Elektrotechnikermeister übernehmen Fach- und Führungsaufgaben im Elektrotechniker-Handwerk, leiten die Fachkräfte an, koordinieren die Aufgaben, sorgen für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Arbeiten und überprüfen die Arbeitsleistungen.

Elektrotechnikermeister oder Elektrotechnikermeisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Um den Titel zu erhalten, muss eine Meisterprüfung abgelegt werden.

Brutto Gehalt als Elektrotechnikermeister

Beruf Elektrotechnikermeister/ Elektrotechnikermeisterin
Monatliches Bruttogehalt 3.800,50€
Jährliches Bruttogehalt 45.606,04€
Wie viel Netto?

Als Elektrotechnikermeister erhält man ein Gehalt, das im Schnitt bei 25,06€ in der Stunde, 45.606,04€ brutto im Jahr und 3.800,50€ brutto im Monat liegt. Es kann sogar noch höher sein.

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Gehalt als Elektrotechnikermeister

Als angestellter Elektrotechnikermeister kann man unter einen Tarifvertrag fallen. Das ist aber nicht immer so. Es gibt Gewerkschaften, wie zum Beispiel die CGM, die Berechnungsbeispiele für ein mögliches Gehalt liefern. Allerdings handeln diese selbst keine Tarifverträge aus. In der Regel geschieht dies durch die IG-Metall.

Handwerksbetriebe, die der Innung angehören, sind gehalten, das gezahlte Gehalt an diesen Tarifen auszurichten. Letztlich liegt dies allerdings meist im Geschick der Verhandlungen.

Nur einige Betriebe zahlen ein Gehalt, dass sich an tariflichen Vereinbarungen orientiert. Das Gehalt im Handwerk ist in der Regel frei aushandelbar.

Das durchschnittliche Gehalt für einen Elektrotechnikermeister liegt bei 4.400 bis 4.900 Euro im Monat. Es sind allerdings auch wesentlich höhere Zahlungen möglich. Je nach Betriebszugehörigkeit und Alter kann man ein Gehalt von über 5.000 Euro erzielen.

Wie wird man Elektrotechnikermeister?

Seit 2002 ist der Titel Elektrotechnikermeister die Bezeichnung für Meister im Elektro-Handwerk.

Die verschiedenen Fachgebiete wurden zusammengefasst und die bisherigen Meistertitel aus den Bereichen der Handwerksberufe Elektroinstallateur, Elektromechanike und Fernmeldeanlagenelektronik wurden durch den neuen Titel ersetzt.

Die Prüfungsschwerpunkte werden wahlweise in der Energie- und Gebäudetechnik, der Kommunikations- und Sicherheitstechnik oder der Systemelektronik gesetzt. Auf diesen Gebieten kann man nach Abschluss der Meisterweiterbildungen zusätzliche Fortbildungen machen.

Weiterbildung zum Elektrotechnikermeister

Die Prüfung zum Elektrotechnikermeister erfordert den Abschluss einer entsprechenden Ausbildung. Gesellen, die ihre Prüfung in branchenspezifischen Betrieben abgelegt haben, brauchen darüber hinaus nicht die obligatorische Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren nachzuweisen.

Für alle anderen gilt die Anforderung, eine weitere berufliche Qualifikation zu erbringen, bevor man die Weiterbildung zum Elektrotechnikermeister beginnen kann und zur Meisterprüfung zugelassen wird.

Mit der bestandenen Prüfung darf man sich nicht nur über ein höheres Gehalt freuen. Die Qualifikation zum Elektrotechnikermeister erlaubt es, einen eigenen Betrieb zu gründen. Außerdem hat ein Meister die Befugnis, Lehrlinge auszubilden. Auch dies dürfte sich positiv auf das zu erwartende Gehalt auswirken.

Weiterführende Qualifikationen

Weiterführende Qualifikationen können durch die Teilnahme zusätzlicher Kursangebote für Spezialgebiete erlangt werden. Außerdem kann man ein Studium im Bereich der Elektrotechnik abschließen. Der angestrebte Abschluss hier ist der Elektroingenieur.

Wer sich auf dem Spezialgebiet, in dem er seinen Meistertitel erworben hat, regelmäßig fortbildet, kann mit einem angemessenen Gehalt rechnen, da er sich immer auf dem aktuellen Wissenstand hält und Eigeninitiative zeigt. Das wird in der Regel vom Arbeitgeber auch finanziell belohnt.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Elektrotechnikermeister/in

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