Als Forstwirt arbeitet man vorwiegend an der frischen Luft. Die körperlichen Anforderungen sind dabei relativ hoch. Im Fokus der Tätigkeit als Forstwirt steht die Erhaltung und Pflege der heimischen Wälder.

Während der dreijährigen Ausbildung werden biologische, technische sowie forst- und betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt.

Brutto Gehalt als Forstwirt

Beruf Forstwirt/ Forstwirtin
Monatliches Bruttogehalt 2.539,76€
Jährliches Bruttogehalt 30.477,08€
Wie viel Netto?

Im Durchschnitt liegt das Bruttogehalt als Forstwirt bei 30.477,08€ jährlich. Als Stundenlohn erhält ein Forstwirt demnach 16,28€ und als Monatsgehalt im Durchschnitt 2.539,76€ brutto.

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Die Ausbildung zum Forstwirt

Die Ausbildung zum Forstwirt erfolgt im dualen System. Man arbeitet im Wald unter Aufsicht anerkannter Ausbilder von Kommunen, privaten Forstbetrieben oder Forstunternehmern und besucht parallel die Berufsschule und forstliche Bildungszentren.

Die Walderneuerung, Wald- und Naturschutz und Landschaftspflege sind wichtige Aufgaben, die ein Forstwirt erfüllen muss. Die Bekämpfung von Schädlingen und die Aufzucht neuer Bäume sind nur zwei der vielen anfallenden Arbeiten.

Das Gehalt während der Ausbildung

Das Gehalt, das man während der Ausbildung erhält, beträgt durchschnittlich:

  • 1. Lehrjahr: 650 Euro
  • 2. Lehrjahr: 700 Euro
  • 3. Lehrjahr: 750 Euro

Die Aufstiegschancen

Das Einstiegsgehalt als Forstwirt liegt bei durchschnittlich 2.000 Euro brutto. In den neuen Bundesländern liegt das Gehalt oftmals etwas niedriger. Auch eventuelle Tarifvereinbarungen können Einfluss auf das zu erzielende Gehalt nehmen.

Wer sein Gehalt etwas aufbessern möchte, sollte sich mit zusätzlichen Qualifikationen befassen. Neben der Berufserfahrung spielen sie eine wichtige Rolle bei der Höhe des Gehalts. Mit einer Weiterbildung zum Forsttechniker oder Meister wächst auch das Gehalt.

Als Forstwirtschaftsmeister verdient man beispielsweise ­durchschnittlich 2.700 Euro. Wer über eine Hochschulzulassung verfügt, kann ein Studium im Bereich der Umwelttechnik absolvieren und sein Gehalt so erheblich aufbessern. Auch der Weg in die Selbstständigkeit ist eine gute Alternative.

Ein Forstsachverständiger hat sich auf die Begutachtung und Bewertung im Bereich der Forst- bzw. Waldwirtschaft spezialisiert. Er wird gerufen, wenn es gilt, Wertfeststellungen für Grundstücke, Waldgebiete oder auch einzelne Gehölze zu erstellen.

Dies ist beispielsweise notwendig, wenn ein Forstbetrieb oder eine Waldfläche vererbt werden soll. Ein Forstsachverständiger kann auch als Gutachter bei Gerichtsverfahren eingesetzt werden.

Ausbildung als Forstsachverständiger

Wer als Forstsachverständiger arbeiten möchte, der muss in der Regel ein Studium der Forstwirtschaft absolvieren. In dem Studium sind Bereiche wie Natur- und Ingenieurwesen, Ökologie der Botanik, Forstpolitik und Betriebswirtschaft enthalten.

Zudem wird ein Betriebspraktikum erwartet, in dem man praktische Kenntnisse erwirbt. Manche Hochschulen bieten außerdem den Erwerb eines Jagdscheines an. Im Bereich der Forstwirtschaft kann man das Studium mit einem Master- oder Bachelor-Titel abschließen.

Wer sich stärker spezialisieren möchte, der kann z. B. den Studiengang Forstingenieurwesen, Waldwirtschaft und Umwelt, Holzwirtschaft oder die international ausgerichteten Studiengänge Tropical Forestry oder Forest Information Technology belegen.

Mit einem entsprechenden Master-Abschluss ist man beispielsweise prädestiniert für die Arbeit in einem internationalen Umweltverband, einem multinationalen Konzern für Holzverarbeitung oder einer Naturschutzorganisation.

Gehalt als Forstsachverständiger

Wie viel Gehalt man als Forstsachverständiger erhält, hängt vor allem davon ab, ob man freiberuflich tätig ist oder als öffentlich bestellter Sachverständiger arbeitet. Forstsekretäre oder Forstdirektoren verdienen zwischen 2.000 Euro und 6.000 Euro, je nachdem, wie viele Dienstjahre sie hinter sich haben.

Ein Forstsachverständiger wird meist nach einer Honorartabelle bezahlt. Wer als Forstwirt eingestellt ist, kann durchschnittlich zwischen 2.500 und 3.300 Euro monatlich verdienen.

Aufgaben und Tätigkeiten als Forstsachverständiger

Das Aufgabengebiet, um das man sich als Forstsachverständiger zu kümmern hat, ist groß und umfasst sämtliche Aufgaben, die mit den ökologischen Systemen der Wald-, Forst- und Landwirtschaft zu tun haben.

Als Forstsachverständiger sollte man eine große Affinität zur Natur besitzen, diese als ganzheitliches Ökosystem aus Flora und Fauna verstehen und es als sein Anliegen ansehen, diesen lebenswichtigen Teil unserer Erde zu erhalten und zu pflegen.

Durch die Tätigkeit als Sachverständiger im Bereich der Forst- und Waldwirtschaft kann man zum Umwelt- und Artenschutz beitragen. Wer nicht gerne in der Natur ist, für den ist Forstsachverständiger vermutlich nicht die richtige Berufswahl.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: Forstwirt/in »

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