Das Gehalt als Diplomkaufmann oder Diplomkauffrau ist im Durchschnitt besser, als in anderen akademischen Berufen. Gute Jobchancen locken in Management, Marketing, IT, Finanz- oder Personalwesen.

Brutto Gehalt als Diplomkaufmann

Beruf Diplomkaufmann/ Diplomkauffrau
Monatliches Bruttogehalt 4.486,15€
Jährliches Bruttogehalt 53.833,79€
Wie viel Netto?

Mit durchschnittlich 53.833,79€ Bruttojahresgehalt und 4.486,15€ Bruttomonatsgehalt gehören Diplomkaufleute zu den Besserverdienern in Deutschland. Das spiegelt sich auch im durchschnittlichen Stundenlohn von 26,55€ wider.

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Was macht ein Diplomkaufmann?

Ein Diplomkaufmann löst selbstständig kaufmännische oder betriebswirtschaftliche Probleme eines Unternehmens. Diplomkaufleute überwachen beispielsweise die Bestände, optimieren die Lagerung und führen Kostenrechnungen durch.

Der Berufseinstieg und die Gehaltsentwicklung

In Trainee-Programmen formen Unternehmen ihre zukünftigen Führungskräfte. Einstiegsgehälter von 30.000 bis 40.000 Euro sind für Betriebswirte dabei keine Seltenheit.

Große Unternehmen bieten einem Diplomkaufmann neben gutem Gehalt oftmals bessere Entwicklungsmöglichkeiten. Kleinere Unternehmen ermöglichen hingegen die schnellere Übernahme von Verantwortung und flache Hierarchien.

Mit fünf bis zehn Jahren Berufserfahrung ein Diplomkaufmann mit einem Gehalt von 60.000 Euro brutto pro Jahr rechnen. Damit verdient er das Doppelte des durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommens in Deutschland.

Die Einflussfaktoren auf das Gehalt

Neben dem Lohngefälle von West-Ost und Süd-Nord ist in Ballungsgebieten das Gehalt tendenziell höher als in der Provinz. Als lukrative Branchen gelten Banken, Pharmaunternehmen und Unternehmensberatungen.

Auch das Geschlecht kann einen Einfluss auf das Gehalt haben. Wie in anderen Berufen erhält ein Diplomkaufmann im Schnitt ein höheres Gehalt als eine Diplomkauffrau.

Das Studium

Der akademischen Grad Diplomkaufmann (Dipl.-Kfm.) beziehungsweise Diplomkauffrau (Dipl.-Kffr.) setzt ein erfolgreiches Studium der Betriebswirtschaftslehre voraus. Bei Abschluss eines Fachhochschulstudiums lautet der Titel 'Diplomkaufmann (FH)'.

Die Regelstudienzeit an Universitäten betrug acht bis zehn Semester, die reale Studiendauer lag jedoch im Durchschnitt bei über fünf Jahren.

Diplomstudiengänge werden aktuell jedoch nicht mehr angeboten. In Deutschland wird BWL seit der Bologna-Reform als Bachelor- und darauf aufbauender Master-Studiengang angeboten. Dabei ist der Master dem Diplom gleichzusetzen. Zusätzlich existieren verschiedene duale Modelle als Kombination von Ausbildung und Studium.

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Einzelnachweise & Quellen


  1. Bundesagentur für Arbeit: Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (grundst.)

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