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Brutto Gehalt als Tontechniker

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Tontechniker / Tontechnikerin 2.748,82€ 32.985,83€

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Verdienen Sie als Tontechniker genug?

GEHALTSCHECK

Tontechniker - Die wichtigsten Fakten

  • Tontechniker arbeiten in kleinen und großen Musikproduktionsstudios bis hin zu großen Radio- und TV-Sendern.
  • Wer sich gerne musikalisch und technisch beschäftigen möchte, hat hiermit möglicherweise ja seinen Beruf fürs Leben gefunden.
  • Das Gehalt ist höchst unterschiedlich je nach Arbeitgeber. Eine festgeschriebene Ausbildung mit festgelegten Inhalten im klassischen Sinne gibt es nicht.

Das Gehalt als Tontechniker im Überblick

Tontechniker werden in erster Linie an privaten Schulen in Deutschland ausgebildet. Diese Schulen verlangen Gebühren, meist mehrere hundert Euro pro Monat.

Das Gehalt ist in diesem Beruf von so vielen Faktoren abhängig, dass man es nicht kurz zusammengefasst auf den Punkt bringen kann. In einem kleinen Musikstudio wird es entsprechend niedriger ausfallen, als bei einem großen Fernsehsender.

Als Einstiegsgehalt (im bundesweiten Durchschnitt) kann ein Tontechniker von dem her mit etwa

rechnen. Mit gewachsener Berufserfahrung steigt es im Schnitt auf Werte um die 2447 Euro brutto im Monat an.

Durchaus ist es für einen erfolgreichen Techniker im Laufe seiner Berufsjahre möglich, ein monatliches Einkommen von bis zu

  • 8850 Euro zu erzielen.

Der Werdegang zum Tontechniker

Ohne Tontechniker läuft gar nichts: Keine Musikveranstaltung, keine Radio- oder Fernsehsendung wäre ohne sie denkbar. Dabei arbeiten sie im Verborgenen.
Ihr Arbeitsplatz ist das Tonstudio oder sie befinden sich bei einem Konzert hinter der Bühne. Sie sind diejenigen, die bei jedem Festival als Erste auftauchen, um die Technik aufzubauen, und die es als letzte verlassen, nachdem sie alles wieder abmontiert haben.

Es gibt keine staatlich vorgeschriebene einheitliche Ausbildung. Im Regelfall beginnt alles mit einem musikalischem Talent und auch einer technischen Ader.
Es gibt dann zum einen die Möglichkeit, sich über ein musikalisches Hochschulstudium an Musikakademien dahingehend zu qualifizieren oder aber auch diverse Möglichkeiten einen Abschluss in diesem Bereich berufsbegleitend über ein Fernstudium zu absolvieren.

Tontechniker werden in erster Linie an den 20 privaten Schulen in Deutschland ausgebildet. Diese Schulen verlangen Gebühren, meist mehrere hundert Euro pro Monat.

Beispiele für bekannte Tontechniker-Schulen sind:
  • Schule für Tontechnik (SfT) Wuppertal
  • ARD. ZDF Medien Akademie
  • Akademie Deutsche Pop

Daneben kann man an der Universität Toningenieurwissenschaften studieren. Hier gibt es keine Studiengebühren, allerdings ist das Abitur Zugangsvoraussetzung. Die Ausbildung an der Universität ist der einzige Weg, um den Titel 'Toningenieur' führen zu dürfen.

Des Weiteren kann man eine dreijährige Ausbildung zum Mediengestalter Ton und Bild absolvieren. Dies geschieht in einem Betrieb, etwa bei einem Radiosender oder in einem Tonstudio - ohne Gebühren.

In der Ausbildung lernt der angehende Tontechniker alles übers Musik aufnehmen, bearbeiten und abmischen. Das bereitet ihn auf Tätigkeiten bei Film und Fernsehen, beim Radio, bei Musikveranstaltungen, beim Theater und bei Plattenfirmen vor.

Zunehmend wichtig werden Ausbildungsinhalte im digitalen Bereich. Zudem gibt es neue Ausbildungsgänge, da die klassischen Aufgaben des Tontechnikers durch die digitale Revolution stark erweitert wurden.

Wichtig ist ein gutes Gespür für Musik und musikalische Begabung. Ebenso muss man physikalisches Interesse mitbringen, da die heutige Technik viel Wissen in Physik erfordert. Weniger relevant ist dagegen der Schulabschluss.

Vor Beginn der Ausbildung muss man in der Regel eine Eignungsprüfung bestehen. In der Eignungsprüfung wird auch theoretisches Wissen abgefragt.

Deshalb sollte man sich auch in der Musikgeschichte und -theorie gut auskennen. Da die Ausbildungsplätze begrenzt sind, ist es empfehlenswert, sich auf die Prüfung vorzubereiten, damit man auch genommen wird.

Zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Ein Studium dauert länger.

Musiker und Menschen in Musikberufen, zu denen auch der des Technikers in diesem Bereich zählt, lieben oftmals die Freiheit um ihre kreativen Adern richtig ausleben zu können.

Daher ziehen sie oft die Selbstständigkeit einem Angestelltenverhältnis vor. Wer sich für diesen Weg entscheidet, hat es bis zu einem gewissen Teil dann auch eigenständig in der Hand wie viel Einkommen er aufgrund seiner guten Leistungen im Monat erzielen kann.

Welche Weiterbildungen kommen als Tontechniker in Frage?

Der Beruf Tontechniker ist nicht die Endstation. Zahlreiche Weiterbildungen bieten sich Absolventen dieses Berufes an, um sich zu spezialisieren und weitere Kompetenzen zu erlernen. In eine Weiterbildung lernt ein Tontechniker ein Gebiet seines Faches noch intensiver kennen als in der Ausbildung. Es gibt auch Weiterbildungen, die komplett neue Inhalte vermitteln, gerade aus dem Bereich der digitalen Medien.

Diese Weiterbildungs-Angebote gibt es:

  • Bild-, Ton-, Kameratechnik
  • Mediengestaltung und Multimediaproduktion
  • Musik-Streaming
  • Geprüfter Meister für Veranstaltungstechnik Fachrichtung Bühne/Studio
  • Ton-, Bildtechnik (Studium)
  • Medien- und Multimediatechnik (Studium)

Als alternative Berufe, in denen auch Tontechniker arbeiten können, bieten sich an:

Verschiedene Bildungsanbieter bieten Kurse in verschiedenen Städten Deutschlands an. Die genauen Daten lassen sich ganz einfach über KURSNET der Bundesagentur für Arbeit abrufen. Wer studiert, absolviert seine Weiterbildung an einer Hochschule.

Weiterbildungen sind in der Regel kostenpflichtig. Allerdings ist es möglich, eine Förderung durch Bildungsgutscheine zu bekommen. Nähere Auskunft hierzu erteilt die Bundesagentur für Arbeit. Ein Studium dagegen ist, sofern es das Erststudium ist, kostenfrei. Bis auf die Semesterbeiträge fallen in Deutschland keine Studiengebühren an.

Dank der Weiterbildung sind die Jobchancen besser. Heutzutage werden überall Fachkräfte mit Spezialkenntnissen gesucht. Deswegen sollte sich jeder weiterbilden. Nicht zuletzt bekommen Personen mit einer oder mehreren Weiterbildungen auch leichter ein höheres Gehalt oder Honorar. Da die Konkurrenz groß ist, lohnt sich das.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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