Gehalt Fußbodenleger

Brutto Gehalt als Fußbodenleger

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Fußbodenleger/ Fußbodenlegerin2.247,51€26.970,08€

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GEHALTSCHECK

Fußbodenleger - Die wichtigsten Fakten

  • Der Beruf des Fußbodenlegers wurde in der ehemaligen DDR ausgeübt und wird heute nur noch Bodenleger genannt.
  • Zu den Hauptaufgaben gehört in erster Linie die Ausstattung von Räumen mit textilen und elastischen Bodenbelägen aller Art wie Fertigparkett, Dielen, Laminat und Teppichböden.
  • Als Fußbodenleger arbeitet man zumeist in Werkstätten oder Wohn- und Geschäftsräumen, aber auch auf Baustellen oder Messen und verlegt Böden, prüft und überarbeitet neue Untergründe und ältere Beläge und setzt diese instand.
  • Auch die Behandlung und Reparatur von Oberflächen sowie die Durchführung von Isolierarbeiten gehört zu den Aufgaben eines Fußbodenlegers oder einer Fußbodenlegerin.
  • Außerdem berechnen sie den Materialbedarf, schneiden Beläge zu, reinigen und versiegeln Untergründe und beraten Kunden bei der Auswahl der Bodenbeläge.

Das Gehalt während und nach der Ausbidung

Die Ausbildung zum Bodenleger wird zum einen im Ausbildungsbetrieb und zum anderen in einer Berufsschule absolviert und dauert insgesamt drei Jahre.

Es ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, die meisten Firmen stellen aber vermehrt junge Menschen mit Hauptschulabschluss ein. Vorteilhaft sind gute Noten in Mathematik, Werken und Technik.

Vorteilhafte Interessen und Fähigkeiten für den Beruf als Fußbodenleger:
  • Interesse am verlegen von Bodenbelägen aller Art
  • Interesse daran, Oberflächen und Untergründe zu behandeln
  • Interesse am kleben, schleifen und spachteln
  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Gute Mathematikkenntnisse
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Genauigkeit und Sorgfalt
  • Gutes Ausdrucksvermögen
  • Teamfähigkeit
  • Körperliche Fitness
Das Gehalt während der Ausbildung:
  • Im ersten Lehrjahr: 420 bis 510 Euro
  • Im zweiten Lehrjahr: 500 bis 555 Euro
  • Im dritten Lehrjahr: 560 bis 610 Euro

Je nach Bundesland und Größe des Betriebs kann das Gehalt jedoch nach oben und unten abweichen. Während der Ausbildung lernen die Azubis unter anderem wie Untergründe ordnungsgemäß geprüft und vorbereitet werden, wie das Raumklima gemessen werden kann und wie Werkzeuge richtig eingesetzt werden.

Außerdem werden sie auf den Umgang mit Kunden vorbereitet und lernen beispielsweise wie sie diesen erläutern können, wie und warum der Boden gepflegt werden sollte. Auch die richtige Haltung von einem Fußbodenleger während seiner Tätigkeit ist wichtig und gehört zu den Lerninhalten, damit dieser später möglichst keine Rückenprobleme bekommt.

Nach der Ausbildung kann der Bodenleger/ die Bodenlegerin beispielsweise in einem Betrieb des Raumausstatterhandwerks arbeiten, im Messebau oder auch in einem Fachgeschäft für Bodenbeläge.

  • Das durchschnittliche Gehalt nach der Ausbildung kann zwischen 1.700 und 2.500 Euro liegen.

Unterschiedliches Gehalt nach Bundesland

In den neuen Bundesländern ist das Gehalt für einen Fußbodenleger in neuer Anstellung sehr niedrig.

Gerade einmal 18.000 bis 23.000 Euro sind möglich, während ein Fußbodenleger in den alten Bundesländern mit gleicher Voraussetzung ein Grundgehalt von 24.000 bis 27.000 Euro verdienen kann.

Vor allem Thüringen und Sachsen zeigen sich mit sehr geringen Verdienstchancen, während Hamburg und Bayern zum Beispiel sehr positiv auffallen und dem Fußbodenleger von Anfang an ein adäquates Gehalt ermöglichen.

Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen als Fußbodenleger

Ein Fußbodenleger, der mit unterschiedlichen Materialien und Verlegetechniken vertraut ist, eine gewisse Berufserfahrung vorweisen kann und sich somit in seinem Bereich auskennt, kann ein Gehalt erzielen zwischen:

  • 20.000 und 43.000 Euro

Mehr ist nur möglich, wenn neben der Verlegung von Fußböden zusätzlich Erfahrung in der Haustechnik besteht und somit nicht nur das Material, sondern die gesamte Technik auf dem Boden aus einer Hand realisiert werden kann. Die Teilnahme an Lehrgängen und Weiterbildungen kann sich somit positiv auf das Gehalt auswirken.

Die Meisterausbildung sowie die Spezialisierung auf Naturstein sind beispielsweise gute Möglichkeiten, um in diesem Beruf höhere Verdienstchancen zu haben und sein Gehalt nicht primär mit der Verlegung von Standardfußböden zu verdienen. Auch eine Weiterbildung zum Ausbilder kann sich lohnen und nimmt maßgeblichen Einfluss auf die Tätigkeitsvielfalt und das jährliche Einkommen.

Das eigene Unternehmen - nicht immer das beste Gehalt

Die Unternehmensgründung ist eine Möglichkeit, um sein eigener Chef zu sein und sein Gehalt zu beeinflussen. Da die Auftragslage aber nicht immer gleich ist, muss der Fußbodenleger in selbständiger Tätigkeit nicht unbedingt mehr verdienen als bei einer Anstellung in einer Handwerksfirma.

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Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin100.873,28 Euro
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