Servicetechniker kommen in verschiedenen Branchen zum Einsatz. Durch ihre serviceorientierte Tätigkeit verdienen sie ein Gehalt im oberen Mittelfeld.

Brutto Gehalt als Servicetechniker

Beruf Servicetechniker/ Servicetechnikerin
Monatliches Bruttogehalt 3.229,53€
Jährliches Bruttogehalt 38.754,38€
Wie viel Netto?

Durchschnittlich arbeiten Servicetechniker für 20,70€ Stundenlohn. Somit verdienen sie monatlich um die 3.229,53€ brutto bzw. jährlich 38.754,38€.

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Was macht ein Servicetechniker?

Ein Servicetechniker ist für die Installation von Geräten und Programmen der Bürotechnik und für Maschinen und Anlagen verantwortlich. Außerdem rüstet er sie auf und um, nimmt sie in Betrieb und kümmert sich um Reparaturen und Instandhaltung. Er kennt sich darüber hinaus mit Datenverarbeitung aus.

Auch in der Kundenberatung und Anwederschulungen kann ein Servicetechniker sein Fachwissen einsetzen.

Das Gehalt als Servicetechniker im Überblick

In Deutschland verdient man als Servicetechniker im Schnitt 3.200 Euro. Dabei fließen folgende Faktoren in das Gehalt mit ein:

Es gibt starke regionale Unterschiede im Gehalt: Die Schlussleuchte bildet das Land Thüringen , während man zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Gehalt pro Monat bekommt. Die Spitze bildet das Saarland.

(acc: start title: Alter und Erfahrung)

Neben den regionalen Unterschieden ist das Gehalt als Servicetechniker auch vom eigenen Alter und der damit verbundenen Berufserfahrung abhängig.

So verdient man zum Berufseinstieg durchschnittlich 2.900 Euro, während mit mehrjähriger Arbeitserfahrung bis zu 3.400 Euro üblich sind.

Abhängig von der Größe der Firma, in der man als Servicetechniker arbeitet, bekommt man mehr bzw. weniger Gehalt. 3.100 Euro sind bei einer Firma mit unter 500 Mitarbeitern üblich. 3.500 Euro gibt es im Durchschnitt bei einer Firma mit 1.000 und mehr Mitarbeitern.

Die Ausbildung zum Servicetechniker

Es gibt in Deutschland keine gesetzlich einheitlich geregelte Ausbildungsvoraussetzung für Servicetechniker. Das heißt, eine herkömmliche Ausbildung zum Servicetechniker gibt es nicht. Je nach Einsatzbereich werden unterschiedliche und individuelle Ausbildungen im Vorfeld vorausgesetzt.

Die Einsatzbereiche für die Techniker sind vielfältig. Sie kommen vorwiegend im Kundendienst in folgenden Brachen zum Einsatz:

  • als KFZ- Techniker in der Werkstatt
  • mobil auf den Straßen als Pannenhelfer
  • beim Kunden zu Hause bei defekten Heizungen
  • beim Kunden bei defekten Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen etc.

Hierbei handelt es sich nur um eine kleine Auswahl der Möglichkeiten, bei denen ein Techniker im Kundendienst zum Einsatz kommen kann. Servicetechniker werden mittlerweile vom kleinen Sanitäranlagenbetrieb bis hin zu Großfirmen mit riesigen technischen Anlagen in nahezu allen Branchen benötigt.

Servicetechniker sind in den unterschiedlichsten Branchen im Kundendienst tätig und das je nach Berufszweig sogar rund um die Uhr.

Man muss demnach neben einer hohen Service- und Kundenorientiertheit und technischem Verständnis auch Belastbarkeit und Flexibilität mitbringen, wenn man sich um einen Ausbildungsplatz als Servicetechniker bewerben möchte.

Techniker sind besonders in bestimmten Branchen gefragte Leute. Daher sollte vor der Ausbildung bedacht werden, welche Branche persönlich in Frage kommt.

Je nachdem bietet es sich an, eine Ausbildung in dem jeweiligen Berufszweig zu absolvieren und sich erst nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung auf ein Stellenangebot als Techniker im Servicebereich zu bewerben.

Weiterbildung als Servicetechniker

Da es sich bei dem Beruf Servicetechniker um keine geschützte Ausbildung handelt, gibt es auch keine speziell für Servicetechniker konzipierten Weiterbildungen. Je nach Branche und Ursprungsberuf lässt sich allerdings eine passende und karrierefördernde Weiterbildung finden.

Grundlegende Informationen über Weiterbildungsoptionen für Servicetechniker geben Handwerksinnungen sowie Industrie- und Handelskammern.

Meistertitel als Servicetechniker

Wer beispielsweise gelernter Mechaniker oder Mechatroniker ist, dem bietet sich die Möglichkeit, eine Meisterschule zu besuchen und den Meistertitel zu erlangen.

Hiermit eröffnen sich dem Kundendienstler nicht nur umfangreiche tiefergehende Fachkenntnisse, sondern auch neue Kompetenzbereiche. Ebenso erhält er mit diesem Titel die offizielle Lizenz, Lehrlinge ausbilden zu dürfen und hat eine gute Basis für eine Selbstständigkeit geschaffen.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Servicetechniker/in - IT

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.