Industriemeister sind dazu qualifiziert, Mitarbeiter zu führen und verantwortungsvolle Tätigkeiten zu übernehmen. Unsere Gehaltsdatenbank zum Beruf Industriemeister zeigt Ihnen anhand von interessanten Durchschnittswerten, ob sich diese Qualifikation auch im Gehalt niederschlägt.

Brutto Gehalt als Industriemeister

Beruf Industriemeister/ Industriemeisterin
Monatliches Bruttogehalt 4.086,79€
Jährliches Bruttogehalt 49.041,42€
Wie viel Netto?

Um den durchschnittlichen Bruttolohn als Industriemeister zu berechnen, nutzen wir unsere Datenbank als Grundlage, in der zahlreiche Industriemeister ihre Gehaltsdaten hinterlegt haben. Dabei sind wir auf einen durchschnittlichen Bruttomonatslohn von 4.086,79€ und ein Jahresgehalt von 49.041,42€ gekommen. Demnach verdient ein Industriemeister im Durchschnitt 26,20€ in der Stunde.

+ 1.273,00 € jährlich kassieren
Staatliche Zulagen mitnehmen!

Der Beruf Industriemeister im Überblick

Ein Industriemeister hat seinen Beruf in der Regel von Grund auf erlernt. Zunächst gibt es nach der Schule eine Ausbildung, die mit der Prüfung zum Gesellen abschließt. Im Anschluss an diese Prüfung kann die Meisterschule besucht werden.

Viele Gesellen arbeiten zunächst einige Jahre in ihrem Beruf, um wichtige praktische Berufserfahrung zu erhalten. Auch das Gehalt eines Gesellen in der Industrie ist gut.

Die Ausbildung zum Industriemeister

Als Industriemeister ist man für reibungslose Produktionsabläufe verantwortlich, leitet Mitarbeiter an und bildet Lehrlinge aus.

Um als Industriemeister tätig sein zu können, muss man eine Prüfung bei der jeweiligen Industrie- und Handelskammer (IHK) ablegen. Für die Vorbereitung auf die Prüfung ist ein Fern-, Vollzeit- oder Teilzeitlehrgang möglich.

An folgenden Instituten kann die Ausbildung zum Industriemeister in Form einer Weiterbildung absolviert werden:

  • ILS: Institut für Lernsysteme
  • HAF: Hamburger Akademie für Fernstudium
  • TA Bildungszentrum: Technische Akademie Hameln
  • BCW Weiterbildung: BildungsCentrum
    der Wirtschaft
  • LHK: Lehrinstitut für Holzwirtschaft und Kunststofftechnik
  • manQ e.K. Management Qualifizierung

Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder eine Arbeitspraxis von sechs Jahren in einem Betrieb, welcher dem jeweiligen Fachbereich zugeordnet werden kann, ist Voraussetzung für die Meisterprüfung.

Die Ausbildung ist als Vollzeit-, Teilzeit- oder Fernstudium möglich. Bei einem Fernstudium verläuft die Weiterbildung im Selbststudium. Die Lernmaterialien werden per Post oder digital auf den Computer zugeschickt. Bei einigen Fernlehrgängen gibt es auch Präsenzphasen, in denen Praxiswissen vermittelt werden soll.

Eine Weiterbildung in Teilzeit findet berufsbegleitend statt. Man besucht eine Abendschule, entweder schichtbegleitend oder am Wochenende.

Eine Weiterbildung in Vollzeit bereitet in kürzester Zeit auf die Abschlussprüfung der IHK vor. Der Unterricht findet täglich statt, am Wochenende ist frei.

Das Gehalt von Industriemeistern und -gesellen

Ein Geselle in einem Industriebetrieb verdient im Durchschnitt zwischen 2.000 und 2.500 Euro. Je nach Unternehmen kann dieses Gehalt bis zu 3.500 Euro ansteigen.

Ein Industriemeister, der über das nötige Wissen und die Führungserfahrung von Mitarbeitern verfügt, verdient hingegen ähnlich gut wie eine Führungskraft in einer Verwaltung.

Daher entscheiden sich mathematisch begabte Menschen oft für den Berufsweg des Industriemeisters. Sie verzichten auf ein BWL-Studium, weil sie die Praxis lieben und keinen finanziellen Nachteil befürchten müssen.

Je nach Aufgabenstellung eines Industriemeisters liegt sein Gehalt zwischen 3.000 und 6.000 Euro. Anfänger und Industriemeister in kleineren Betrieben verdienen in den ersten Jahren ungefähr so viel wie ein erfahrener Geselle.

Nach einigen Jahren der Berufserfahrung steigen die Gehälter fast automatisch. Viele Industriemeister spezialisieren sich firmenintern oder wechseln häufiger den Betrieb. Auch diese Erfahrungen machen sich bezahlt.

Je erfahrener ein Meister in der Industrie ist, desto mehr Verantwortung kann er auch übernehmen. Das Gehalt ist dann Verhandlungssache.

Weiterbildung zum Industriemeister

Als Industriemeister ist man eine qualifizierte Führungskraft und ein fachlich kompetenter Werkstattleiter. Häufig geht damit Verantwortung für das Personal einher.

Zudem agiert man als Mittler zwischen Mitarbeitern und der Betriebsleitung. Reibungslose Abläufe in der Produktion und Sicherstellung der Qualitätsstandards werden von ihm koordiniert.

Das Berufsbild hat sich historisch aus dem Beruf des Werkmeisters entwickelt. Mehr als 95 Prozent der Industriemeisterprüfungen werden jedes Jahr von Männern belegt.

Um zur Prüfung zugelassen zu werden, ist eine erfolgreiche Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nötig. Es braucht normalerweise eine mehrjährige Berufspraxis in einem Betrieb, welcher der jeweiligen Industriemeisterfachrichtung zugeordnet werden kann.

Die Prüfung ist in zwei Teile aufgeteilt: Ein fachrichtungsübergreifender Teil, der die Basisqualifikationen umfasst und ein fachrichtungsspezifischer Teil, welcher die handlungsspezifischen Qualifikationen umfasst.

Die Prüfung zum fachübergreifenden Teil ist bundeseinheitlich geregelt und findet an einheitlich festgelegten Prüfungstagen statt. Eine Ausnahme sind die mündlichen Prüfungen. Nach bestandener Prüfung gibt es einen Meisterbrief vom Ausschuss der prüfenden Industrie- und Handelskammer.

Um sich auf die Prüfung vorzubereiten, bietet sich eine Weiterbildung in Form eines Vollzeit-, Teilzeit- oder Fernstudiums an. Man kann dabei zwischen verschiedenen Fachrichtungen wie Metall, Chemie oder Elektrotechnik wählen.

Verdienen Sie als Industriemeister genug?

Wofür möchten Sie einen anonymen Gehaltsvergleich durchführen?

für ...

Aktuellen Job
(vergleichen)

Zukünftigen Job vergleichen
(Jobwechsel, Beförderung)

Anderen Job vergleichen
(fremder Job, in dem Sie nicht arbeiten)

Ausbildung / Studium vergleichen
(Berufseinsteiger)

Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Industriemeister/in - allgemein
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BF08) Industrie-, Werkzeugmechaniker/-innen

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.