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Steuern sparen mit Steuerklassenrechner

Der Steuerklassenrechner ist ein kostenloses Tool, das allen verheirateten Steuerzahlern hilft, die beste Steuerklassenkombination zu finden. Durch die Eingabe des Jahresbruttolohns sowie des Bundeslandes wird Ehepaaren dargestellt, wie hoch die Differenz zwischen Einkommensteuer und monatlich gezahlter Lohnsteuer am Jahresende ist. Somit zeigt der Steuerklassenrechner an, ob durch einen Steuerklassenwechsel Steuern gespart werden können.

Weniger Steuern zahlen mit der richtigen Steuerklassenkombination

Durch die richtige Steuerklassenkombination lässt sich entweder ein monatlicher Steuervorteil oder eine jährliche Rückzahlung mit der Lohnsteuerrückerstattung erzielen. Verheiratete Paare können sich am Besten entweder für die Kombination 4/4 entscheiden (in etwa gleicher Verdienst) oder die Kombination 3/5 wählen (60% zu 40% Gehalt).

  • Wenn beispielsweise 7.000 als gemeinsames Gehalt vorhanden ist, einmal 3.500 Euro bei beiden Ehepartner und einmal 5.000 und 2.000 Euro, lohnt sich für den ungefähr gleichen Verdienst die Kombination der Steuerklasse 4/4. Wenn das Gehalt zwischen den Ehepartner auseinander geht, lohnt sich die Steuerklassenkombination 3/5.
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Steuerklassenrechner Übersicht

VorteileBerechnung möglich?
schnelles Ergebnis, ob sich ein Wechsel der Steuerklasse lohntDas Faktorverfahren wird im Steuerklassenrechner nicht berücksichtigt
einfache BedienungEhegattensplitting kann nicht mit einbezogen werden
kostenfreiindividuelle Lohnsteuerabzugsmerkmale werden nicht berücksichtigt
aktuelle gesetzliche Vorgaben werden bei der Berechnung laufend berücksichtigt
Wie sich am Besten Steuern sparen lassen, kann man mit dem Steuerklassenrechner schnell berechnen
Steuerklassenrechner

Wie funktioniert der Steuerklassenrechner?

Der Steuerklassenrechner erlaubt es, innerhalb von Minuten zu recherchieren, ob die Steuerklasse gewechselt werden sollte und wie sich ein Wechsel auswirken würde. Bei einer veränderten Lebenssituation können die Nutzer mittels des Rechners schnell herausfinden, wie sie bestmöglich reagieren.

Künftige Ehegatten haben beispielsweise die Möglichkeit, zu simulieren, ob es für sie finanziell vorteilhafter wäre, gemeinsam die Steuerklasse 4 zu wählen oder in die Klassen 3 und 5 zu gehen. Sollte Arbeitslosigkeit drohen, kann die aktuelle Steuerklassenkombination ebenfalls überprüft werden.

Ein weiteres Plus: Der Steuerklassenrechner ist einfach zu bedienen und ermöglicht so eine schnelle und unkomplizierte Recherche.


Häufige gestellte Fragen zum Steuerklassenrechner

Mit Ausnahme von kinderlosen Ledigen macht die Verwendung des Steuerklassenrechners für alle Personen Sinn, deren Lebens- und/oder Einkommenssituation eine Veränderung erfährt.

  • Alleinerziehende können beispielsweise simulieren, wie sich ihr Gehalt durch einen Wechsel in die Steuerklasse 2 ändert.
  • Verwitwete Ehegatten, die nicht länger in der Klasse 3 bleiben dürfen, können sich frühzeitig informieren, wie viel Geld sie im Monat weniger haben werden, wenn sie in der Steuerklasse 1 sind.
  • Ehegatten können jedes Jahr überprüfen, ob die Steuerklassenkombination 3/5 oder 4/4 besser für sie ist.

Der Steuerklassenrechner benötigt nur wenige Angaben.

  • Geburtsjahre beider Ehepartner
  • Kinderfreibeträge und
  • Kranken- und Rentenversicherungsentgelte eingegeben werden
  • jährlicher beziehungsweise monatlicher Bruttoverdienst

Darüber hinaus sollte auch berücksichtigt werden, dass es in einigen deutschen Bundesländern bestimmte steuerliche Besonderheiten gibt.

Damit der Steuerklassenrechner ein passgenaues Ergebnis liefern kann, sollte unbedingt der Wohnort beziehungsweise das Bundesland der steuerpflichtigen Personen in den Steuerklassenrechner eingegeben werden.

Ziel ist es, eine gerechte monatliche Besteuerung beider Ehepartner zu gewährleisten. Durch den Faktor auf der Lohnsteuerkarte zahlen die Ehegatten prozentual jeweils nur etwa so viel Steuern wie sie auch zum gesamten Haushaltseinkommen beitragen. Verdient ein Partner nur 15 Prozent der gemeinsamen Einkünfte, so zahlt er auch nur 15 Prozent Steuern.

Das Faktorverfahren kann beim Finanzamt mit dem Steuerklassenwechsel beantragt werden. Es verhindert, dass Partner mit großen Gehaltsunterschieden unter Umständen eine Steuernachzahlung leisten müssen, sorgt aber dafür, dass der Besserverdiener monatlich mehr in der Kasse hat. Tatsächlich ist der Faktor sehr schwer zu berechnen und lohnt sich nur für wenige Ehepaare oder eingetragenen Lebenspartnerschaften.

Partner mit großen Gehaltsdifferenzen (mindestens 60 zu 40 Prozent) sollten das Szenario jedoch zumindest einmal durchspielen. Den Faktor kann man berechnen, indem man die gemeinsame Steuerlast beider Partner nach dem Splitting durch die Steuerlast der Gatten ohne Splitting teilt. Das Ergebnis (z.B. 0,8) wird auf dem Lohnsteuerauszug beider Partner vermerkt. Anschließend wird die zu zahlende Lohnsteuer mit dem Faktor multipliziert.

Wer den Faktor nur grob überschlagen und nicht sofort konkret berechnen möchte, kann folgende Faustformel verwenden: Er sollte wenigstens 0,8 betragen. Ist dies der Fall, lohnt sich eine konkrete Berechnung. Ein geringerer Faktor bringt keine steuerliche Vergünstigung.

 

Im Trennungsjahr muss die Steuerklassenwahl nicht überdacht werden. Die Ehegatten dürfen in den bisherigen Klassen verbleiben. Wünscht einer der Partner eine Veränderung, muss diese stattfinden. Entstehen dem anderen Partner aber durch den Wechsel der Steuerklassenkombination finanzielle Nachteile, müssen diese ersetzt werden.

Einzelnachweise


  1. Bundesfinanzministerium: Steuerliche Entlastungen für Arbeitnehmer, Familien und Alleinerziehende 
  2. Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend: Freibeträge für Kinder
  3. Bundesministerium für Finanzen: Merkblatt zur Steuerklassenwahl
  4. Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend: Steuern: Folgen bei Trennung und Scheidung