Gehaltsrechner 2018

Der Brutto Netto Rechner berechnet schnell und kostenlos das Nettogehalt. So erfahren Sie genau, welchen Nettolohn Sie im Vergleich monatlich erhalten. Mit dem Brutto Netto Rechner prüfen Sie, ob sich ein Steuerklassenwechsel lohnt oder wie viel Netto nach einem Jobwechsel übrig bleibt.

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Brutto Netto - Was ist das?

Ein Lohnrechner zieht alle steuerlichen Abgaben vom Bruttogehalt ab. Der Unterschied zwischen dem Brutto- und dem Nettogehalt ist, dass vom Bruttolohn die Sozialabgaben und Steuern abgezogen werden. Das Nettogehalt wird monatlich vom Arbeitgeber überwiesen. Je nach Steuerklasse und beispielsweise Solidaritätszuschlag bleibt mehr oder weniger Netto vom Brutto übrig. Mit dem Brutto Netto Rechner vergleichen Sie schnell, wie hoch das Gehalt nach Einberechnung der Abzüge ist.

Was wird mit dem Brutto Netto Rechner ausgerechnet?

Das Nettogehalt ist das um verschiedene gesetzliche Abzüge verminderte Bruttogehalt. Die Abzüge vom Bruttolohn sind:

Wenn Sie das Nettogehalt berechnen, wissen Sie genau, wie viel Geld Ihnen monatlich zum Leben bleibt.

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Inhaltsverzeichnis:
  • Brutto Netto: Was ist das?
  • Angaben Brutto Netto Rechner
  • Brutto Netto Glossar
  • Brutto Netto: Häufige Fragen
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    Unterthemen

     

    Was muss ich beim Brutto Netto Rechner eingeben?

    Um das Nettogehalt berechnen zu können, müssen Sie beim Online Gehaltsrechner zunächst einige Pflichtangaben machen. Der Brutto Netto Rechner errechnet auf Basis dieser Daten den Lohn, den Sie netto ausgezahlt bekommen.

    Angaben für eine Online Gehaltsberechnung:

    • Bruttolohn (monatlich)
    • Alter des Steuerpflichtigen
    • Anzahl der Kinder
    • Kinderfreibetrag (falls Kinder vorhanden sind)
    • aktuelle Lohnsteuerklasse
    • jährlicher Steuerfreibetrag
    • Bundesland als Wohnort
    • Gesetzliche Rentenversicherung - West oder Ost?
    • Kirchensteuer (falls sie gezahlt wird)
    • Versicherungsart (gesetzlich oder privat)
    • gewünschtes Abrechnungsjahr
    • Falls eine private Krankenversicherung in Anspruch genommen wird, ist der monatliche Beitrag zu erfassen. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung der Beitragssatz (seit 2015 einheitlich 14,6% plus Zusatzbeitrag der jeweiligen Krankenkasse).

    Wenn Sie alle Angaben gemacht haben, bekommen Sie mit einem Klick angezeigt wie hoch der Nettolohn nach den Abzügen vom Bruttolohn ist. Dieser Nettolohn wird voraussichtlich monatlich an Sie vom Arbeitgeber ausbezahlt.

    Das wichtigste Ergebnis, welches Sie ermitteln können, ist natürlich das berechnete Nettogehalt. Dieses wird – wie alle weiteren Angaben – sowohl auf monatlicher als auch auf jährlicher Basis angezeigt. Darüber hinaus beinhaltet das Ergebnis ebenfalls die zu zahlende Kirchensteuer (falls Kirchensteuerpflicht besteht), die anfallende Lohnsteuer und die Summe der Steuern.

    Auch die Höhe der Sozialabgaben wird im Detail aufgeführt. Somit wird angezeigt, wie hoch die Aufwendungen für die Krankenversicherung sind, welcher Beitrag an die gesetzliche Rentenversicherung zu zahlen ist und wie hoch der Beitrag zur Arbeitslosen- und zur gesetzlichen Pflegeversicherung ist.

    Brutto Netto Glossar

    Die wichtigsten Begriffe bei der Brutto Netto Gehaltsberechnung kurz und übersichtlich erklärt:

    Vom Bruttogehalt werden verschiedene Abzüge fällig: Einkommensteuer, Sozialabgaben und Solidaritätszuschlag sowie Kirchensteuer

    Die Arbeitslosenversicherung wird vom Bruttogehalt abgezogen und trägt dazu bei, dass bei Arbeitslosigkeit Arbeitslosengeld gezahlt werden kann. Die Höhe der AV liegt bei 3% vom Bruttogehalt. Arbeitslosenversicherung wird nicht mehr von der Rente abgezogen.

    Brutto kommt aus dem Italienischen und hatte die Bedeutung "roh". Das "rohe" Gehalt ist das Gehalt ohne Abzüge von Steuern und Sozialabgaben. Bruttogehalt wird vom Arbeitgeber bei Gehaltsverhandlungen angegeben, aber nicht ausbezahlt. Auf der Lohnabrechnung ist die Summe des Bruttogehalts angegeben. Wichtig ist aber der Nettolohn, der jeden Monat auf dem Konto landet. Mit der Summe Nettolohn kann der Arbeitnehmer monatliche Ausgaben berechnen.

    Bei dem Kinderfreibetrag handelt es sich um einen monatlichen Brutto Netto Steuervorteil, den Eltern als Lohnsteuerermäßigung geltend machen können. Der Kinderfreibetrag muss gesondert beantragt werden und kann nicht mit Kindergeld zusammen bezogen werden. Er liegt in 2018 bei Steuerklasse 1-4 zurzeit bei 7.428 Euro. Kinderfreibetrag

    Wer kirchlich heiratet oder Mitglied einer Kirche ist, muss Kirchensteuer zahlen. Treten Sie aus der Kirche aus, können Sie die Kirchensteuer zahlen. Wenn Sie kirchensteuerpflichtig sind, wird diese Steuer direkt vom Brutto abgezogen und beträgt je nach Bundesland zwischen 8-9%.

    Der Abzug des Krankenversicherungsbeitrags vom Bruttolohn beträgt 14,6%. Im Krankheitsfall kann der Arbeitnehmer sich krankmelden, zum Arzt gehen und die Rechnung wird von der Krankenkasse übernommen. Weitere 14,6% übernimmt der Arbeitgeber noch beim Beitrag zur Krankenversicherung.

    Die Lohnsteuer ist ein Teil der Einkommensteuer, die direkt vom Arbeitgeber an das Finanzamt abgetreten wird. Lohnsteuer sind Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit. Die Lohnsteuer wird je nach Steuerklasse berechnet, deshalb ist die Höhe der Lohnsteuer auch sehr unterschiedlich.

    Durch die verschiedenen Freibeträge und zusätzliche Regelungen wie die Aufwendung von Werbungskosten, die abgesetzt werden können, kann der Arbeitnehmer in einem Versicherungsjahr zu viel Einkommensteuer zahlen. Bei einem Lohnsteuerjahresausgleich (oder Steuererklärung) werden alle Einnahmen und Ausgaben miteinander verglichen und verrechnet, so dass eine eventuelle Rückzahlung durch das Finanzamt erreicht werden kann.

    Das Nettogehalt lässt sich schnell mit einem Brutto Netto Rechner ausrechnen. Vom Bruttogehalt werden Sozialabgaben und Steuern abgezogen und der Nettolohn wird vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer ausbezahlt. Mit dem Nettolohn kann der Arbeitnehmer seine alltäglichen Ausgaben berechnen.

    Wer durch Krankheit oder Gebrechlichkeit in einem Pflegeheim untergebracht werden muss, kann auf die Unterstützung vom Staat hoffen. Die Pflegeversicherung sorgt dafür, dass nicht alle Kosten privat aufgebracht werden müssen. Daher werden vom Bruttolohn 2,55% Pflegeversicherung abgezogen.

    Als Steuer für den Wiederaufbau der neuen Bundesländer gedacht, ist der Solidaritätszuschlag inzwischen stark umstritten. Trotzdem fließt er als Abzug vom Bruttogehalt mit ihn die allgemeinen Abgaben. Derzeit beträgt die Höhe des sogenannten Soli 5,5%, die direkt vom Brutto abgezogen werden.

    Brutto Netto Rechner: Häufige Fragen

    Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Berechnung des Bruttonetto-Gehalts finden Sie hier:

    Vom Bruttolohn bleibt netto eine Summe abzüglich der Steuern und Sozialabgaben übrig. Monatlich zum leben bleiben Bruttogehalt minus Lohnsteuer minus Sozialabgaben (Rentenversicherung + Krankenversicherung + Pflegeversicherung + Arbeitslosenversicherung + Soli und eventuell Kirchensteuer).

    Um den genauen Nettolohn zu berechnen, müssen einige Angaben gemacht werden. Wenn man den Bruttolohn genau kennt, lässt sich das Netto Gehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner spielend leicht ausrechnen: Nach Eingabe des Bruttogehalts werden noch Fragen nach Alter, Bundesland (Wohnort), Kindern, Steuerklasse und bei einer detaillierten Berechnung zusätzlich noch weitere Fragen gestellt. Mit einem Klick wird das zu erwartende Nettogehalt angezeigt.

    Pauschal lässt sich nicht sagen, wie viel Prozent weniger Geld man netto vom Brutto übrig hat. Rechnet man die Sozialabgaben zusammen, ergibt sich ein Wert von weit über 40%, der aber durch bestimmte Freibeträge und Entlastungen wieder verringert. Nur mit einem Brutto-Netto-Rechner kann man relativ genau berechnen, wie viel Nettogehalt nach Abzügen übrig bleibt.

    Brutto Netto Rechner

    Einzelnachweise


    1. Bundesfinanzministerium: Steuerliche Entlastungen für Arbeitnehmer, Familien und Alleinerziehende 
    2. Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend:  Freibeträge für Kinder
    3. Bundesministerium für Finanzen: Merkblatt zur Steuerklassenwahl
    4. Techniker Krankenkasse: Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil
    5. Katholisch.de: Wie hoch ist die Kirchensteuer?
    6. Gesetze im Internet: Einkommensteuergesetz (EStG) § 24a Altersentlastungsbetrag
    7. Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen: Umsatzsteuer: Eine kurze Einführung
    8. Gesetze im Internet: § 5 Versicherungspflicht
    9. Gesetze im Internet: § 3 Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
    10. AOK, die Gesundheitskasse: Krankengeld für Arbeitnehmer
    11. Techniker Krankenkasse: Beiträge ab 1. Januar 2017