Der Beruf Fliesenleger, der offiziell als Fliesen-, Platten-, und Mosaikleger bezeichnet wird, ist ein traditioneller Beruf, der sich nach einer Ausbildung der Handwerkskammer nicht nur finanziell lohnt. Für alle, die gern etwas mit den Händen schaffen, ist der Beruf optimal und verbindet Handwerk mit Kreativität.

Als Fliesenleger erhält man das Gehalt eines Facharbeiters. Ein Gefälle zwischen verschiedenen Betrieben und in verschiedenen Bundesländern ist aber üblich.

Brutto Gehalt als Fliesenleger

Beruf Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/ Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerin
Monatliches Bruttogehalt 2.788,91€
Jährliches Bruttogehalt 33.466,97€
Wie viel Netto?

Durchschnittlich verdienen Fliesenleger monatlich etwa 2.788,91€ brutto. Der jährliche Verdienst liegt also im Schnitt bei 33.466,97€ brutto. Der Stundenlohn beträgt durchschnittlich 18,39€.

+ 1.273,00 € jährlich kassieren
Staatliche Zulagen mitnehmen!

Der Beruf Fliesenleger im Überblick

Neben Grundkenntnissen im Arbeitsschutz stellen Fliesenleger eigene Gerüste auf, arbeiten am Mauerwerk, messen Bauteile, legen Fliesen, Mosaike und Platten für den privaten Bedarf oder den Industriebedarf.

Die Tätigkeit erfordert die Fähigkeit, Berechnungen durchzuführen, und über ein entsprechendes Hintergrundwissen im Umgang mit Maschinen, Werkzeugen und Materialien zu verfügen. Zusätzlich ist eine gute Teamfähigkeit sehr förderlich.

Die 3-jährige Ausbildung ist gestützt durch die Handwerkskammer und erfolgt dual in einem Betrieb und einer Berufsschule. Wer sich das entsprechende Wissen und die Fähigkeiten aneignet, hat gute Chancen auf eine Festanstellung als Facharbeiter.

Die Ausbildung wird in allen Teilen Deutschlands angeboten.

Als Fliesenleger bekommt man das Gehalt eines Facharbeiters. Dieses sollte zwischen 2.000 und 2.500 Euro brutto betragen. Ein Gefälle zwischen verschiedenen Bundesländern und Betrieben ist üblich. Auch die Dauer der Firmenzugehörigkeit schlägt sich positiv auf das Gehalt nieder.

Im Bereich der Handwerker erhalten Fliesenleger sehr gute Gehälter aufgrund von einer weitreichenden Einsatzfähigkeit.

Um das Gehalt weiter zu steigern, bieten sich Weiterbildungen an. Wer neben seiner Tätigkeit noch einen Abschluss als Techniker macht, erhält Gehälter wie im mittleren Management.

Dafür benötigt man gute mathematische Fähigkeiten, Führungspotential und eine konzentrierte, korrekte Arbeitsweise.

Die Ausbildung zum Fliesenleger

Fliesen werden in den unterschiedlichsten Bereichen benötigt. Die Arbeit in diesen Bereichen können angehende Fließenleger in einer Ausbildung erlernen, die sich über einen Zeitraum von gut drei Jahren erstreckt.

Die dreijährige Ausbildung zum Fliesenleger findet im dualen System statt. Den praktischen Teil lernt der Azubi in seinem Ausbildungsbetrieb und den theoretischen in einer hierfür vorgesehenen wohnortnahen Berufsschule. Damit kann er umfassend auf seinen späteren Beruf vorbereitet werden.

Einige Schwerpunkte während der Ausbildung sind:

  • Materialkenntnisse (Fliesen, Glas etc.)
  • Gestaltung
  • Materialauswahl
  • Berechnung der Materialien
  • Hygiene- und Sicherheitsvorschriften

Bereits in der Lehrzeit erhält der angehende Fliesenleger ein erstes monatliches Gehalt. Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist nicht bundeseinheitlich gleich, sondern kann je nach Ausbildungsbetrieb und Standort des Unternehmens variieren.

Im Durchschnitt kann der Azubi mit in etwa folgendem Gehalt rechnen:

  • 550 bis 700 Euro im 1. Lehrjahr
  • 750 bis 1.050 Euro im 2. Lehrjahr
  • 950 bis 1.350 Euro im 3. Lehrjahr

In einigen Unternehmen ist es sogar möglich, dass das Einkommen im 3. Lehrjahr deutlich über 1.000 Euro liegt. Nach der Ausbildung startet man im Schnitt mit etwa 1.900 Euro bis 2.000 Euro monatlich.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Fliesenleger

Wenn man als Fliesenleger nach der Lehre bereits geraume Zeit im Betrieb tätig war und dadurch berufliche Erfahrung sammeln konnte, kommt oftmals das Thema Weiterbildung auf.

Dazu gibt es beispielsweise folgende Möglichkeiten:

  • Weiterbildung zum Techniker absolvieren
  • Die Erlangung des Meistertitels
  • Eine eigene Existenz gründen
  • Ein Meisterstudium ablegen (nach erfolgreichem Abschluss als Meister)

Im Lehrgang zum Techniker für Bautechnik können Fließenleger ihre Kenntnisse vertiefen und sich gleichzeitig für verantwortungsvollere Tätigkeiten qualifizieren. Damit geht in der Regel auch ein höheres Gehalt einher.

Ein Meisterlehrgang zum Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister steigert nicht nur das Gehalt. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung in diesem Bereich, erhält man zudem die offizielle Erlaubnis, selbst eigene Lehrlinge auszubilden. Ebenfalls ermöglicht diese Weiterbildung das sogenannte Meisterstudium.

Sich selbstständig zu machen und seine eigene Existenz zu gründen, ist heutzutage im Beruf als Fliesenleger sogar ohne einen Meistertitel erlaubt. Allerdings sollte man im Eigeninteresse gründlich darüber nachdenken, ob ein Meisterlehrgang im Vorfeld nicht doch Sinn macht.

Einem Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister bietet sich die Option, ein Meisterstudium anzulegen. Mit diesem hat man gute Aufstiegschancen und die Aussicht auf ein höheres Gehalt.

Verdienen Sie als Fliesenleger genug?

Wofür möchten Sie einen anonymen Gehaltsvergleich durchführen?

für ...

Aktuellen Job
(vergleichen)

Zukünftigen Job vergleichen
(Jobwechsel, Beförderung)

Anderen Job vergleichen
(fremder Job, in dem Sie nicht arbeiten)

Ausbildung / Studium vergleichen
(Berufseinsteiger)

Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.