Als Orthopädietechnik-Mechaniker/in berät und betreut man Patienten, die auf Orthopädietechnik wie zum Beispiel Schienen, Bandagen, Rollstühle oder künstliche Gliedmaßen angewiesen sind.

Brutto Gehalt als Orthopädietechnik-Mechaniker

Beruf Orthopädietechnik-Mechaniker / Orthopädietechnik-Mechanikerin
Monatliches Bruttogehalt 2.437,37€
Jährliches Bruttogehalt 29.248,48€
Wie viel Netto?

Als Orthopädietechnik-Mechaniker/in liegt das Gehalt im Durchschnitt brutto bei 29.248,48€ im Jahr. Der Stundenlohn liegt bei 14,42€. Somit verdient ein Orthopädietechnik-Mechaniker durchschnittlich im Monat 2.437,37€ brutto.

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Die Ausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker

Die Ausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker dauert regulär drei Jahre. Sie ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk. Nach der Ausbildung findet der Orthopädietechnik-Mechaniker bzw. die Orthopädietechnik-Mechanikerin typischweise Beschäftigung in Sanitätshäusern, Rehawerkstätten oder in Werkstätten für Orthopädietechnik.

Die Ausbildungsinhalte sind umfangreich und vielseitig. So lernen die angehenden Orthopäditechnik-Mechaniker/innen zum Beispiel wie man die verschiedenen Materialien bearbeitet, die Patienteneinweisung in die benötigten orthopädietechnischen Hilfsmittel, die Beurteilung verschiedener Krankheitsbilder, wie man die orthopädietechnischen Hilfsmittel spezifisch anpasst, wie man Orthesen und Prothesen montiert.

Außerdem gibt es drei unterschiedliche Schwerpunkte:

  1. Prothetik: Installation und Justierung von pneumatischen, elektronisch gesteuerten und hydraulischen Gelenken sowie die individuelle, kosmetische Gestaltung von Prothesen.
  2. Individuelle Orthetik: Herstellung von Korrekturorthesen für den Rumpf und die korrekte Anprobe von Orthesen
  3. Individuelle Rehabilitationstechnik: Konfiguration von Rollstühlen sowie Bettungs- und Lagerungshilfen für sämtliche Körperregionen

Diese drei Schwerpunkte bilden gleichzeitig die Spezialisierungsmöglichkeiten während der Ausbildung.

Zusatzqualifikationen während der Ausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker

Während der Ausbildung gibt es zwei Möglichkeiten, sich zusätzlich zu qualifizieren.

  1. Betriebsassistent/in im Handwerk: Diese Zusatzqualifikation ist den Auszubildenden mit Hochschul- bzw. Fachoberschukreife vorbehalten. Sie erlangen weitere kaufmännische Kenntnisse und absolvieren schließlich die Prüfung zum Fachmann/-frau für kaufmännische Betriebsführung (HwO). Zudem müssen sie nachweisen, dass sie den Fremdsprachenunterricht erfolgreich besucht haben.
  2. Europaassistent/in: Diese Zusatzqualifikation richtet sich in erster Linie an Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss. Hiermit kann sich die oder der Auszubildende interkulturelle Kompetenzen aneignen, die eigenen Fremdsprachenkenntnisse während eines mehrwöchigen Auslandspraktikums verbessern und sich fachlich vertiefend bilden.

Weiterbildung als Orthopädietechnik-Mechaniker

Als Orthopädietechnik-Mechaniker kann man verschiedene Weiterbildungen machen. So stehen beispielsweise die Abschlüsse als Orthopädietechnikmeister/in oder Orthopädieschuhmachermeister/in zur Auswahl.

Alternativ bietet sich auch eine Weiterbildung via Studium an, zum Beispiel in der Fachrichtung Rehetechnik oder Orthopädietechnik. Ziel ist hier der Bachelor-Abschluss.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Orthopädietechnik-Mechaniker/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.