Gehalt Einzelhandelskaufmann

Brutto Gehalt als Einzelhandelskaufmann

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Kaufmann/ Kauffrau im Einzelhandel 1.964,95€ 23.579,37€

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Verdienen Sie als Einzelhandelskaufmann genug?

GEHALTSCHECK

Einzelhandelskaufmann - Die wichtigsten Fakten

  • Das Gehalt des Einzelhandelskaufmanns ist von vielen Gegebenheiten abhängig.
  • Dazu zählen Alter, Berufserfahrung, Tarifvertrag und die Branche des Bewerbers.
  • Weiterhin gilt ein Unterschied zwischen dem Gehalt von Frauen und Männern.
  • Der Einzelhandelskaufmann erhält bereits in der Ausbildungszeit ein adäquates Gehalt.

Das Gehalt als Einzelhandelskaufmann im Überblick

Wie viel verdient man in der Ausbildung?

Bei der Lehre zum Einzelhandelskaufmann handelt es sich um eine duale Ausbildung. Innerhalb dieser erhält der Auszubildende einen theoretischen Leitfaden in Kombination zur praktischen Ausübung.

Das Gehalt während dieser Zeit steigt pro Jahr prozentual an. Der genaue Wert variiert je nach Bundesland und Ausbildungsbetrieb. In den neuen Bundesländern liegt die monatliche Vergütung häufig unter der innerhalb der alten Bundesländer.

Die Ausbildungsvergütung des Einzelhandelskaufmanns:

  • Ausbildungsjahr 1: 612 bis 765 Euro
  • Ausbildungsjahr 2: 664 bis 865 Euro
  • Ausbildungsjahr 3: 784 bis 995 Euro
Wie viel Gehalt bekommt man im Beruf?

Sobald die Ausbildung vollendet wurde, steht der Start ins Berufsleben an erster Stelle. Die Lehrjahre machen sich bezahlt. Erfolgreiche Absolventen der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann können mit einer Bruttogrundvergütung in Höhe von mindestens 2.180 Euro rechnen.

In den alten Bundesländern sind bis zu 2.551 Euro möglich. Hier kommt es darauf an, in welcher Position der Einzelhandelskaufmann tätig ist. Hat er viel Verantwortung oder wenig? Welche Qualifikation bringt er mit und welche Leistung erbrachte er im Rahmen seiner Ausbildung?

Sicherlich kommt es ebenso auf die Branche an, in welcher er tätig ist. Arbeitet er in einem renommierten Betrieb mit bekanntem Firmennamen? Oder lässt er sich in einem kleinen Betrieb nieder? Auch sein Verhandlungsgeschick macht sich auf dem monatlichen Kontoauszug bemerkbar.

  • Natürlich kommt es darauf an, welche Betriebsart ausgewählt wurde - tarifgebundene oder nicht tarifgebundene Unternehmen. Hier gibt es diverse Unterschiede, die ggf. innerhalb des Tarifvertrags nachgelesen werden können.
Wie viel kann man nach der Weiterbildung verdienen?

Unmittelbar nach der Ausbildung in den Beruf einzusteigen, ist nicht immer sinnvoll. Im Bereich Einzelhandelskaufmann gibt es ein breites Weiterbildungsangebot, sodass jeder Absolvent den richtigen Zusatz-Lehrgang für sich finden kann.

Jede Weiterbildung macht sich bezahlt - obgleich nicht alle finanzielle Vorteile mit sich bringen. Dennoch schätzen Arbeitgeber die Eigeninitiative besonders in diesem Bereich sehr. In Deutschland gibt es schließlich eine enorme Konkurrenz. Jeder muss hier ein großes Know-how mitbringen.

Dann sind die Einkommenschancen nicht nur groß, sie steigen dann womöglich ins Unermessliche.

  • Wer sich nach der Weiterbildung selbstständig macht, kann mit innovativen Gedanken ein gigantisches Einkommen erzielen.

Einzelhandelskaufmann - Informationen zur Ausbildung

Die Ausbildung führt zu einem Beruf mit zahlreichen Zukunftsperspektiven. Darüber hinaus befindet sich der Absolvent nach der Ausbildung stets innerhalb von Räumen und ist so keinen Witterungsbedingungen ausgesetzt.

Meistens sind die Räume hell, wobei es auch Tätigkeiten im Freien gibt. Das Arbeiten in Schichten und an Wochenenden ist hier typisch.

Die Ausbildungsinhalte sind sehr umfassend und führen zu einem perfekten Einzelhandelskaufmann.

Enthaltene Themenkomplexe:

  • theoretische Grundlagen zur Logistik
  • Unternehmens- und Verkaufsprozesse
  • Gestaltung/Anpreisung von Waren
  • kaufmännische Grundlagen
  • Marketing und geeignete Werbemaßnahmen
  • Kontrolle zur Verringerung von Verlusten
  • Produktlagerung
  • Inventurdurchführung
  • Kasse
  • Kundenorientiertes Handeln

Arbeitgeber erwarten bei Auszubildenden im Bereich Einzelhandelskaufmann einen abgeschlossenen Hauptschulabschluss. Allerdings sind auch Absolventen der Mittleren Reife und des Abiturs gern gesehen. Sie machen einen nicht unerheblichen Teil der Angestellten in diesem Sektor aus.

Diese Kompetenzen werden vom Einzelhandelskaufmann erwartet:

  • durchschnittlicher IQ
  • mathematisches Denken
  • sprachliches Ausdrucksvermögen
  • durchschnittliches Gedächtnis
  • Wahrnehmung und Auffassung
  • Konzentrationsfähigkeit
  • rasches Umswitchen zwischen Tätigkeiten
  • praktisches Verständnis

Von der Planung bis zum Kundengespräch und einer Beratertätigkeit führt der Kaufmann im Einzelhandel alle Arbeiten durch. Er steigert den Ertrag durch seine Kenntnisse in Marketing, Rechnung und Wirkung von Sortiment auf Kunden.

Einzelhandelskaufmann - Die Weiterbildungsmöglichkeiten

Um das Gehalt langfristig zu steigern, bieten sich Weiterbildungsmöglichkeiten in den folgenden Bereichen an:

  • Handels- und Gesellschaftsrecht
  • Verkaufsfördernde Maßnahmen
  • Marketing
  • Bilanzierung und Buchführung
  • Produktpräsentation
  • Kundenorientiertes Handeln
  • Rechnungswesen

Zahlreiche kaufmännische Weiterbildungen können nur mit einer abgeschlossenen Ausbildung in dem Bereich begonnen werden. Häufig handelt es sich hierbei um Studiengänge oder betriebswirtschaftliche Aufstiegslehrgänge. Beispiele jener Studiengänge ist das Fach BWL selbst.

Weiterhin boomt aktuell das E-Commerce. Wer sich hier auskennt, ist im digitalen Zeitalter im Bereich Verkauf gern gesehen.

Weiterbildungen ohne Studium führen zum Erhalt des Fachwirts. Hier gibt es einige Möglichkeiten, so der Fachwirt Vertrieb im Einzelhandel oder der Fachwirt im Bereich Wirtschaft.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Einzelhandelskaufmann

Wie in zahlreichen Berufen variiert auch hier das Gehalt zwischen Männern und Frauen. Im Schnitt verdienen Frauen in diesem Bereich rund 30 % weniger als ihre männlichen Kollegen.

Das Gehalt im Einzelhandel hängt stark von der Qualifikation und den praktischen Fähigkeiten des Bewerbers ab. Rund 80 % aller Einzelhandelskaufleute gelangen mit einer abgeschlossenen Ausbildung in diesen Bereich. 10 % ihrer Kollegen weisen keine Ausbildung auf.

Bereits hier gibt es Unterschiede im Gehalt. Auch das Alter spielt eine Rolle. Die meisten Kaufleute im Einzelhandel sind zwischen 35 und 50 Jahre alt. Sie bringen Fähigkeiten mit, welche jüngere Bewerber noch nicht haben. Ihr Gehalt liegt daher über dem junger Mitarbeiter in diesem Bereich.

Wer im Supermarkt arbeitet, erhält keine Prämien für den erfolgreichen Verkauf. Anders sieht es in Warenhäusern und Technikmärkten aus. Hier lebt der Markt vom Verkäufer als Berater. Die Beratung macht sich bezahlt, wenn es anschließend zu einem Kauf auf Seiten des Kunden kommt. Hier gibt es prozentuale Zusatzvergütungen oder einen festen Betrag als Prämie.

Der große Vorteil des Tarifvertrags ist das hohe Zusatzeinkommen, welches mit rund 335 Euro (durchschnittlich) zu beziffern ist.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: Kaufmann/-frau - Einzelhandel
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - BIBB Berufsfeld Verkaufsberufe (Einzelhandel)

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