Gehalt Automobilkaufmann

Brutto Gehalt als Automobilkaufmann

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Automobilkaufmann/ Automobilkauffrau 2.577,04€ 30.924,54€

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GEHALTSCHECK

Automobilkaufmann - Die wichtigsten Fakten

  • Wer wie der Automobilkaufmann den ganzen Tag mit hochpreisigen Fahrzeugen zu tun hat und utopische Umsätze erwirtschaftet, sollte ein dementsprechendes Gehalt nicht vermissen.
  • In der Branche des Autohandels schwanken die Gehälter zwischen 24.000 Euro und 60.000 Euro im Jahr.
  • Der Durchschnittsverdienst liegt bei etwa 35.000 Euro, wobei hier Zulagen und Provisionen noch nicht eingerechnet sind.

Im Automobilhandel fällt auf, dass eine Automobilkauffrau trotz langjähriger Erfahrung und Kompetenz ein geringeres Gehalt als der Automobilkaufmann bekommt.

Für diesen Gehaltsunterschied, der durchaus 10.000 Euro pro Jahr ausmachen kann, gibt es keine wirklich logische und auf Fakten basierende Erklärung. Vielmehr begründet er sich in der Theorie, dass Autos noch immer als Männerdomäne betrachtet werden.

Als Automobilkaufmann gibt es die Möglichkeit, zusätzlich zum Festgehalt auf Provisionsbasis zu arbeiten. Das heißt, dass sich das Gehalt durch zahlreiche Verkäufe und großen Erfolg sehr gut aufbessern lässt. Auch ohne Provision verdient der Automobilkaufmann aber ein ansprechendes Gehalt.

Die Ausbildung zum Automobilkaufmann

Autos sind aus der heutigen Gesellschaft, der derzeitigen Industrie und auch aus dem Leben an sich nicht mehr wegzudenken. Sie sind ein Zeichen der Freiheit, stehen für Leben und Mobilität und ermöglichen es den Menschen, die eigenen Grenzen hinter sich zu lassen.

Der Automobilkaufmann ist der Vermittler zum eigenen Wagen, ein Beruf der mit einer regulären Ausbildung erlernt werden kann und dazu auch noch ein attraktives Gehalt verspricht.

Dieser Beruf erfordert eine duale Berufsausbildung mit einer Laufzeit von 3 Jahren. Da sich diese Ausbildung nicht nur innerhalb der Berufsschule sondern auch in einem Betrieb vollzieht, verdient ein Automobilkaufmann in der Lehre ein eigenes Gehalt. Dieses erhöht sich schrittweise, immer wenn ein neues Lehrjahr beginnt.

Das Gehalt von einem Automobilkaufmann nach Lehrjahr:

  • 1.Lehrjahr: ca. 430 bis ca. 650 Euro
  • 2.Lehrjahr: ca. 500 bis ca. 700 Euro
  • 3.Lehrjahr: ca. 550 bis ca. 760 Euro

Die starken Unterschiede bei den Gehältern in der Ausbildung, beziehungsweise die Spanne der Ausbildungsvergütungen, entstehen anhand der Standorte der jeweiligen Ausbildungsbetriebe.

Denn in den alten Bundesländern kann ein Azubi generell mit einem besseren Lohn rechnen, in den neuen Bundesländern sind die Gehälter meist schlechter angesiedelt.

  • Nach seiner Ausbildung und zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn verdient ein Automobilkaufmann einen Lohn in Höhe von 1.500 bis zu 1.800 Euro.

Natürlich erhöht sich das Gehalt nach einiger Zeit, sobald der Kaufmann mehr Erfahrung besitzt.

Das normale Einkommen für einen Automobilkaufmann beläuft sich auf 2.000 bis 2.500 Euro und kann in Einzelfällen auch noch deutlich höher angesetzt werden.

Nach dem Abschluss der Berufsausbildung gibt es für den Kaufmann noch weitere Möglichkeiten auf Fortbildung. Beispielsweise würde sich ein Hochschulstudium oder diverse Qualifikationen anbieten.

Denn mit zusätzlicher Qualifikation kann ein Arbeitnehmer auch ein höheres Gehalt verlangen. Weiterhin hilft eine Fortbildung dabei in höhere Positionen aufzusteigen und vielleicht sogar eine Führungsrollen einzunehmen.

Weiterbildungsmöglichkeiten eines Automobilkaufmanns

Dem Automobilkaufmann stehen folgende Möglichkeiten der Fortbildung offen:

  • zusätzliche Qualifikationen
  • berufliche Weiterbildung
  • Studium

Warum eine Weiterbildung als Automobilkaufmann beginnen?

Die Gründe für eine Weiterbildung sind vielfältig, oftmals sind Menschen in irgendeiner Art und Weise mit dem eigenem Job nicht mehr zufrieden. In diesen Fällen besteht meistens der Wunsch nach:

  • mehr Gehalt
  • anderen Aufgaben
  • mehr Ansehen
  • mehr Freiheit bei der eigenen Arbeit

Einem unzufriedenem Automobilkaufmann stehen in solch einer Situation zwei Möglichkeiten offen, einmal die Kündigung oder die berufliche Weiterbildung. Eine Kündigung ist meistens ein großes Risiko und nicht immer gewünscht.

  • Gerade dann, wenn das berufliche Umfeld wie die Kollegen oder der Standort der Arbeitsstätte gefällt und nur ein einzelner Faktor an der Arbeit wirklich stört. In diesem Fall ist eine Weiterbildung die bessere Wahl.

Bei zusätzlichen Qualifikationen erwirbt der Kaufmann zusätzliches Wissen in speziellen Bereichen. Das könnten spezielle Vertriebstechniken sein, ausführliche Schulungen im Bereich der Kundenkommunikation oder auch Spezialwissen im Produktportfolio eines Autoherstellers.

Es handelt sich also meist um kurze Lehrgänge, welche dem Kaufmann kleine aber durchaus merkliche Vorteile im Job gewähren können.

Die berufliche Weiterbildung dauert weitaus länger als die Erlangung einer zusätzlichen Qualifikation, hat aber dadurch auch einen viel höheren Wert. Eine solche Weiterbildung führt definitiv zu einem höheren Gehalt und kann sogar für eine Führungsposition qualifizieren.

Für einen Automobilkaufmann könnte ein Betriebswirt (Einstiegsgehalt ca. 2.500 EUR) oder gar der Betriebsfachwirt (Einstiegsgehalt ca. 3.300 EUR) eine passende Weiterbildung sein.

Die letzte Fortbildungsoption für einen Automobilkaufmann könnte das Studium sein. Mit einem akademischen Titel steht dem ehemaligen Kaufmann dann nicht nur viele Türen als Angestellter offen, auch eine Selbstständigkeit wäre danach durchaus denkbar.

In jedem Fall kann ein Arbeitnehmer mit einem akademischen Abschluss auf ein weitaus höheres Gehalt hoffen, als ein Angestellter mit einer normalen Berufsausbildung.

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Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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