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Brutto Gehalt als Forstwirt

Beruf Forstwirt/ Forstwirtin
Monatliches Bruttogehalt 2.479,77€
Jährliches Bruttogehalt 29.757,21€

Alle Details

Verdienen Sie als Forstwirt genug?

GEHALTSCHECK

Forstwirt - Die wichtigsten Fakten

  • Als Forstwirt arbeitet man vorwiegend an der frischen Luft.
  • Die körperlichen Anforderungen sind relativ hoch und ersparen den ein oder anderen Besuch eines Fitnessstudios.
  • Im Fokus der Tätigkeit als Forstwirt steht die Erhaltung und Pflege der heimischen Wälder.
  • Während der dreijährigen Ausbildung werden biologische, technische sowie forst- und betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt.
  • Um Forstwirt zu werden, benötigt man einen Hauptschulabschluss.

Die Ausbildung zum Forstwirt

Die Ausbildung erfolgt im dualen System. Man arbeitet im Wald unter Aufsicht anerkannten Ausbildern der Kommunen, privater Forstbetriebe oder Forstunternehmern und besucht die Berufsschule und forstliche Bildungszentren.

Die Walderneuerung, Wald- und Naturschutz und Landschaftspflege sind wichtige Aufgaben, die ein Forstwirt erfüllen muss. Die Bekämpfung von Schädlingen und die Aufzucht neuer Bäume sind nur zwei der vielen anfallenden Arbeiten.

Das Gehalt, das man während der Ausbildung erhält, beträgt im ersten Lehrjahr zwischen 600 und 700 Euro, im zweiten Lehrjahr zwischen 700 und 80 Euro und im dritten Lehrjahr zwischen 800 und 850 Euro.

  • 1.Lehrjahr - 600-700 Euro
  • 2.Lehrjahr - 700-800 Euro
  • 3.Lehrjahr - 800-850 Euro

Die Aufstiegschancen

Das Einstiegsgehalt als Forstwirt liegt bei 1600 bis 2000 Euro brutto. In den neuen Bundesländern liegt das Gehalt oftmals etwas niedriger. Auch eventuelle Tarifvereinbarungen können Einfluss auf das zu erzielende Gehalt nehmen.

Wer sein Gehalt etwas aufbessern möchte, sollte sich mit zusätzlichen Qualifikationen befassen. Neben der Berufserfahrung spielen sie eine wichtige Rolle bei der Höhe des Gehalts. Mit einer Weiterbildung zum Forsttechniker oder Meister wächst auch das Gehalt.

Als Forstmeister verdient man ­zwischen 2200 und 3000 Euro. Wer über eine Hochschulzulassung verfügt, kann ein Studium im Bereich der Umwelttechnik absolvieren und sein Gehalt so erheblich aufbessern. Auch der Weg in die Selbstständigkeit ist eine gute Alternative.

Es gibt für jeden Bereich Gutachter und Sachverständige. Ein Forstsachverständiger hat sich auf die Begutachtung und Bewertung im Bereich der Forst- bzw. Waldwirtschaft spezialisiert. Er wird gerufen, wenn es gilt, Wertfeststellungen für Grundstücke, Waldgebiete oder auch einzelne Gehölze zu erstellen. Dies ist beispielsweise notwendig, wenn ein Forstbetrieb oder eine Waldfläche vererbt werden soll. Ein Forstsachverständiger kann auch als Gutachter bei Gerichtsverfahren eingesetzt werden.

Ausbildung als Forstsachverständiger

Wer als Forstsachverständiger arbeiten möchte, der muss in der Regel ein Studium der Forstwirtschaft absolvieren. Ein solcher Studiengang wird beispielsweise in Dresden, Erfurt, Göttingen, Eberswalde oder Rottenburg angeboten. In dem Studium sind Bereiche wie Natur- und Ingenieurwesen, Ökologie der Botanik, Forstpolitik und Betriebswirtschaft enthalten.

Zudem wird ein Betriebspraktikum erwartet, in dem man praktische Kenntnisse erwirbt. Manche Hochschulen bieten außerdem den Erwerb eines Jagdscheines an.

  • Im Bereich der Forstwirtschaft kann man das Studium mit einem Master- oder Bachelor-Titel abschließen. Ein international ausgerichteter Master-Abschluss eröffnet eine Karriere über die eigenen Landesgrenzen hinaus.

Wer sich stärker spezialisieren möchte, der kann z. B. den Studiengang Forstingenieurwesen, Waldwirtschaft und Umwelt, Holzwirtschaft oder die international ausgerichteten Studiengänge Tropical Forestry oder Forest Information Technology belegen.

Mit einem entsprechenden Master-Abschluss ist man beispielsweise prädestiniert für die Arbeit in einem internationalen Umweltverband, einem multinationalen Konzern für Holzverarbeitung oder einer Naturschutzorganisation.

Gehalt als Forstsachverständiger

Wie viel Gehalt man als Forstsachverständiger erhält, hängt vor allem davon ab, ob man freiberuflich tätig ist oder als öffentlich bestellter Sachverständiger arbeitet. Forstsekretäre oder Forstdirektoren verdienen zwischen 1.500 Euro und 6.000 Euro, je nachdem, wie viele Dienstjahre sie hinter sich haben.

Ein Forstsachverständiger wird meist nach einer Honorartabelle bezahlt.

Wer in Bayern als Forstwirt eingestellt ist, kann zwischen 2.575 und 3.239€ Euro monatlich verdienen.

Forstsachverständiger, seine Aufgaben und Tätigkeiten

Das Aufgabengebiet, um das man sich als Forstsachverständiger zu kümmern hat, ist groß und umfasst sämtliche Aufgaben, die mit den ökologischen Systemen der Wald-, Forst und auch Landwirtschaft zu tun haben.

Ein Forstsachverständiger hat hauptsächlich folgende Tätigkeiten auszuführen:

  • Waldbewertungen (Sachwert, Ertragswert, Verkehrswert für Einzelgrundstücke sowie ganze Forstbetriebe)
  • Forstliche Bodenbewertungen
  • Waldflurbereinigungstätigkeiten
  • Einzelbaum-, Gehölz- und Heckenbewertungen
  • Klärung bezüglich Entschädigungen (z. B. bei Rand- bzw. Folgeschäden, Überflutungen, Durchschneidungen, Waldbränden oder Inanspruchnahmen aufgrund von Strassenbaumaßnahmen)
  • Tätigkeiten im Bereich der Verkehrssicherungspflicht
  • Forstliche Betriebsplanungen (z. B. im Zuge von Forsteinrichtungen)
  • Betriebsgutachten im forstlichen Bereich
  • Erstellung forstlicher Karten

Als Forstsachverständiger sollte man eine große Affinität zur Natur besitzen, diese als ganzheitliches Ökosystem aus Flora und Fauna verstehen und es als sein Anliegen ansehen, diesen lebenswichtigen Teil unserer Erde zu erhalten und zu pflegen.

Durch die Tätigkeit als Sachverständiger im Bereich der Forst- und Waldwirtschaft kann man zum Umwelt- und Artenschutz beitragen.

Wer nicht gerne in der Natur ist, für den ist Forstsachverständiger vermutlich nicht die richtige Berufswahl.

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Quellen

Kehl, Klaus: Die Entwicklung der Forstwirtschaft: Alte Erfahrungen und neue Technologien »
Martin, H.: Die Forstliche Statik: Ein Handbuch für leitende und ausführende Forstwirte sowie zum Studium und Unterricht »

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