Das Gehalt als Sport- und Fitnesskaufmann

Aktualisiert am 20.10.2021 16:34 von Martina Laura Emter

Die Verantwortung als Sport- und Fitnesskaufmann ist bedeutend größer als in den meisten anderen Sparten, da ausreichendes medizinisches Wissen und die Voraussetzungen für eine kompetente Beratung gegeben sein müssen. Für die Ausbildung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich.

Brutto Gehalt als Sport- und Fitnesskaufmann

Beruf Sport- und Fitnesskaufmann/ Sport- und Fitnesskauffrau
Monatliches Bruttogehalt 1.940,28€
Jährliches Bruttogehalt 23.283,34€

Der Stundenlohn als Sport- und Fitnesskaufmann liegt durchschnittlich bei 12,10€. Im Monat verdienen Sport- und Fitnesskaufleute brutto durchschnittlich 1.940,28€. Das Jahresgehalt liegt brutto im Durchschnitt bei 23.283,34€.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann
  2. Ausbildungs- und Einstiegsgehalt
  3. Spezialisierung durch Weiterbildung
  4. Vergleichen Sie Ihr Gehalt
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Die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann

Der Beruf des Sport- und Fitnesskaufmanns besticht vor allem durch seine Vielseitigkeit, die von der Büroarbeit bis zum Vorführen verschiedener Sportübungen reicht.

Nach einer 3-jährigen Ausbildungszeit in einem Betrieb oder einer Sportstätte mit einem schulischen Anteil wird die Ausbildung mit einer Prüfung abgeschlossen.

Die Arbeit als Sport- und Fitnesskaufmann kann sowohl in einer sportlich orientierten Organisation als auch in Unternehmen, Sportverbänden, Schwimmhallen, Stadien, Wellness- und Gesundheitszentren und Sportschulen aufgenommen werden.

Was genau macht ein Sport- und Fitnesskaufmann?

Als Sport- und Fitnesskaufmann kümmert man sich um den Einkauf von Geräten und Trainingsmaterialien und bietet durch fundiertes medizinisches Wissen eine kompetente Beratung für Kunden, Sportler oder Menschen in sportlicher Reha.

Während der Ausbildung durchlaufen angehende Sport- und Fitnesskaufleute alle Bereiche des Berufs.

Zu den täglichen Aufgaben gehören:

  • Verwaltungsaufgaben
  • Organisation von Veranstaltungen
  • Erarbeitung von Konzepten für sportliche Angebote
  • Beratung und Betreuung von Kunden
  • Einführung in Sportgeräte oder Übungen

Wo arbeitet ein Sport- und Fitnesskaufmann?

Der Beruf Sport- und Fitnesskaufmann ist nicht nur in Fitness-Studios und anderen Sportanlagen wie Kletterhallen unverzichtbar, sondern wird auch in Sportverbänden und -vereinen, Wellness- und Gesundheitszentren sowie Sportschulen benötigt.

Man kann also nicht nur in Fitnesstudios eine Anstellung finden, sondern auch im öffentlichen Dienst. Auch Krankenhäuser oder Reha-Kliniken haben Bedarf an gut ausgebildeten Sport- und Fitnesskaufleuten. Allerdings bestimmt der Arbeitsplatz deutlich die Höhe des Gehalts.

Wer sich für eine Ausbildung in diesem Bereich interessiert, hat vielfältige Einstiegsmöglichkeiten und kann sich je nach Interesse für den richtigen Ausbildungsbetrieb entscheiden. Es ist auch möglich, die Einrichtung nach Beendigung der Ausbildung zu wechseln und so zusätzliche Erfahrungen auf den Gebieten Sport und Fitness zu sammeln.

Welche Anforderungen gelten für die Ausbildung?

Neben einem Realschulabschluss sollten Interessenten vor allem Sportlichkeit, die Fähigkeit zur Motivation, Organisationstalent, Offenheit und Teamfähigkeit mitbringen. Außerdem muss man bereit sein, sowohl am PC als auch an Fitnessgeräten zu arbeiten. Auch der Kontakt zum Kunden sollte kein Problem darstellen.

Ausbildungs- und Einstiegsgehalt

Die Höhe des Ausbildungsgehalts ist in der Regel abhängig vom Arbeitsort und bundesweit nicht einheitlich geregelt. So sind deutliche Unterschiede beim Ausbildungsgehalt durch das West-Ost-Gefälle zu erkennen.

Das durchschnittliche Ausbildungsgehalt als Sport- und Fitnesskaufmann liegt bei:

  • 1. Ausbildungsjahr: 700 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 750 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 800 Euro

Nach dem Einstieg verdienen Sport- und Fitnesskaufleute in der Regel ein höheres Gehalt als ein üblicher Serviceangestellter. Im Durchschnitt kann man zum Berufseinstieg mit einem Gehalt zwischen 2.000 und 2.300 Euro rechnen.

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Spezialisierung durch Weiterbildung

Um innerhalb des Unternehmens eine bessere Position zu erhalten oder seine eigene Existenz zu gründen, gibt es verschiedene Wege und Möglichkeiten zur Weiterbildung als Sport- und Fitnesskaufmann.

Um seinem Unternehmen ideale Unterstützung bieten zu können, empfiehlt es sich, nach der Ausbildung und erster Berufserfahrung eine Weiterbildung zur Spezialisierung auf ein bestimmtes Gebiet zu besuchen. Dadurch ist in der Regel auch mehr Gehalt möglich.

Fachwirt für Sport oder Fitness

Der Titel des Fachwirts im Bereich Sport oder Fitness ist annähernd vergleichbar mit dem des Meisters. Als Fachwirt hat man die Befugnis, die Geschäftsvorgänge im Unternehmen zu bearbeiten.

Wer sich zum Fachwirt weiterbildet, kann damit nicht nur sein Gehalt verbessern. Durch diese Qualifikation kann eine bessere berufliche Position innerhalb eines Unternehmens erreicht werden. Damit sind monatliche Bruttoeinkünfte von durchschnittlich 2.900 bis 3.600 Euro möglich.

Führungsposition dank Studium

Ein weiterer Weg, um sich Führungskompetenzen anzueignen, ist ein Studium. Als Sport- und Fitnesskaufmann kann man beispielsweise Sportwissenschaften oder Sportmanagement studieren. Wichtig ist hierbei, dass man das Abitur gemacht hat oder es nach der Ausbildung noch nachholt.

Insbesondere Sportmanager sind gesuchte Leute mit hoher Verantwortung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, des Marketings sowie Controlling und werden dementsprechend gut bezahlt. Hier können 3.500 Euro und mehr monatlich erzielt werden.

Weitere Spezialisierungen

Besonders beliebt ist eine Weiterbildung in folgenden Bereichen:

  • Personalwesen
  • Public Relations
  • Sportmanagement
  • IT-Anwendungen

Damit steigt nicht nur das Wissen, sondern auch die Chance auf ein höheres Gehalt als Sport- und Fitnesskaufmann.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

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