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Brutto Gehalt als Kameramann

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Kameramann/ Kamerafrau 3.190,53€ 38.286,34€

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Verdienen Sie als Kameramann genug?

GEHALTSCHECK

Kameramann - Die wichtigsten Fakten

  • Ob man den Beruf des Kameramanns nun an einer Filmakademie, einer Uni oder einer Produktionsfirma studiert beziehungsweise erlernt hat ist egal.
  • Eine Frage bleibt natürlich immer. Die nach dem Gehalt. Vorneweg sei gesagt: Das ist in Bezug auf den Kameramann alles andere als leicht und eindeutig zu beantworten.
  • Hierbei spielt wahrlich eine enorme Anzahl an Möglichkeiten eine Rolle, die das Gehalt massiv nach oben und unten beeinflussen können.

Welche Ausbildung als angehender Kameramann wählen?

Wer später einmal im Film oder auch beim Fernsehen arbeiten will, hat einige Möglichkeiten. Eine davon wäre die Tätigkeit als Kameramann, also die Person, welche die Bilder mit einer Videokamera einfängt.

Dieser Job ist bei jeder Produktion enorm wichtig und verlangt neben einem guten Auge auch ein entsprechende Kondition. Doch welche Ausbildung braucht man um in diesem Bereich arbeiten zu können und jeden Anspruch auch wirklich zu erfüllen?

Auf verschiedenen Wegen Kameramann werden

Um also einen Job beim TV oder Film hinter der Kamera zu ergattern, muss man schon etwas mehr können als einfach nur mit der Videokamera aufs Motiv zu halten. Oftmals benötigt man einen Blick für Bildaufbau und muss auch in der Lage sein, im Gehen oder gar Laufen einwandfrei Bilder zu produzieren.

Und hier kommt die Ausbildung ins Spiel. In dieser Zeit lernt man die wichtigen Grundlagen, führt erste Projekte durch und sammelt Erfahrungen. Doch auf welchem Weg kann man denn am Ende Kameramann werden?

Ausbildung, Studium, Lehrgang - wie wird man zum Kameramann

Wie bei vielen kreativen Berufen gibt es auch in diesem Berufsfeld verschiedene Möglichkeiten einen passenden Einstieg in die Branche zu finden.

Gängige Möglichkeiten, Kameramann zu werden, sind:

  • Ausbildung im Bereich Fotografie mit nachfolgender Weiterbildung
  • Studium

Basisausbildung Fotograf

Wer Kameramann wird, muss sich mit vielen Grundlagen der Fotografie auseinandersetzen, diese verstehen und auch erfolgreich anwenden können. Demnach bietet es sich für praktisch veranlagte Menschen an, mit solch einer Ausbildung den Grundstein für die spätere Karriere zu legen.

Nach dieser Ausbildung muss jedoch noch ein Fortbildung an einer Film - oder Fernsehakademie erfolgen, damit man wirklich fit genug ist um beim TV arbeiten zu können.

Studium für Kameramänner?

Man kann auch den akademischen Weg gehen, um später einmal mit einer Kamera beim Fernsehen zu arbeiten. An diversen Hochschulen und Fachhochschulen ist es mittlerweile möglich, einen Studiengang zu belegen, welcher später zum Kameramann qualifiziert.

Es ist hierbei darauf zu achten, sich für ein praktisches Studium zu entscheiden, sonst könnte es sein, dass die praktische Erfahrung fehlt. Schließlich nützt es keinem Regisseur etwas, wenn der Kameramann zwar theoretisch alles über seinen Beruf weiß, in der Praxis aber kein ruhiges Bild produzieren kann.

Der Einstieg als Kameramann

Als Kameramann ist es relativ schwierig eine Festanstellung zu erhalten. Die meisten Kameraleute arbeiten daher auf freiberuflicher Basis.

Eines haben sie allerdings alle gemeinsam: In der Regel startet man zum Beispiel bei einer Produktionsfirma als sogenannter Erster Kameraassistent. Und faktisch auch gleich mit einem guten Gehalt:

  • 3160 Euro bis 4800 Euro brutto monatlich im Durchschnitt sind möglich.

Späteres Gehalt als Kameramann

Wer das Glück hat eine Festanstellung als Kameramann zu erhalten, startet nach tarifvertraglichen Regelungen mit 2750 Euro brutto im Monat.

Damit allerdings deutlich unter den Möglichkeiten die einem die freiberufliche Tätigkeit beim Berufsstart bietet, dafür aber auch mit weniger Sicherheit verbunden ist. Freie Kameramänner starten meist mit rund

  • 10.520 Euro brutto im Monat

Allerdings gibt es nicht immer gleich monatsweise andauernde Projekte. Manchmal gibt es nur tageweise oder wochenweise andauernde Projekte, dementsprechend geringer fällt dann natürlich das Gehalt umgerechnet auf einen ganzen Monat aus.

Doch sollte man mit genügend eigenem Engagement in der Lage dazu sein, genügen Filmprojekte zu bekommen, so besteht mit ein wenig Berufserfahrung durchaus schon die Möglichkeit, monatlich bis hin zu 12.000 Euro brutto zu erwirtschaften.

Gehaltsentwicklung im späteren Berufsleben

Hierbei sind keinerlei Grenzen nach oben und nach unten gesetzt. Es kommt dann stark darauf an für was man eingesetzt wird, ob für die kleine TV-Produktion oder eine mehrmonatig andauernde größere Kinoproduktion beispielsweise.

Wem das Glück hold war und wer bei einer solchen großen Sache mitwirken darf, der hat dann allerdings auch ein stattliches Einkommen zu erwarten. Bis zu 48.000 Euro brutto monatlich sind dann durchaus im Bereich des Möglichen.

Weiterbildung: eine Option für den Kameramann?

Wer schon mal eine entsprechende Ausbildung oder gar ein Studium absolviert hat, um als Kameramann arbeiten zu können, ist schon mal auf einem guten Stand, um sich fortzubilden. So eine Fortbildung ist der Schlüssel, um sich beruflich zu verwirklichen und auf Wunsch natürlich auch zu verändern.

Hierbei kann sich entweder für die akademische Laufbahn oder für den praktischen Weg entscheiden, je nach Vorliebe, aktueller Situation oder auch bisherigem Karrierepfad.

Welche Weiterbildung auswählen?

Um  später einmal wirklich Erfolg im Beruf zu haben und dabei auch noch zufrieden mit der eigenen Situation zu sein, muss man sich genau überlegen, wie die Karriere verlaufen soll.

Wenn man beispielsweise nicht mehr mit der Kamera arbeiten möchte, sollte andere Möglichkeiten wahrnehmen als jemand der einfach nur etwas anderes Filmen möchte.

Solche Arten der Weiterbildung wären als Kameramann interessant:

  • Masterstudium
  • Selbstständigkeit
  • Fortbildung im Softwarebereich

Das Masterstudium

Ein Weg, um als Kameramann arbeiten zu können, ist das Studium an einer Hochschule. Sofern man die Zeit aufbringen kann, sollte man über den Abschluss eines Master-Titels nachdenken, damit kann man meistens für hochwertigere Projekte arbeiten.

Selbstständigkeit als Kameramann

Falls man den Job an sich mag und nur nicht das Umfeld leiden kann, könnte die Selbstständigkeit auch ein guter Weg sein. So kann man als Kameramann schalten und walten, wie man möchte, und den eigenen Weg einschlagen. Dafür ist man am Ende aber auch für jegliche Handlung selbst verantwortlich.

Weiterbildung im Softwarebereich

Wenn man beim Film bleiben möchte, aber keine Lust mehr auf die Kamera hat, kann man sich auch im Schnitt oder VFX-Bereich weiterbilden. Dann beschäftigt man sich mehr mit der Nachbearbeitung, dem Schneiden und der Dramaturgie des aufgenommenen Materials als mit der eigentlichen Aufnahme.

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Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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