Baustoffprüfer sind in verschiedenen Branchen tätig, die mit unterschiedlichen Gehaltschancen einhergehen. Generell liegt das Gehalt für diesen Beruf jedoch in mittlerer Höhe.

Brutto Gehalt als Baustoffprüfer

Beruf Baustoffprüfer/ Baustoffprüferin
Monatliches Bruttogehalt 2.393,94€
Jährliches Bruttogehalt 28.727,24€
Wie viel Netto?

Branchenunabhängig haben Baustoffprüfer in unserer Gehaltserhebung ein Gehalt von durchschnittlich 2.393,94€ brutto im Monat eingetragen. Das durchschnittliche Jahresgehalt liegt für diesen Beruf demnach brutto bei 28.727,24€. Stündlich liegt der Verdienst durchschnittlich bei 14,17€.

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Über den Beruf Baustoffprüfer

Der Baustoffprüfer arbeitet auf der Baustelle und im Labor und entnimmt Proben von Böden, Bauprodukten, Baurohstoffen und Bindemitteln. Er führt Messungen und Prüfungen durch, dokumentiert seine Ergebnisse und gibt diese anschließend an die Kunden weiter und erläutert sie ihnen.

Ein Baustoffprüfer untersucht beispielsweise Böden auf ihre Tragfähigkeit oder ermittelt die Verdichtungs- und Wasseraufnahmefähigkeit eines Bauuntergrundes mithilfe von Sondierungsbohrungen. Zudem testet er Baustoffe auf ihre Eigenschaften und ihre Einsatzfähigkeit, z. B. die Druckfähigkeit, das Verhalten bei Hitze und Kälte oder die Zugehörigkeit zu bestimmten Güteklassen.

Für diese Untersuchungen setzt er chemische und physikalische Methoden und Prüfmittel ein und orientiert sich an Sollwerten, Gütevorschriften, Baustoffnormen und anderen Regelwerken.

Die Ausbildung zum Baustoffprüfer

Bei der Ausbildung zum Baustoffprüfer handelt es sich um einen 3-jährigen anerkannte Berufsausbildung in der Industrie und im Handel. Bei einer entsprechenden Qualifikation kann man die Ausbildung um sechs Monate verkürzen.

Es gibt drei Schwerpunkte, auf die sich die Auszubildenden spezialisieren können:

  • Asphalttechnik
  • Geotechnik
  • Mörtel- und Betontechnik

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Baustoffprüfer

Für diesen Ausbildungsberuf ist rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis werden jedoch vor allem Auszubildende mit einem mittleren Bildungabschluss bzw. einer Hochschulreife eingestellt.

Als Anforderungen sollte man Folgendes für den Beruf Baustoffprüfer mitbringen:

  • Beobachtungsgenauigkeit
  • Sorgfalt
  • Verantwortungsbewusstsein
  • technisches Verständnis
  • gute Noten in Mathematik, Physik und Chemie

Die Gehaltsentwicklung als Baustoffprüfer

Der auszubildende Baustoffprüfer verdient ca. folgende Gehälter (brutto monatlich):

  • 1. Jahr: 670 Euro
  • 2. Jahr: 820 Euro
  • 3. Jahr: 890 Euro

Nachdem er die Ausbildung erfolgreich absolviert hat, verdient der Baustoffprüfer ein Einstiegsgehalt von monatlich 1.800 bis 3.000 Euro brutto.

Da der vielseitige Beruf des Baustoffprüfers je nach Branche unterschiedliche Tätigkeiten umfasst, fällt auch das Gehalt im weiteren Verlauf des Berufslebens unterschiedlich aus.

Beispielgehälter für drei Branchen:

  • Baugewerbe: 2.000 bis 2.700 Euro
  • Baustoff-, Steine- und Erdenindustrie: 1.800 bis 2.800 Euro
  • Chemische Industrie: 2.600 bis 3.100 Euro

Die Weiterbildungsmöglichkeiten des Baustoffprüfers

Wer ein höheres Gehalt erzielen möchte, kann sich weiterbilden. Möglich ist zum Beispiel eine Weiterbildung als staatlich geprüfter Techniker für Bautechnik, die je nach Aufbau zwei bis vier Jahre dauert.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Weiterbildung übernimmt man Aufgaben in der Bauleitung und Bauabrechnung und erzielt dadurch ein Gehalt von bis zu 3.300 Euro brutto.

Wer sich zum Bauingenieur weiterbilden möchte, muss in der Regel sechs bis acht Semester studieren. Wer das Studium abgeschlossen hat, kann anschließend in der Bauplanung, in der Bauleitung sowie im Facility Management arbeiten. So sind bis zu 5.300 Euro brutto durchaus möglich.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Baustoffprüfer/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.