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GEHALTSCHECK

Die wichtigsten Fakten

  • Das deutsche Durchschnittsgehalt liegt bei rund 3000 Euro.
  • Beim Gehalt unterscheidet man zwischen dem Bruttogehalt ohne jegliche Abzüge und dem Nettogehalt nach Abzug aller Steuern und Sozialabgaben.
  • Das Nettogehalt landet auf dem Konto.
  • In Deutschland gibt es ca. 70.000 Tarifverträge.

Die Gehälter sortiert nach Berufen

Gehalt

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Wie setzt sich das Gehalt zusammen?

Das Gehalt ist das Arbeitsentgelt. Man honoriert als Arbeitgeber auf diese Weise die Arbeitszeit, die Schwere des Job, die Ausbildung des Arbeitnehmers, die Situation am Arbeitsmarkt (Spezialisten verdienen mehr als Kassierer) und berücksichtigt zudem die eigene wirtschaftliche Situation.

Die obigen Erläuterungen beziehen sich bekanntlich nur auf das Gehalt, das der Arbeitnehmer tatsächlich erhält. Durch gesetzliche Vorgaben erhöhen sich die Gehälter für den Arbeitgeber immer weiter. Man spricht dann von brutto.

Diese Kosten kommen noch dazu:

Was man außerdem über das Gehalt wissen sollte

Ursprünglich war der Lohn das Geld, das ein Arbeiter für seinen Einsatz bekam. Gehälter wurden an Angestellte ausgezahlt. Heute sind die Grenzen stark verwischt. Man spricht deshalb beispielsweise auch gerne von einem Lohn- und Gehaltsvergleich.

Einige bemerkenswerte Unterschiede gibt es allerdings nach wie vor:

Besonderheiten bei Lohn und GehaltGehaltLohn
Höhe des BezugsDas Gehalt ist jeden Monat gleich - unabhängig von der tatsächlich erbrachten Leistung.Der Lohn kann monatlich variieren, abhängig von bestimmten Leistungen, die erbracht worden sind.
Zusatzleistungen möglich?Nein. Zusätze werden als Bonus oder als zusätzliche Gelder (z.B. Weihnachtsgeld) bezeichnet.Ja. Lohn kann einfach einseitig erhöht werden. Faktisch werden aber auch hier zusätzliche Gelder bezahlt und auch so gekennzeichnet.
EmpfängerkreisPersonen mit einem festen und langlaufenden Arbeitsvertrag erhalten ein Gehalt.Auch Kurzzeit-Angestellte und/oder Personen, die nicht sozialversicherungspflichtig sind, können einen Lohn beziehen.

Bei einem Gehaltsvergleich sollte man grundsätzlich ausschließlich die verschiedenen Bruttolöhne heranziehen. Die Nettolöhne sind zu sehr von individuellen Abzugsmerkmale, wie zum Beispiel unterschiedliche Steuerklassen abhängig, als dass sie aussagekräftig wären.

Wer einen Gehaltsvergleich durchführen möchte, sollte dabei einige Punkte genau im Blick haben. Wichtig ist beispielsweise der Durchschnittslohn der Branche, in der man arbeitet, und das durchschnittliche Gehalt der eigenen Berufsgruppe.

Es macht wenig Sinn, sich mit besser oder schlechter qualifizierten Personen zu vergleichen. Zudem ist von Bedeutung, ob es einen Tariflohn gibt, der auf einen zutrifft. In der Regel wird dies so sein, denn in Deutschland gibt es mehr als 70.000 Tarifverträge.

Die meisten Arbeitgeber zahlen Gehälter, die exakt dem Tarifvertrag entsprechen. Erfährt man, dass das eigene Gehalt laut Gehaltsvergleich höher als der Tariflohn ist, handelt es sich um ein sehr gutes Angebot.

Zudem sollte man bei einem Gehaltsvergleich auch stets die Zusatzleistungen mit in den Blick nehmen:

  • Zahl der Urlaubstage
  • Weihnachtsgeld
  • festgesetzte Bonuszahlungen
  • eine betriebliche Altersvorsorge
  • sonstige Versicherungen, die z.B. vor Berufsunfähigkeit schützen
  • Ein Gehaltsrechner gibt diesbezüglich sehr gute erste Hinweise. Hat man mehrere Jobangebote in die engere Wahl genommen, gilt es jedoch, von alleine weiter zu recherchieren. Gerade die Personen, die einen langfristigen Job suchen, sollten dies tun.
Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin90.286,88 Euro

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