In unserer Gehaltsstatistik liegen zahlreiche interessante Daten zum Gehalt als Elekroingenieur vor. Einen Einblick in diese Gehaltsdaten erhalten Sie auf dieser Seite. Die Werte zum Gehalt als Elektroingenieur werden im Durchschnitt dargestellt.

Brutto Gehalt als Elektroingenieur

Beruf Elektroingenieur/ Elektroingenieurin
Monatliches Bruttogehalt 4.468,23€
Jährliches Bruttogehalt 53.618,81€
Wie viel Netto?

Unsere Datenbank lässt auf einen durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst von 4.468,23€ für Elektroingenieure und -ingenieurinnen schließen. Der Stundenlohn ist demnach bei durchschnittlich 27,14€ anzusiedeln. Daraus lässt sich ein Jahreseinkommen in Höhe von 53.618,81€ errechnen.

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Der Beruf Elektroingenieur

Für den Beruf des Elektroingenieurs ist ein Hochschlussabschluss erforderlich. Wer zusätzlich zum Bachelor noch einen Masterabschluss erlangt, kann meist höhere Gehälter verdienen. Die Studiendauer beträgt in der Regel fünf Jahre. Eine lange Zeit, dafür sind Elektroingenieure sehr gefragt.

Das Aufgabenfeld als Elektroingenieur ist sehr vielfältig. Zum Beispiel kann er in der Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, Energietechnik oder auch Mikroelektronik tätig sein.

Die Ausbildung zum Elektroingenieur

Um Elektroingenieur oder Elektroingenieurin zu werden, muss ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität absolviert werden. Die meisten Studiengänge werden an Fachhochschulen angeboten. Im Grunde ist es aber für die meisten Stellen nicht relevant, ob der Abschluss an einer Universität oder an einer FH erlangt wurde.

Um an einer FH oder Universität zugelassen zu werden, ist eine Hochschulzugangsberechtigung in Form eines Abiturs oder Fachabiturs notwendig. Außerdem sollten angehende Elektroingenieurinnen und -ingenieure besonders an technischen Themen interessiert sein und ein gutes Verständnis für logische Zusammenhänge mitbringen.

Wichtig für den Beruf des Elektroingenieurs sind außerdem eine gewisse Freude an Experimenten und eine ausgeprägte Vorstellungskraft.

Um die entwickelten Konzepte und Theorien auch in der Praxis umsetzen zu können, sollten Elektroingenieure handwerklich geschickt sein.

Da auch die Zusammenarbeit im Team ein wichtiger Teil der Arbeit als Elektroingenieur ist, gehört auch eine ausgeprägte Teamfähigkeit zu den Voraussetzungen dieser Laufbahn.

Im Studium werden dem angehenden Elektroingenieur alle theoretischen und praktischen Kenntnisse vermittelt, die für die Entwicklung, Konstruktion, Montage und Produktion von elektrischen Maschinen und Anlagen benötigt werden. Anschließend ist ein studierter Elektroingenieur dazu in der Lage, Projekte im gesamten Verlauf von der Konzeption bis hin zur Umsetzung zu betreuen.

Zur Arbeit als Elektroingenieur gehört auch die Auseinandersetzung mit Sicherheitsbestimmungen und Auflagen. Auch diese Themen werden daher im Studium behandelt.

Die Branchen, in denen ein Elektroingenieur tätig sein kann, sind vielseitig. Deshalb entscheiden sich die meisten angehenden Elektroingenieure bereits während des Studiums für eine Spezialisierung, um die grobe Richtung ihrer späteren Karriere festzulegen.

Im Anschluss an das Studium oder in den letzten Semestern werden außerdem Traineeprogramme und Praktika empfohlen, mit denen der Elektroingenieur seine Spezialisierung noch weiter vertiefen kann.

Einige Bereiche, in denen eine Spezialisierung erfolgen kann, sind Informations- und Telekommunikationstechnik, Unterhaltungselektronik, Automatisierungstechnik und Energietechnik.

Es kommt nicht nur auf die Qualifikation an

Als Elektroingenieur kann man bereits im ersten Berufsjahr mit einem Bruttolohn von mehr als 3.000 Euro pro Monat rechnen. Nicht selten sogar bis zu 4.000 Euro. Die Unterschiede ergeben sich aus der Größe des Unternehmens und der Region, in der man arbeitet.

Je größer das Unternehmen ist, desto höher ist meistens das Gehalt. In Bayern, Baden-Württemberg und Hessen darf ein Elektroingenieur im Durchschnitt mit der besten Entlohnung rechnen. Im Osten Deutschlands hingegen ist das Gehalt deutlich niedriger.

Auch die Branche spielt eine gewisse Rolle. So wird in der Automobilindustrie das höchste Gehalt für Elektroingenieure geboten, während man in der Umwelttechnik um einiges weniger erhält.

Als Elektroingenieur beträgt der Anteil von Boni oder Prämien am Gehalt relativ wenig. Meist sind dies Zusatzleistungen in großen Unternehmen, die alle Mitarbeiter erhalten und sich am Erfolg der Firma orientieren. Eine Ausnahme bildet hier aber oft die Automobilindustrie, in der Prämien durchaus üblich sind.

Weiterbildung ist unumgänglich

Als Elektroingenieur hat man nie ausgelernt. In diesem Beruf ist eine lebenslange Weiterbildung nicht nur wünschenswert, sondern erforderlich.

Nur wenn man sich laufend über die neuen Entwicklungen informiert, kann man den hohen Anforderungen in diesem Beruf gerecht werden. Im Gegenzug steigt das Gehalt des Elektroingenieurs überdurchschnittlich.

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Einzelnachweise & Quellen


  1. Bundesagentur für Arbeit: Ingenieur/in - Elektrotechnik
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BG263) Elektrotechnik

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.