung fangen finanzielle Risiken auf. Bereits im Kindesalter können Zahndefekte und Fehlstellungen zu Schwierigkeiten führen.

Das Problem: Die Behandlungen sind langwierig und teuer. Und auch hier gilt die Devise, dass nur jene Maßnahmen seitens der Krankenkassen übernommen werden, die zweckmäßig und notwendig sind sowie dem medizinischen Standard entsprechen. Eltern können ihrem Kind durch die Zusatztarife eine höherwertige Versorgung sichern.

Kinder - Zahnzusatzversicherung: Wann abschließen?

Prinzipiell gilt im Hinblick auf die Zusatzversicherung fürs Kind der gleiche Grundsatz wie für Erwachsene: Je früher, desto besser. Trotzdem sollte das Ganze realistisch betrachtet werden. Kleinkinder mit Milchgebiss werden in der Regel frühestens mit 30 – 36 Monaten vorgestellt.

In den ersten drei Lebensjahren besteht für eine Zahnzusatzversicherung also keine Notwendigkeit. Und auch in den Folgejahren sieht die Situation eher entspannt aus. Solange der Zahnwechsel noch nicht stattgefunden hat, liegen Zahnersatz oder kieferorthopädische Maßnahmen noch in weiter Ferne.

Da diese beim Kind das größte Kostenrisiko enthalten, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in den ersten sechs bis sieben Lebensjahren eine Zahnzusatzpolice kaum eine Rolle spielen. Erst wenn sich das Kind dem kritischen Alter nähert, kann sich die Zahnzusatzversicherung bezahlt machen.

Zahnzusatztarife: Tipps und Tricks

  • Einfach eine Zahnzusatzpolice für Kinder abzuschließen hat wenig Sinn. Wichtig ist ein genauer Vergleich der Leistungen. Bei Heranwachsenden tritt – anders als beim Erwachsenen – die Kieferorthopädie als Behandlungsgrund in Erscheinung. Dieser muss daher vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Und auch der Abschlusszeitpunkt ist wichtig. Im Regelfall übernehmen die Versicherer keine Leistungen für Erkrankungen, die vorher festgestellt wurden.

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