Das Gehalt als Kameramann

Aktualisiert am 21.09.2021 10:29 von Martina Laura Emter

Der Kameramann muss künstlerisches Talent sowie technisches Wissen vereinen. Er muss diese Fähigkeiten bei der Erstellung von Filmen, Reportagen oder Dokumentationen einbringen. Gemeinsam mit der Regie legen der Kameramann oder die Kamerafrau jede einzelne Kameraeinstellung fest, führt die Kamera aktiv beim Dreh und wählt ebenfalls die richtige Beleuchtung für die jeweiligen Szenen aus.

Brutto Gehalt als Kameramann

Beruf Kameramann/ Kamerafrau
Monatliches Bruttogehalt 2.733,46€
Jährliches Bruttogehalt 32.801,56€

Im Monat verdient ein/e Kameramann/frau brutto durchschnittlich 2.733,46€. Demnach erhält er/sie einen Stundenlohn von 17,05€. Im Durchschnitt erhält ein Kameramann brutto 32.801,56€ im Jahr.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Ausbildung zum Kameramann
  2. Einstiegsgehalt als Kameramann
  3. Gehalt mit Berufserfahrung
  4. Gehaltsentwicklung
  5. Weiterbildung
  6. Verdienen Sie als Kameramann genug?
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Wie wird man Kameramann?

Wer später einmal im Film oder auch beim Fernsehen arbeiten will, hat verschiedene Möglichkeiten. Eine davon wäre die Tätigkeit als Kameramann, also die Person, welche die Bilder mit einer Videokamera einfängt.

Dieser Job ist bei jeder Produktion enorm wichtig und verlangt neben einem guten Auge auch ein entsprechende Kondition. Doch welche Ausbildung braucht man um in diesem Bereich arbeiten zu können und jeden Anspruch auch wirklich zu erfüllen?

Um also einen Job beim TV oder Film hinter der Kamera zu ergattern, muss man schon etwas mehr können als einfach nur mit der Videokamera aufs Motiv zu halten. Denn man benötigt einen Blick für Bildaufbau und muss auch in der Lage sein, im Gehen oder gar Laufen einwandfreie Bilder zu produzieren.

Wie bei vielen kreativen Berufen gibt es auch in diesem Berufsfeld verschiedene Möglichkeiten einen passenden Einstieg in die Branche zu finden.
Gängige Möglichkeiten, Kameramann zu werden, sind:

  • Ausbildung im Bereich Fotografie mit nachfolgender Weiterbildung
  • Studium

Ausbildung zum Fotograf als Grundlage

Basisausbildung Fotograf

Wer Kameramann wird, muss sich mit vielen Grundlagen der Fotografie auseinandersetzen, diese verstehen und auch erfolgreich anwenden können. Demnach bietet es sich für praktisch veranlagte Menschen an, mit solch einer Ausbildung den Grundstein für die spätere Karriere zu legen.

Nach dieser Ausbildung muss jedoch noch ein Fortbildung an einer Film - oder Fernsehakademie erfolgen, damit man wirklich fit genug ist, um beim TV arbeiten zu können.

Durch ein Studium zum Kameramann

Studium

Man kann auch den akademischen Weg gehen, um später einmal mit einer Kamera beim Fernsehen zu arbeiten. An diversen Hochschulen und Fachhochschulen ist es mittlerweile möglich, einen Studiengang zu belegen, welcher später zum Kameramann qualifiziert.

Es ist hierbei darauf zu achten, sich für ein praktisches Studium zu entscheiden, sonst könnte es sein, dass die praktische Erfahrung fehlt. Schließlich nützt es keinem Regisseur etwas, wenn der Kameramann zwar theoretisch alles über seinen Beruf weiß, in der Praxis aber kein ruhiges Bild produzieren kann.

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Das Einstiegsgehalt als Kameramann

Als Kameramann ist es relativ schwierig eine Festanstellung zu erhalten. Die meisten Kameraleute arbeiten daher auf freiberuflicher Basis.

Eines haben sie allerdings alle gemeinsam: In der Regel startet man zum Beispiel bei einer Produktionsfirma als sogenannter Erster Kameraassistent. Und faktisch auch gleich mit einem guten Gehalt:

  • 3160 Euro bis 4800 Euro brutto monatlich im Durchschnitt sind möglich.

Späteres Gehalt als Kameramann

Wer das Glück hat eine Festanstellung als Kameramann zu erhalten, startet nach tarifvertraglichen Regelungen mit 2750 Euro brutto im Monat.

Damit allerdings deutlich unter den Möglichkeiten, die einem die freiberufliche Tätigkeit beim Berufsstart bietet, dafür aber auch mit weniger Sicherheit verbunden ist. Freie Kameramänner starten meist mit rund

  • 10.520 Euro brutto im Monat

Allerdings gibt es nicht immer gleich monatsweise andauernde Projekte. Manchmal gibt es nur tageweise oder wochenweise andauernde Projekte, dementsprechend geringer fällt dann natürlich das Gehalt umgerechnet auf einen ganzen Monat aus.

Doch wer mit genügend Engagement in der Lage dazu sein, viele Filmprojekte zu bekommen, so besteht mit ein wenig Berufserfahrung durchaus schon die Möglichkeit, monatlich bis hin zu 12.000 Euro brutto zu erwirtschaften.

Gehaltsentwicklung im späteren Berufsleben

Hierbei sind keinerlei Grenzen nach oben und nach unten gesetzt. Es kommt dann stark darauf an für was man eingesetzt wird, ob für die kleine TV-Produktion oder eine mehrmonatig andauernde größere Kinoproduktion beispielsweise.

Wer beispielsweise bei einer großen Produktion mitwirken darf, der kann ein stattliches Einkommen zu erwarten. Bis zu 48.000 Euro brutto monatlich sind dann durchaus im Bereich des Möglichen.

Weiterbildung: Welche Optionen gibt es für den Kameramann?

Für den Kameramann gibt es verschiedene Möglichkeiten, seine Kentnnisse und Fertigkeiten auszubauen und somit seine Gehalts- und Karrierechancen zu steigern.

Studium

Das Masterstudium

Ein Weg, um als Kameramann arbeiten zu können, ist das weiterführende Studium an einer Hochschule für Film- und Fernsehen.

Weiterbildung im Softwarebereich

Weiterbildung im Softwarebereich

Wenn man beim Film bleiben möchte, aber den Schwerpunkt nicht mehr auf die Kameraführung legen will, kann man sich auch im Schnitt oder VFX-Bereich weiterbilden. Dann beschäftigt man sich mehr mit der Nachbearbeitung, dem Schneiden und der Dramaturgie des aufgenommenen Materials als mit der eigentlichen Aufnahme.

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Ausbildung / Studium

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: Kameramann/-frau »
Bundesagentur für Arbeit: Kameramann/-frau Steckbrief »

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