Von einem Jahresgehalt kann ein Fotomodell nicht ausgehen, da die Tätigkeit freiberuflich und die Bezahlung nach Auftrag erfolgt. Der Lohn pro Stunde kann zwischen 10 und 100 Euro betragen. Dem Gehalt sind nach oben jedoch keine Grenzen gesetzt. Spitzengehälter sind jedoch äußerst selten.

Brutto Gehalt als Fotomodell

Beruf Fotomodell
Monatliches Bruttogehalt 2.054,00€
Jährliches Bruttogehalt 24.648,00€
Wie viel Netto?

Das Gehalt als Fotomodell ist maßgeblich von der Auftragslage und der Bekanntheit abhängig. Im Durchschnitt können Models jedoch 2.054,00€ brutto im Monat verdienen. Das gemittelte Jahresgehalt liegt also bei 24.648,00€ brutto. Das individuelle Einkommen als Fotomodell kann jedoch sowohl nach oben als auch nach unten stark abweichen.

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Was macht ein Fotomodell?

Fotomodelle werden für Fotoshootings beauftragt und präsentieren dort neben Kleidung, Accessoires, Frisuren und Make-up am eigenen Körper auch andere Produkte aller Art. Die dabei entstandenen Fotos werden in der Regel kommerziell verwendet, beispielsweise in Katalogen und Zeitschriften, auf Plakatwänden oder für Werbeanzeigen.

Fotomodelle erhalten kein Festgehalt, sondern werden je nach Auftrag vom Auftraggeber bezahlt. Aufträge verschaffen sie sich entweder in Eigenregie durch Branchenkontakte und den Besuch von Castings oder über eine Modelagentur.

Voraussetzungen als Fotomodell

Attraktivität und Fotogenität sind primäre Voraussetzungen, um als Fotomodell arbeiten zu können. Dabei spielen konventionelle Schönheitsideale zwar eine große Rolle, letztendlich ist es jedoch am wichtigsten, dass das Fotomodell den Kriterien entspricht, die die Werbefirma oder der Fotograf, die Zeitschrift oder das Magazin an Figur und Ausstrahlung stellen.

Während klassische Fotomodelle besonders in der Modebranche noch immer sehr gefragt sind, wächst seit einigen Jahren auch der Markt für unkonventionellere Models.

Darunter fallen beispielsweise Curvy Models, die nicht den allgemeinen Figurstandards der Branche entsprechen, Best Ager Models, die nicht in den gewöhnlichen Altersrahmen fallen, oder Ugly Models, die von der breiten Masse nicht zwangsläufig als attraktiv wahrgenommen werden.

Die Voraussetzungen, als Fotomodell zu arbeiten, haben sich in den letzten Jahren also stark gewandelt. Ob der eigene Typ bei Auftraggebern gefragt ist, ist letztendlich größtenteils Glückssache. Durch gute Kontakte und Eigeninitiative lassen sich die Chancen, einen geeigneten Auftraggeber zu finden, jedoch steigern. Ein Fotomodell muss also nicht nur über das richtige Aussehen verfügen, sondern auch ausgeprägte Sozialkompetenz und Ehrgeiz mitbringen.

Wie wird ein Fotomodell bezahlt?

Nach einem erledigten Auftrag erhält das Fotomodell seine Bezahlung und bekommt die Arbeitsstunden vergütet oder einen vorher verhandelten Festbetrag. Je nach Schwierigkeit des Auftrags, der Bekanntheit des Models und der Größe des Auftraggebers kann das Gehalt sehr hoch sein.

Vor allem erfolgreiche Aktmodelle oder Fotomodelle in der Modebranche freuen sich über ein Spitzengehalt und können vom Einkommen ihren Lebensunterhalt problemlos bestreiten. Dafür ist jedoch ein großer Bekanntheitsgrad notwendig, den nur wenige Fotomodelle tatsächlich erreichen.

Erfahrene und im Posing geübte Models, die sich in der Branche bereits einen Namen gemacht haben, erhalten die beste Vergütung. Auch wenn sie für ein Shooting weitaus weniger Zeit benötigen als Newcomer, ist eine Tagesgage zwischen 300 und 1.000 Euro erzielbar.

Karrieremöglichkeiten als Fotomodell

Fotomodelle haben die besten Karriereaussichten, wenn sie durch Glück und die richtigen Kontakte in der Werbebranche entdeckt werden und so konstante Aufträge für ein ansprechendes Gehalt ausführen.

Da es kein Festgehalt gibt, sind eine gute Performance und Selbstvermarktung für eine Karriere und ein steigendes Gehalt notwendig. Dazu gehört auch der Aufbau von Geschäftsbeziehungen zu potenziellen Auftraggebern und Agenturen.

Bei Castingagenturen kann ein Fotomodell vorsprechen und sich in die Kartei aufnehmen lassen, wodurch sich die Buchungschancen und damit auch das Gehalt erhöhen und spürbar steigern lassen.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Fotomodell

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