Einer der wichtigsten Berufe der Werbebranche ist der Kaufmann für Marketingkommunikation. Dieser ist deshalb so wichtig, weil er die Schnittstelle zwischen Produkt, beziehungsweise Werbung, und dem Kunden ist.

Brutto Gehalt als Kaufmann für Marketingkommunikation

Beruf
Monatliches Bruttogehalt 2.752,36€
Jährliches Bruttogehalt 33.028,32€
Wie viel Netto?

Als Kaufmann für Marketingkommunikation liegt das Gehalt im Durchschnitt brutto bei 33.028,32€ im Jahr. Mit einem Stundenlohn von 17,64€ verdient ein Kaufmann für Marketingkommunikation durchschnittlich im Monat 2.752,36€ brutto.

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Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation

Die Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann für Marketingkommunikation dauert drei Jahre und vermittelt dem Auszubildenden alle Fähigkeiten, die er für diesen Beruf benötigt.

Für eine Ausbildung in der Marketingkommunikation wird ein Abitur oder Fachabitur gewöhnlich empfohlen. Mit etwas Glück und viel Einsatz, etwa über vorangehende Praktika, ist jedoch auch ein Einstieg mit einem mittleren Bildungsabschluss möglich.

Persönlich sollte man kreativ sein, mit Menschen umgehen und diese für Dinge begeistern können, da man später im Beruf nichts anderes tut als Menschen für ein Produkt zu begeistern. Auch ein vorher schon vorhandenes Interesse für Werbung und deren Funktionsweise ist von großem Vorteil.

Kaufmann für Marketingkommunikation: Inhalte und Dauer der Ausbildung

Mit einer Ausbildungsdauer von drei Jahren bewegt sich der Beruf Kaufmann für Marketingkommunikation im Rahmen dessen, was gemeinhin als Standard betrachtet wird.

Neben viel theoretischem Wissen rund ums Marketing und Verkaufspsychologie, das man vermittelt bekommt, arbeitet man auch ganz praktisch mit, an der Erschaffung von Kampagnen und anderen verkaufsfördernden Maßnahmen. Dies können unter anderem sein:

  • Werbung in Printmedien
  • Werbung in TV und Kino
  • Plakatwerbung
  • Sponsoring eines Vereins oder eines Videospiels

Die Ausbildung vermittelt und erfordert viel Kreativität und ist nie wirklich ausschließlich auf die Theorie konzentriert. Als Kaufmann bekommt man außerdem auch Grundlegendes zu wirtschaftlichen Aspekten vermittelt, was später etwa für die Erstellung von Kostenplänen, auch wichtig ist.

Ebenfalls gehört zu den Aufgaben eines Kaufmanns für Marketingkommunikation, eine Marke zu stärken, diese in der Öffentlichkeit aufzuwerten, ihr Ansehen zu erhöhen und sie so anzupreisen, dass besonders Kunden für die spezielle Marke werben.

Das Gehalt während der Ausbildung

Das Gehalt während der Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation steigt von Jahr zu Jahr an.

Während dieser Zeit verdient der Auszubildende

  • im ersten Jahr etwa 484 bis 775 Euro brutto
  • im zweiten Jahr etwa 523 bis 835 Euro brutto
  • im dritten Jahr etwa 627 bis 897 Euro brutto.

Dass das Gehalt unterschiedlich ausfällt, hat verschiedene Faktoren, denn je nachdem in welcher Region der Auszubildende arbeitet, wie groß der Betrieb ist und ob eine tarifvertragliche Bindung besteht, variiert das Gehalt.

Im Osten Deutschlands ist das Gehalt meistens niedriger als im Westen.

Das Einstiegsgehalt

Nachdem die Kauffrau/der Kaufmann für Marketingkommunikation seine Ausbildung erfolgreich absolviert hat, erhält sie/er in der Regel ein Gehalt, das zwischen 1.500 Euro und 1.800 Euro liegen kann.

Berufliche Weiterbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation

Als Kaufmann für Marketingkommunikation ist man in der Lage, sich beruflich in viele verschiedenen Richtungen weiterbilden zu können, zum Beispiel nebenberuflich bei der IHK oder ein Studium an der Fachhochschule.

Die gängigsten Weiterbildungen sind:

  • Fachkaufmann (IHK)
  • Staatlich geprüfter Btriebswirt
  • Fachwirt für Marketingkommunikation
  • Studium

Zum Fachkaufmann weiterbilden

Eine Weiterbildung zum Fachkaufmann ist für einen Kaufmann für Marketingkommunikation mit zwei Jahren Berufserfahrung möglich. Am Ende der Weiterbildung steht eine Prüfung durch die IHK.

  • Diese Weiterbildung entspricht in etwa dem, was ein Meister im handwerklichen Bereich darstellt. Dieser Abschluss wird in der Praxis in der Regel mit Stellen als Teamleiter oder anderweitig mehr Verantwortung und infolge dessen auch mit mehr Gehalt belohnt.

Fotbildung zum Betriebswirt

Der nächste Schritt auf der Karriereleiter ist eine Fortbildung zum Betriebswirt im eigenen Fach. Hierbei ist ein 6 Semester andauerndes Studium nötig, welches berufsbegleitend, also ohne Einkommensabbruch, durchgeführt werden kann.

  • Der Fachkaufmann für Marketing erhält einen monatlichen Lohn von bis zu 5.000 Euro. Wer sich zum staatlich geprüften Betriebswirt für Marketingkommunikation weiterbildet, verdient bis zu 4.200 Euro monatlich.

Fortbildung zum Fachwirt für Marketingkommunikation

Ein sicherer Platz als Teamleiter ist mit der Fortbildung zum Fachwirt für Marketingkommunikation gegeben. Diese Weiterbildungsmaßnahme wird über 18 Monate hinweg durchgeführt und verlangt mindestens ein Jahr Berufserfahrung sowie die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation.

Ein Studium zwecks Weiterbildung

Auch ein Studium steht einem im Bereich der Werbebranche offen. Zwar lässt sich dies mit Fachhochschulreife oder Abitur auch ohne vorherige Ausbildung beginnen, wenn man allerdings keins von beidem vorweisen kann, dann öffnen einem die Ausbildung und einige Jahre Berufserfahrung unter Umständen doch noch die Türen der Fachhochschule.

Hier sollte man sich an den Fachhochschulen informieren, die in der eigenen Umgebung in Frage kommen oder, wenn einem ein Umzug nichts ausmacht, gezielt nach einer Hochschule suchen, die einen aufnehmen würde.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: Kaufmann/-frau - Marketingkommunikation
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.