Bereits die Ausbildungsvergütung als Behälter- und Apparatebauer wird dem anstrengenden Beruf gerecht; das tariflich und übertariflich gezahlte Gehalt beginnt selten unter 2.000 Euro. Zusatzqualifikationen und die Bereitschaft, bei Bedarf Überstunden zu leisten oder die Arbeit an Montageorten zu verrichten, erhöhen die Entlohnung der Behälter- und Apparatebauer wesentlich.

Brutto Gehalt als Behälter- und Apparatebauer

Beruf Behälter- und Apparatebauer/ Behälter- und Apparatebauerin
Monatliches Bruttogehalt 4.108,00€
Jährliches Bruttogehalt 49.296,00€
Wie viel Netto?

In unserer Gehaltsstatistik haben wir die Gehaltsdaten von echten Behälter- und Apparatebauern zusammengestellt und daraus das Durchschnittsgehalt ermittelt. Dieses liegt monatlich bei 4.108,00€ brutto und jährlich bei 49.296,00€ brutto. In der Stunde verdient ein Behälter- und Apparatebauer durchschnittlich 24,95€.

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Was macht ein Behälter- und Apparatebauer?

Die Kernaufgabe von Behälter- und Apparatebauern ist die Bearbeitung von Metall zur Herstellung von kleinen Behältnissen bis hin zu vollständigen Anlagen. Über die Produktion hinaus gehören auch die Qualitätssicherung sowie die Instandhaltung und Reparatur von Behältern und Apparaten zu den Tätigkeiten in diesem Berufsfeld.

Behälter- und Apparatebauer werden

Um Behälter- und Apparatebauer zu werden, wird eine duale Ausbildung von einer Dauer von dreieinhalb Jahren absolviert. Neben der praktischen Arbeit im Betrieb lernt der Auszubildende in der Berufsschule die theoretischen Grundlagen hinter seinem zukünftigen Beruf kennen.

Die Ausbildung zum Behälter- und Apparatebauer eignet sich besonders für Personen, die folgende Interessen und Voraussetzungen mitbringen:

  • Kenntnisse in Mathematik und Physik
  • Räumliches Denken
  • Handwerliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Sorgfältige Arbeitsweise

Das Gehalt während der ersten Jahre

Maschinenbaubetriebe, Gas- und Wasserinstallationsfirmen sowie Lüftungs- und Heizungsbauunternehmen haben Bedarf an Behälter- und Apparatebauern.

Auszubildenden Behälter- und Apparatebauern wird im ersten Lehrjahr ein Gehalt von rund 300 - 600 Euro gezahlt. Dieses steigt bis zum vierten Lehrjahr auf bis zu 800 Euro an.

Ein Behälter- und Apparatebauer im ersten Gesellenjahr kann mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.000 Euro rechnen. Durch Branchen-, Akkord- und Leistungszuschläge erhöht sich das Grundgehalt um bis zu 30 Prozent.

Fort- und Weiterbildungen als Behälter- und Apparatebauer

Das in vielen Betrieben tariflich geregelte Gehalt kann durch Zusatzqualifikationen, wie etwa Schweißerlehrgänge, überschritten werden. Erklärt sich ein Behälter- und Apparatebauer bereit, seine Arbeit auf Montage zu verrichten, schlägt sich dies ebenfalls positiv auf das Gehalt nieder.

Diese Tätigkeit wird in der Regel weit über Tarif entlohnt. 4.000 Euro monatlich sind zu erreichen. Die Auslösesätze betragen derzeit je nach Stufe 7,50 bis 43,20 Euro täglich.

Nach Ablegung der Fachprüfung zum Behälter- und Apparatebauer und den geforderten Praxisjahren kann im Berufszweig die Meisterschule besucht werden. Weiterbildungen zum Techniker und Konstrukteur schlagen sich mit zusätzlichen 500 bis 600 Euro auf der Lohnabrechnung nieder.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Behälter- und Apparatebauer/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.