Beruf Versicherungskaufmann/ Versicherungskauffrau
Monatliches Bruttogehalt 2.895,58€
Jährliches Bruttogehalt 34.746,96€
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Was macht ein Versicherungskaufmann?

Versicherungskaufleute arbeiten vor allem bei großen Versicherungen und bei Banken. Sie sind dafür zuständig, die Kunden optimal zu beraten und darüber zu informieren, welche verschiedenen Versicherungsleistungen und Altersvorsorgen es gibt.

Zudem gehört es zu den Aufgaben eines Versicherungskaufmannes, Kunden zu betreuen, Verträge abzuschließen und Neukontakte herzustellen. Der Beruf Versicherungskaufmann oder Versicherungskauffrau bietet also spannende Themenfelder von der Kundenwerbung bis zur Bearbeitung von Schadensberichten.

Brutto Netto Gehalt als Versicherungskaufmann

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Der Verdienst von einem Versicherungskaufmann kann beim Berufseinstieg zwischen 1.800 Euro und 2.700 Euro brutto monatlich betragen.

Je nach Arbeitserfahrung und Arbeitsbereich sind bei Versicherungskaufleuten bestimmte Gehaltsstufen vorgesehen; so sind die Gehälter in den Bereichen Controlling und Revision besonders gut.

Mit mehr Erfahrung in der Praxis steht dem Versicherungskaufmann natürlich auch eine höhere monatliche Bezahlung zu:

  • nach drei Berufsjahren: ca. 2.500 Euro brutto
  • nach sieben Berufsjahren: ca. 2700 Euro brutto
  • nach zwölf Berufsjahren: ca. 3.300 Euro brutto
  • nach mehr als 17 Jahren: ca. 3.900 Euro brutto
  • nach mehr als 20 Jahren: ca. 4.200 Euro brutto
  • Auf der Grundlage unserer Datenerhebung verdienen Kaufläute für Versicherungen im bundesweiten Durchschnitt um die 3.067,78€ brutto im Monat.

Maßgeblich wird die Höhe des Lohns von fünf Faktoren beeinflusst:

  • Größe des Unternehmens/ Betrieb
  • Region
  • Tarif
  • Erfahrung
  • Branche

Aufgaben eines Versicherungskaufmanns

Als Kaufmann oder Kauffrau für Versicherungen und Finanzen ist man nicht nur im Vertrieb unterwegs und berät Verbraucher rund um die Sicherheit im Alltag. Im Zuge der Ausbildung sammelt ein Versicherungskaufmann Erfahrung und Wissen in verschiedenen Themenbereichen.

Der Beruf hat verschiedene Bezeichnungen, meinen im Grund aber die selbe Tätigkeit:

• Kaufmann/-frau (Versicherungswesen)
• Leistungsprüfer/in (Versicherungswesen)
• Versicherungsangestellte/r
• Versicherungsfachmann/-frau
• Versicherungsreferent/in

Nach Abschluss der Ausbildung kann eine Anstellung bei einer der deutschen Versicherungskonzerne angestrebt werden oder man macht sich als Versicherungskaufmann selbstständig.
Aufgaben und Tätigkeiten unterscheiden sich, je nachdem, ob im Innendienst oder Außendienst gearbeitet wird.

Die Aufgaben des Verischerungskaufmanns/ der Versicherungskauffrau auf einen Blick:

  • Kundenberatung
  • Versicherungsanträge bearbeiten
  • Individuelle Versicherungsverträge ausarbeiten
  • Schadens- und Leistungsfälle aufnehmen
  • Versicherungsverträge verwalten
  • allgemeine kaufmännische und betriebswirtschaftliche Arbeiten
  • Gutachten erstellen
  • Finanzdienstleistungsprodukte verkaufen

Versicherungskaufmann werden

Wer heute im Bereich Versicherung Karriere machen will, steigt oft mit einer Ausbildung als Kaufmann oder Kauffrau für Versicherungen und Finanzen ein. Im August 2006 fand eine Neustrukturierung des Berufsbildes statt. Die Ausbildung wird jetzt mit zwei Schwerpunkten angeboten: Versicherungen und Finanzen.

In den ersten beiden Jahren der dreijährigen Ausbildung sind die Inhalte identisch – egal, welchen Weg man später gehen will. Die Spezialisierung auf einen dieser Schwerpunkte erfolgt erst im dritten Lehrjahr. Wer sich dann für die Fachrichtung Versicherungen entscheidet, kann noch weitere individuelle Schwerpunkte wählen, wie Vertrieb oder Innendienst.

  • Die Ausbildung im Versicherungswesen dauert in der Regel drei Jahre und der empfohlene Schulabschluss dafür ist das (Fach-)Abitur.

Zudem wird bei der Einstellung der Auszubildenden auf gute Schulnoten in den Fächern Mathematik und Deutsch geachtet.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Versicherungskaufleute

Aufbauend auf die Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen kann eine Weiterbildung eingeschlagen werden, die dem Versicherungskaufmann zu einem deutlichen Sprung auf der Karriereleiter weiterhilft. Die Rede ist vom Versicherungsfachwirt bzw. der Fachrichtung des Versicherungsbetriebswirts.

Beide Bereiche werden heute auch im Rahmen eines berufsbegleitenden Fernstudium angeboten und eröffnen dem Versicherungskaufmann beruflich völlig neue Möglichkeiten. Neben dem Augenmerk auf klassischen Bildungsinhalten der Versicherungssparte – wie dem Risikomanagement, Leistungs- und Schadensmanagement oder Versicherungszweigen als Spezialqualifikation steht im Rahmen der Weiterbildungen auch der Aspekt der Personalführung im Mittelpunkt.


Einzelnachweise und Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
  3. Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
  4. Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.

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