Gehalt Servicetechniker

Brutto Gehalt als Servicetechniker

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Servicetechniker/ Servicetechnikerin 3.240,41€ 38.884,94€

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Verdienen Sie als Servicetechniker genug?

GEHALTSCHECK

Servicetechniker - Die wichtigsten Fakten

  • Ein Servicetechniker hat ein durchaus interessantes und flexibles Berufsleben:
  • Er ist verantwortlich für die Installation von Geräten und Programmen der Bürotechnik, für Maschinen und Anlagen und kennt sich darüber hinaus mit Datenverarbeitung aus.
  • Darüber hinaus rüstet er sie auf und um, nimmt sie in Betrieb und ist außerdem für Reparaturen und Instandhaltung verantwortlich.
  • Auch in der Kundenberatung und Anwederschulungen ist ein Servicetechniker zuhause und kann dort sein Fachwissen einsetzen.

Das Gehalt als Servicetechniker im Überblick

In Deutschland verdient man als Servicetechniker im Schnitt 3.181 Euro, wobei natürlich viele verschiedene Faktoren in das Gehalt mit einfließen.

Es gibt starke regionale Unterschiede: Die Schlussleuchte bildet das Land Thüringen mit 1.963 Euro im Monat, während man zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen 3.132 Euro Gehalt pro Monat bekommt. Die Spitze bildet das Saarland mit einem durchschnittlichen monatlichen Einkommen von 4.507 Euro.

Gehalt proportional zur Firmengröße

Abhängig von der Größe der Firma, in der man als Servicetechniker arbeitet, bekommt man mehr bzw. weniger Gehalt: 3.132 Euro bei einer Firma mit unter 500 Mitarbeitern, 3.499 Euro bei einer Firma mit 1.000 und mehr Mitarbeitern.

Die Ausbildung zum Servicetechniker

Es gibt in Deutschland keine gesetzlich einheitlich geregelte Ausbildungsvoraussetzung für Servicetechniker. Das heißt, eine herkömmliche Ausbildung im klassischen Sinne zum Servicetechniker gibt es nicht.

Je nach Berufssparte werden in aller Regel Fachkräfte der einschlägigen Fachrichtungen in solchen Positionen besetzt.

Die Einsatzmöglichkeiten nach einer einschlägigen Ausbildung

Je nach Einsatzbereich werden zumeist unterschiedliche und individuelle Ausbildungen im Vorfeld vorausgesetzt. Die Einsatzbereiche für die Techniker sind vielfältig. Sie kommen vorwiegend im Kundendienst in folgenden Brachen zum Einsatz:

  • als KFZ- Techniker in der Werkstatt
  • mobil auf den Straßen als Pannenhelfer
  • beim Kunden zu Hause bei defekten Heizungen
  • beim Kunden bei defekten Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen etc.

Hierbei handelt es sich nur um eine kleine Auswahl der Möglichkeiten, bei denen ein Techniker im Kundendienst zum Einsatz kommen kann. Kaum eine Branche kommt heutzutage noch darum herum, für ihre Kunden einen solchen speziellen Dienst anzubieten. Das geht vom kleinen Sanitäranlagenbetrieb um die Ecke bis hin zu Großfirmen mit riesigen technischen Anlagen.

Servicetechniker sind in aller Regel in den unterschiedlichsten Branchen im Kundendienst tätig und das teilweise je nach Berufszweig sogar rund um die Uhr.

Man muss demnach neben einer hohen Service- und Kundenorientiertheit, technischem Verständnis auch Belastbarkeit und Flexibilität mitbringen, wenn man sich um einen Ausbildungsplatz als Servicetechniker bewerben möchte.

Überall sind die Techniker der jeweiligen Branche gefragte Leute. Daher sollte vor der Ausbildung bedacht werden, welche Branche persönlich in Frage kommt.

Je nachdem bietet es sich unter Umständen dann zunächst auch an, eine Ausbildung in dem jeweiligen Berufszweig zu absolvieren und sich erst dann nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung auf ein Stellenangebot als Techniker im Servicebereich zu bewerben.

Weiterbildung als Servicetechniker

Da es sich bei dem Beruf Servicetechniker allerdings um keine geschützte Ausbildung im klassischen Sinne handelt, gibt es auch nicht spezielle für Servicetechniker konzipierte Weiterbildungen. Je nach Branche und Ursprungsberuf lässt sich allerdings eine passende und karrierefördernde Weiterbildung dennoch finden.

Grundlegende Informationen über Weiterbildungsoptionen für Servicetechniker geben:
  • Handwerksinnungen
  • Industrie- und Handelskammern

Auch ein Meistertitel ist möglich

Wer beispielsweise ursprünglich ein gelernter Mechaniker oder Mechatroniker ist, dem bietet sich die Möglichkeit, eine Meisterschule zu besuchen und dort im Rahmen einer Weiterbildung den Meistertitel zu erlangen.

Hiermit eröffnen sich dem Kundendienstler nicht nur umfangreiche tiefergehende Fachkenntnisse, sondern auch neu hinzukommende Kompetenzbereiche. Ebenso erhält er mit diesem Titel in den Händen die offizielle Lizenz, auch selbst eigene Lehrlinge ausbilden zu dürfen und hat eine gute Basis für eine etwaige Selbstständigkeit geschaffen.

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Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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