Wie viel Geld kann ich in meinem Job verdienen? Bezahlt mein Arbeitgeber ein faires Gehalt? Unser Gehaltsvergleich Ergebnis zeigt Ihnen auf einen Blick wie hoch das Gehalt für Ihren Beruf sein kann. Nutzen Sie unseren Gehaltsvergleich Rechner 2021 für einen fundierten Überblick, was üblich für Ihren Beruf als Gehalt gezahlt wird.

Gehaltsvergleich 2021: Was verdient Deutschland?

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Warum sollte ich mein Gehalt vergleichen?

Wenn Sie eine Gehaltserhöhung in Ihrem Job durchsetzen möchten, müssen Sie die Gehälter in Ihrem Beruf vergleichen, so dass Sie mit handfesten Argumenten auftreten können. Ein Gehaltsvergleich hilft Ihnen auch dabei, sich in Ihrem Job sicherer und wohler zu fühlen. Wenn Sie das Gehalt für Ihren Beruf vergleichen, kann es sein, dass der Kollege, der auch Ihren Job macht, nicht der beste Vergleich für die Lohnzahlung darstellt. Valide Daten und eine übersichtliche Darstellung der Gehaltsspanne liefert einen schnellen Einblick in Ihr Gehalt für 2021.

Darauf basiert unser Gehaltsvergleich

Die Ergebnisse, die Sie in unserem Gehaltsvergleich erhalten, basieren allesamt auf unserer eigenen Gehaltsdatenbank. In dieser Datenbank haben bereits über 50.000 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aus den verschiedensten Berufen und Branchen ihre Gehaltsdaten angegeben. Aus diesen Daten haben wir für Sie Durchschnittswerte zu zahlreichen Berufen zusammengestellt - darunter bestimmt auch Ihr Berufsfeld. Machen Sie jetzt den Gehaltsvergleich und finden Sie es heraus!

Diese Faktoren beeinflussen das Gehalt

In unserem Gehaltsvergleich werden mehrere Faktoren berücksichtigt, die Einfluss auf das Gehalt haben können. Schließlich ist es nicht nur der Beruf selbst, der für das Gehalt ausschlaggebend ist. Nur das Durchschnittsgehalt nach Beruf zu betrachten, ist daher nicht ausreichend, um einen aussagekräftigen Gehaltsvergleich durchzuführen.

Der Beruf und die Branche sind maßgeblich für die Höhe des Gehalts verantwortlich, sollten jedoch nicht die einzigen Faktoren sein, die in einem Gehaltsvergleich zurate gezogen werden. Dennoch ist die erste Frage, die Sie sich in Ihrem Gehaltsvergleich stellen sollten: Welcher Durchschnittslohn ist in meiner eigenen Branche sowie in meiner eigenen Berufsgruppe üblich? Dazu ist es ein sinnvoller erster Schritt, in Gehaltsdatenbanken und -tabellen die durchschnittlichen Bruttogehälter innerhalb eines Berufsfelds miteinander zu vergleichen.

Auch das Bundesland, in dem das Unternehmen ansässig ist, bei dem Sie beschäftigt sind, kann einen Einfluss auf Ihr Gehalt nehmen. Der Grund dafür sind wirtschaftsstrukturelle Unterschiede, die besonders zwischen den alten und den neuen Bundesländern bestehen. Um herauszufinden, wie Ihr Beschäftigungsort Ihr Gehalt beeinflussen kann, sollten Sie daher auch das Durchschnittsgehalt in Ihrem Berufsfeld nach Bundesland in Ihren Gehaltsvergleich mit einfließen lassen.

In vielen Berufen steigt das Gehalt mit zunehmender Berufserfahrung. Auch eine längere Betriebsangehörigkeit oder ein höheres Alter können das Gehalt beeinflussen. Diese Faktoren sind jedoch nicht in jedem Beruf gleich gewichtet. Wenn Sie einen Gehaltsvergleich durchführen, sollten Sie daher auch berücksichtigen, wie sich die Faktoren Alter und Erfahrung speziell in Ihrem Beruf auf das Gehalt auswirken.

Viele Arbeitnehmer gehen davon aus, dass mit einem höheren Bildungsabschluss auch gleichzeitig das Gehalt steigt. Diese Aussage kann jedoch keinesfalls pauschalisiert werden. Wie sich der Bildungsabschluss auf das Gehalt auswirkt, hängt von der jeweiligen Berufswahl ab. Daher sollten Beruf und Bildungsabschluss beim Gehaltsvergleich nicht voneinander losgelöst betrachtet werden.

  • Zusätzlich zum Bildungsabschluss lassen sich in vielen Berufen Gehaltssteigerungen durch Weiterbildungen und weitere Qualifikationen erreichen. Diese sind von Berufsfeld zu Berufsfeld individuell.
  • Der sogenannte Gender Pay Gap Index zeigt an, wie hoch die Gehaltsunterschiede bei Männern und Frauen sind. Dabei geht es um den durchschnittlichen Bruttostundenverdienst der Männer und Frauen. Der Gender Pay Gap wird inzwischen EU-weit erhoben und zeigt die Ungerechtigkeit im Gehaltsvergleich von Männern und Frauen an. Derzeit beträgt der Gender Pay Gap in Deutschland 21%. Männer verdienen also im Durchschnitt 21% mehr als Frauen. Dieser Wert wurde zuletzt 2001 erreicht und schwankt seitdem immer zwischen 21% und 23%. 1999 lag der Gender Pay Gap einmal bei 19%. Die Entwicklung ist also unregelmäßig und leider immer noch auf hohem Niveau.

Nicht alle Faktoren, die bei einem Gehaltsvergleich miteinbezogen sollten, beziehen sich auf den Arbeitnehmer selbst. Auch die Wahl des Unternehmens kann das Gehalt in einem Beruf stark beeinflussen. So können zum Beispiel größere Unternehmen oft bessere Gehälter zahlen.

Weitere unternehmensinterne Faktoren, die das Gehalt beeinflussen können, sind folgende:

  • Wird die eigene Beschäftigung von einem Tarifvertrag abgedeckt? Falls ja: Was sagt dieser aus?
  • Ist es in dem Unternehmen üblich, dass Treue mit höheren Gehältern belohnt wird?
  • Gibt es eine Bonus-Kultur bei der Bezahlung? Muss man beispielsweise bestimmte Leistungen erbringen, um ein dickes Gehaltsextra zu bekommen?

Wo bekommt man weiterführende Informationen für den Gehaltsvergleich?

Für die allgemeinen Informationen über die Bezahlung in der Region nach Branche und Berufsgruppe helfen:

Was generell in Ihrem Unternehmen an Gehalt gezahlt wird, ist nicht immer öffentlich bekannt. Daher können eventuell Gewerkschaften darüber eine Auskunft geben.

Einzelnachweise & Quellen


  1. Alle Angaben zum Gehalt basieren auf den Einträgen in unserer Gehaltsdatenbank
  2. Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
  3. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik
  4. Berufsinstitut für Berufsbildung: Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.