Diätassistentinnen können in einem Angestelltenverhältnis oder auf selbstständiger Basis arbeiten. Das Gehalt liegt im mittleren Bereich, hängt bei selbstständiger Arbeit jedoch hauptsächlich von der Auftragslage ab.

Brutto Gehalt als Diätassistentin

Beruf Diätassistent/ Diätassistentin
Monatliches Bruttogehalt 2.396,41€
Jährliches Bruttogehalt 28.756,93€
Wie viel Netto?

Das Gehalt als Diätassistentin beträgtmonatlich im Durchschnitt 2.396,41€ brutto. Als Stundenlohn werden Diätassistentinnen demnach mit 14,18€ bezahlt. Im Jahr sind im Schnitt 28.756,93€ brutto üblich.

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Der Beruf Diätassistentin im Überblick

Eine Diätassistentin arbeitet im klinischen und ambulanten Sektor, wo sie Diät- und Ernährungsberatungen und Schulungen zu diesem Thema durchführt.

Dabei setzt sie ärztliche Verordnungen um und erstellt individuelle Diätkonzepte für die Patienten. Außerdem bereitet sie in den klinischen Küchen die diätetischen Mahlzeiten zu.

Alternativ kann man sich als Diätassistentin auch selbstständig machen. Die Tätigkeit in Eigenregie sorgt dafür, dass man das Gehalt selbst in der Hand hat und somit ein höheres jährliches Einkommen erzielen kann, wenn die Auftragslage es zulässt.

Die angestellte Diätassistentin findet Beschäftigung in

  • ambulanten Schwerpunktpraxen
  • Krankenhäusern
  • und Rehabilitationskliniken.

In selbstständiger Tätigkeit liegt die Gehaltsspanne zwischen 22.000 und 38.000 Euro. Bei einem Unternehmen mit mehreren Angestellten und guter Reputation durchaus auch darüber, denn auch die Verantwortung und der Status des Arbeitgebers fließen in den Verdienst einer Diätassistentin ein.

Im Beruf Diätassistentin wird großer Wert auf Empfehlungen und Referenzen gelegt. Erfolg, zu dem Erfahrung und ein wachsender Kundenstamm gehören, ist hier also der Multiplikator, mit dem sich das Gehalt steigern lässt.

Diätassistentin werden

Oft ist die richtige Ernährung bei der Heilung oder Prävention einer Krankheit hilfreich. An dieser Stelle ist der Dienst einer Diätassistentin gefragt. Um diesen Beruf erfolgreich auszuführen, sind verschiedene Fähigkeiten erforderlich, die sich nicht alle in einer Ausbildung lernen lassen.

Die Ausbildung zur Diätassistentin läuft rein schulisch ab und kann in einer von etwa 60 Fachschulen in Deutschland absolviert werden. Sie dauert drei Jahre.

Der große Nachteil, verglichen mit einer dualen Berufsausbildung ist, dass diese Ausbildung unvergütet, also ohne Lohn verläuft, da kein Arbeitgeber involviert ist.

In der Ausbildung lernt die angehende Diätassistentin alles rund um Lebensmittel, ihre Inhaltsstoffe und deren Wirkung auf den Körper. Außerdem lernt sie, wie man einen Diätplan nach diesen Vorgaben erstellt und wer wann wie viele Kalorien zu sich nehmen sollte.

Für eine Lehre ist ein mittlerer Schulabschluss nötig.

Was häufig unterschätzt wird und von keinem Unterricht vermittelt werden kann, ist die Fähigkeit auf Menschen einzugehen, die eine Diätassistentin auf alle Fälle mitbringen sollte. Nicht selten ist es erst notwendig, den Patienten von der Notwendigkeit einer Diät zu überzeugen.

Hier geht es nicht immer um Logik und Fachwissen. Oft muss man den Patienten auf persönlicher, menschlicher Ebene entgegen kommen.

Nährstofftabellen kann eine Diätassistentin leicht auswendig wissen. Der Kontakt zu Patienten hingegen fordert immer wieder Empathie und Geduld aufs Neue.

Der Arbeitsplatz einer Diätassistentin ist vergleichsweise sicher, da immer mehr Krankheiten heutzutage auf eine fehlerhafte Ernährung zurückzuführen sind. Außerdem ist der Beruf aufgrund der fehlenden Vergütung in der Lehre bei Schulabgängern nicht so beliebt wie andere Berufe. Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist später also vergleichsweise gering.

Weiterbildungsmöglichkeiten als Diätassistentin

Die Diätassistentin hat die Auswahl zwischen verschiedenen Weiterbildungen und Aufstiegsmöglichkeiten. So kann sie sich beispielsweise zur Verpflegungsmanagerin (Diätküchenleiterin) oder Diabetesberaterin weiterbilden lassen.

Ein möglicher Schritt in der Karriere ist, die Leitung einer Diätküche zu übernehmen. Hierzu sollte man einige Kenntnisse zu Budget und dessen Einhaltung vorweisen. Diese kann man sich privat in einer Weiterbildung aneignen.

Eine fundierte Weiterbildung ist in diesem Bereich allerdings nicht immer nötig. Häufig kann man betriebsintern, etwa in Krankenhäusern oder ähnlichem, in diese Stellung aufsteigen. Dies dauert einige Zeit, in der man Berufserfahrung sammelt.

Außerdem kann die Diätassistentin sich zu Diabetesberaterin weiterbilden lassen, um durch diese Fortbildung ihre beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten zu verbessern.

Auch hier ist ein Studium zwecks Fortbildung eine gängige Option. Diese hoch angesehene Form der Weiterbildung erfordert die Berechtigung zu studieren, also ein Abitur oder ähnliches.

Zur Wahl stehen unter anderem ein Studium in Ökotrophologie, mit dem man beispielsweise in Verbraucherberatungsstellen gut unterkommt, oder ein Studium in Ernährungspädagogik.

Der pädagogische Einschlag dieses Studiums eignet sich besonders gut, um anschließend Kinder und Jugendliche bei Diäten zu unterstützen.

Weitere Studiengänge, die sich für eine Diätassistentin anbieten, sind:

  • Gesundheitspädagogik
  • Gesundheitsmanagement
  • Gesundheitswissenschaften

Auch eine Selbstständigkeit als private Assistentin oder mit einer eigenen Praxis zur Beratung und Schulung kommt infrage. Bevor man sich selbstständig macht, empfiehlt sich allerdings, eine Weiterbildung in betriebswirtschaftlichen Belangen zu absolvieren. Diese hilft, um die eigene Buchführung und Kalkulation richtig zu verwalten.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Diätassistent/in

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