Gehalt Sport- und Fitnesskaufmann

Brutto Gehalt als Sport- und Fitnesskaufmann

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Sport- und Fitnesskaufmann/ Sport- und Fitnesskauffrau 1.884,18€ 22.610,21€

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GEHALTSCHECK

Sport- und Fitnesskaufmann - Die wichtigsten Fakten

  • Als Sport- und Fitnesskaufmann ist man mehr als ein Berater im Verkauf oder im Service.
  • Die Verantwortung als Sport- und Fitnesskaufmann ist bedeutend größer als in den meisten anderen Sparten, da ausreichendes medizinisches Wissen und die Voraussetzungen für eine kompetente Beratung gegeben sein müssen.
  • Auch die Ausbildung ist vielseitiger als die des Einzelhändlers. Für diese Ausbildung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Darüber hinaus bietet der Beruf viel Abwechslung und ein angenehmes Umfeld.

Das Gehalt vom Sport- und Fitnesskaufmann im Überblick

Die Höhe des Ausbildungsgehalts ist in der Regel abhängig vom Arbeitsort und bundesweit nicht einheitlich geregelt. So sind deutliche Unterschiede beim Ausbildungsgehalt durch das West-Ost-Gefälle zu erkennen, hier sind Unterschiede zwischen 30 und 50 Euro beim Gehalt je nach Lehrjahr möglich.

Hier finden Sie eine Übersicht des durchschnittlichen Ausbildungsgehalts zum Sport- und Fitnesskaufmann:
  • 1. Ausbildungsjahr: 700 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 750 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 800 Euro

Das Gehalt richtet sich nach dem Arbeitsplatz. Staatliche Verbände und medizinische Einrichtungen zahlen meist mehr als kleine Unternehmen. Auch das Gehaltsgefälle zwischen den verschiedenen Bundesländern in Ost- und West ist wie bei den anderen Berufen enorm. Nach dem Einstieg hat man ein höheres Gehalt als ein üblicher Serviceangestellter.

  • Während man im öffentlichen Dienst mit einem Gehalt zwischen 2000 und 2300 Euro rechnen kann, erhält man in einer privaten Institution lediglich 1500 Euro.
Hier finden Sie einen Vergleich der durchschnittlichen Jahresgehälter:
Sport- und Fitnesskaufmann (priv. Einrichtung)Sport- und Fitnesskaufmann (öfftl. Dienst)Sportmanager
Jahresgehalt: 18.000 EuroJahresgehalt: 28.000 EuroJahresgehalt: 40.000 Euro

Die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann

Der Beruf des Sport- und Fitnesskaufmanns besticht vor allem durch seine Vielseitigkeit, die von der Büroarbeit bis zum Vorführen verschiedener Sportübungen reicht.

Nach einer 3-jährigen Ausbildung in einem Betrieb oder einer Sportstätte und einem schulischen Anteil ist der Weg vorerst bewältigt. Das Tätigkeitsfeld der Sport- und Fitnesskaufmänner und -frauen ist sehr weitreichend.

Die Arbeit kann sowohl in einer sportlich orientierten Organisation als auch in Unternehmen, Sportverbänden, Schwimmhallen, Stadien, Wellness- und Gesundheitszentren, Sportschulen und vielem mehr aufgenommen werden.

Als Sport- und Fitnesskaufmann kümmert man sich um den Einkauf von Geräten und Trainingsmaterialien und bietet durch fundiertes medizinisches Wissen eine kompetente Beratung für Kunden, Sportler oder Menschen in sportlicher Reha.
Während der Ausbildung durchlaufen angehende Sport- und Fitnesskaufmänner und –frauen alle Bereiche des Berufs.

Zu den täglichen Aufgaben gehören:
  • Verwaltungsaufgaben
  • Organisation von Veranstaltungen
  • Erarbeitung von Konzepten für sportliche Angebote
  • Beratung und Betreuung von Kunden – inkl. Einführung in Sportgeräte oder Übungen

Die Möglichkeiten des Jobeinstiegs sind für den Sport- und Fitnesskaufmann sehr vielfältig. Der Beruf ist nicht nur in Fitness-Studios und anderen Sport-Anlagen wie Kletterhallen unverzichtbar, sondern wird auch in Sport-Verbänden und –Vereinen, Wellness- und Gesundheitszentren sowie Sportschulen benötigt.

Man kann also nicht nur in Fitnesstudios eine Anstellung finden, sondern durchaus auch im öffentlichen Dienst, denn auch Krankenhäuser oder Reha-Kliniken haben Bedarf an gut ausgebildeten Sport- und Fitnesskaufleuten. Allerdings bestimmt der Arbeitsplatz deutlich die Höhe des Gehalts.

Wer sich für eine Ausbildung in diesem Bereich interessiert, hat also vielfältige Einstiegsmöglichkeiten und kann sich je nach Interesse für den richtigen Ausbildungsbetrieb entscheiden. Natürlich ist es auch möglich, die Einrichtung nach Beendigung der Ausbildung zu wechseln und so zusätzliche Erfahrungen auf den Gebieten Sport und Fitness zu sammeln.

Neben einem Realschulabschluss sollten Interessenten vor allem Sportlichkeit, die Fähigkeit zur Motivation, Organisationstalent, Offenheit und Teamfähigkeit mitbringen. Außerdem muss man bereit sein, sowohl am PC als auch an Fitness-Geräten zu arbeiten. Auch der Kontakt zum Kunden sollte keinesfalls ein Problem darstellen.

Spezialisierung durch Weiterbildung

Um innerhalb des Unternehmens eine bessere Position zu erhalten oder sogar seine eigene Existenz zu gründen, gibt es verschiedene Wege und Möglichkeiten für den Sport- und Fitnesskaufmann.
Um seinem Unternehmen, sei dies nun ein Fitnessstudio, ein Wellness- und Gesundheitszentrum oder ein Sportverband oder -verein eine ideale Unterstützung bieten zu können, empfiehlt es sich, nach der Ausbildung und der Sammlung ausreichender Berufserfahrung eine Weiterbildung zur Spezialisierung auf ein bestimmtes Gebiet zu besuchen.

Diese Weiterbildungen sind besonders geeignet:

  • Weiterbildung zum Fitnessfachwirt
  • Studium der Sportwissenschaften
  • Studium des Sportmanagements

Sport- und Fitnesskaufmann - Weiterbildungen im Detail

Hoch hinaus als Sport- und Fitnessfachwirt

Der Titel des Fachwirts ist annähernd vergleichbar mit dem des Meisters. Als Fachwirt hat man die Befugnis, die Geschäftsvorgänge im Unternehmen zu bearbeiten.
Wer sich zum Fachwirt weiterbildet, kann damit nicht nur sein Gehalt verbessern. Denn durch diese Qualifikation kann eine bessere berufliche Position innerhalb eines Unternehmens, bspw. eines Fitnesstudios, erreicht werden. Damit sind auch hier monatliche Bruttoeinkünfte von 2000 Euro möglich.

Führungsposition dank Studium

Ein weiterer Weg, um sich Führungskompetenzen anzueignen, ist ein Studium. Als Sport- und Fitnesskaufmann kann man beispielsweise Sportwissenschaften oder Sportmanagement studieren. Wichtig ist hierbei, dass man das Abitur gemacht hat oder es nach der Ausbildung noch nachholt.
Insbesondere Sportmanager sind gesuchte Leute mit hoher Verantwortung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, des Marketings sowie Controlling und werden dementsprechend gut bezahlt. Hier können bis zu 3500 Euro und mehr monatlich erzielt werden.

Besonders beliebt ist eine Weiterbildung in folgenden Bereichen:
  • Personalwesen
  • Public Relations
  • Sportmanagement
  • IT-Anwendungen

Damit steigt nicht nur das Wissen, sondern auch die Chance auf ein höheres Gehalt für den Sport- und Fitnesskaufmann.

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Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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