Hausbau Kosten lassen sich in der Steuererklärung absetzen. Dabei gelten allerdings ein paar Einschränkungen und Bestimmungen, denn es lassen sich nur bestimmte Kosten beim Hausbau von der Steuer absetzen.
Hausbau in der Steuererklärung absetzen
Ein Teil der Kosten für den Hausbau darf über die Steuererklärung abgesetzt werden. Der Umfang der absetzbaren Posten richtet sich nach dem Zweck des Hausbaus. Entstehende Kosten beim Hausbau können in einer Steuererklärung abgesetzt werden, wenn folgendes beachtet wird.
Unter anderem können folgende Kosten beim Hausbau von der Steuer abgesetzt werden:
Hausbau Kosten absetzen private Nutzung | Hausbau Kosten absetzen Vermietung |
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Handwerker Rechnungen / Handwerker Dienstleistungen | Reparaturen / Wartungskosten |
Haushaltsnahe Dienstleistungen | Kosten durch Mietersuche |
Hausbau Kosten absetzen Rechner
Grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob man ein Haus errichtet, um selbst darin zu wohnen - also zur privaten Nutzung - oder ob man mit der Immobilie Einnahmen erzielen möchte, indem man sie z.B. vermietet. Die Paragraphen 7b und 10e EStG, die früher diverse Abschreibungen erlaubten, sind gestrichen und daher nicht mehr relevant. Wohn-Riestervertrag abschließen und den Bau des Hauses verschieben - so kann man immerhin bis zu 2.100 Euro steuerlich absetzen. Zusätzlich können auch Kredittilgungen steuerlich berücksichtigt werden.
- Ansonsten gilt: Nur Handwerkerleistungen nach dem Bau, die den Kriterien von haushaltsnahen Dienstleistungen genügen, dürfen abgesetzt werden: Der Höchstbetrag der Rechnungen hierfür liegt bei 6.000 Euro. Abgesetzt werden dürfen 20 Prozent - also maximal 1.200 Euro.
Möchte man das Haus vermieten, darf man alle Ausgaben absetzen, die für die Errichtung notwendig waren. Es handelt sich um Werbungskosten. Zu diesen Aufwendungen gehören beispielsweise:
- Abschreibungen und Wartungskosten
- Reparatur-Aufwendungen
- Kosten durch die Mietersuche
- Reisekosten im Zusammenhang mit der Immobilie
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Hausbau in der Steuererklärung absetzen: Häufig gestellte Fragen
Generell gilt, dass alle Kosten, die abgesetzt werden sollen, auch nachgewiesen werden müssen.
Die Finanzämter sind diesbezüglich ausgesprochen pingelig geworden:
Rechnungen für Handwerker müssen überwiesen werden, dabei müssen bei den Überweisungen alle relevanten Daten erkennbar sein. Gleiches gilt für alle Dokumente, die als Belege dienen könnten.
Einzelnachweise
- Bundesministerium der Justiz: §35 Einkommensteuergesetz Handwerkerleistungen →
- Bundesfinanzministerium: Absetzbare Handwerkerleistungen (ab S. 25) →
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