Daten sammeln und archivieren, aufbereiten und ordnungsgemäß vernichten oder gewährleisten, dass diese nicht verloren gehen. Diese und weitere Aufgaben hat ein Archivar in seinem beruflichen Alltag zu erfüllen.
Es ist ein Beruf mit viel Verantwortung und einem hohen Anspruch an klare Arbeitsabläufe.

Brutto Gehalt als Archivar

Beruf Archivar/ Archivarin
Monatliches Bruttogehalt 2.457,10€
Jährliches Bruttogehalt 29.485,17€
Wie viel Netto?

Durchschnittlich liegt das Gehalt als Archivar/ in brutto bei 29.485,17€ im Jahr. Der Stundenlohn liegt bei 15,32€. Ein Archivar verdient im Durchschnitt monatlich 2.457,10€ brutto.

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Voraussetzungen für den Beruf als Archivar

Um als Archivar/in arbeiten zu können, ist ein abgeschlossenes grundständiges Studium zwingend erforderlich. Prädestiniert dafür sind die Studiengänge Archivwissenschaft oder auch Informations- und Bibliothekswissenschaft.

Aufgabengebiete vom Archivar

Das Aufgabengebiet eines Archivars ist vielfältig und erfordert in der Regel ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein. Gleich ob in einem Gericht, einem Amtsgebäude oder aber im Bereich der freien Marktwirtschaft.

Archivare erfüllen wichtige Aufgaben, die nicht selten mit gesetzlichen Auflagen verbunden sind. Entsprechend hoch sind die Gehaltsaussichten für künftige Archivare.

Das durchschnittliche Gehalt als Archivar:

  • ist abhängig von Ausbildung und akademischen Graden und
  • beträgt je nach Aufgabengebiet, Unternehmensgröße und Region bis zu 2.000,00 Euro brutto.

Mit einem Einstiegsgehalt von bis zu 2.000,00 Euro brutto und vielseitigen Aufstiegsmöglichkeiten bietet das Berufsbild der Archivare ein breites Spektrum an lukrativen Karrieremöglichkeiten.

Jedoch ist nicht jede Anstellung als Archivar gleich gut bezahlt.

Ein Archivar erhält je Alter durchschnittlich:

  • rund 1.600,00 Euro brutto mit 25 Jahren.
  • rund 2.600,00 Euro brutto mit 35 Jahren.
  • rund 2.400,00 Euro brutto mit 45 Jahren.

Zudem kann die gezielte Weiterbildung erheblichen Einfluss auf die Gehaltsberechnung nehmen.

  • Archivare, die in besonderen Behörden tätig sind und dort besondere Dokumente oder Daten zu verwalten haben, benötigen bestimmte Voraussetzungen und Eignungen und dürfen somit ein höheres Gehalt erwarten als ein Archivar, der zum Beispiel in einem Rathaus die Verwaltung der Bürgerdaten betreut.

Karrierechancen als Archivar

Wer ein Bachelorstudium abgeschlossen hat und die nötige Qualifikation mitbringt, der kann sich durch ein Masterstudium weiterqualifizieren. Möglich ist dies in den Fächern Archiv-, Bibliotheks- oder Informationswissenschaft.

Mit den erforderlichen Fähigkeiten bietet sich eine weitere universitäre Karriere in Form einer Promotion und evtentueller Habilitation an.
Allerdings kann die Promotion auch für die Karriere in der Privatwirtschaft von Vorteil sein. Hier kann sie dafür sorgen, dass der promovierte Archivar leichter eine gehobene Stellung erhält.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: Archivar/in »

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.