Das 6-Konten-Modell stammt vom kanadischen Business- und Motivationscoach T. Harv Eker, der es Jars Money Management System nennt. Hierbei empfiehlt er einen Verteilungsschlüssel, wonach das regelmäßige Einkommen gesplittet und in 6 verschiedene Jars (Gläser) verteilt wird. Das können anfangs tatsächlich Gläser sein, gemeint sind aber Konten, die unterschiedlichen Verwendungszwecken dienen.

So setzt sich das 6-Konten-Modell zusammen

KontoAnteilVerwendung
155 %regelmäßige Ausgaben
210 %unerwartete Ausgaben
310 %Freizeitaktivitäten
410 %Bildungsangebote
510 %Investments
65 %Spenden

Das Basiskonto (55 %)

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Über dieses Konto werden die regelmäßig anfallenden Kosten bedient. Dazu zählen beispielsweise Miete, Stromrechnungen, Versicherungsprämien oder Einkaufskosten für Lebensmittel und weitere Waren des täglichen Bedarfs.

Das Notfallkonto (10 %)

Dieses Konto ist im 6-Konten-Modell für geplante, vor allem aber für ungeplante Ausgaben vorgesehen. Diese entstehen vorwiegend dann, wenn etwas ersetzt oder repariert werden muss, etwa eine defekte Waschmaschine.

Das Spaßkonto (10 %)

Hier geht es darum, sich ab und zu etwas zu gönnen, und zwar ohne schlechtes Gewissen. Denn das Geld dieses Kontos soll nicht gehortet, sondern "verprasst" werden, etwa für Restaurantbesuche, Ausflüge oder Hobbys.

Das Bildungskonto (10 %)

Dieses Geld soll man gut investieren - in sich selbst. Da Bildung auch im 6-Konten-Modell einer der Schlüssel zum Erfolg ist, animiert dieses Konto, sich mittels Büchern, Seminaren, Workshops und Coachings weiterzubilden.

Das Investmentkonto (10 %)

Finanzielle Freiheit - so lautet das Ziel im 6-Konten-Modell und ebenso der Name dieses Kontos, das dazu dient, Vermögen aufzubauen. Hierzu wird das Geld gewinnbringend angelegt, etwa in Aktien, Fonds oder Immobilien.

Das Spendenkonto (5 %)

Spenden macht glücklich. Das ist wissenschaftlich belegt. Daher ist das 6. Konto im 6-Konten-Modell für Hilfsbedürftige bestimmt. Indem man Geld abgibt, erkennt man, dass man offensichtlich genug davon hat.

6-Konten-Modell: Umsetzung und Tipps

Um mit dem 6-Konten-Modell zu starten, eröffnet man neben dem Girokonto entweder 5 Tagesgeldkonten oder 5 Unterkonten. Zudem empfiehlt es sich, einen Dauerauftrag einzurichten und ein Haushaltsbuch zu führen.

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Die Höhe des zu verteilenden Einkommens spielt beim 6-Konten-Modell vorerst keine Rolle, sondern vielmehr, sich auf das Managementsystem einzulassen. Denn nur wer sein Geld managt, vermehrt es, meint T. Harv Eker.


Quellen und Einzelnachweise

Eker, T. Harv: So denken Millionäre »

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