Gehalt Industriemeister

Brutto Gehalt als Industriemeister

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Industriemeister/ Industriemeisterin3.898,01€46.776,12€

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Industriemeister - Die wichtigsten Fakten

  • Ein Industriemeister hat seinen Beruf in der Regel von Grund auf erlernt.
  • Zunächst gibt es nach der Schule eine Ausbildung, die mit der Prüfung zum Gesellen abschließt. Im Anschluss an diese Prüfung kann die Meisterschule besucht werden.
  • Doch viele Gesellen arbeiten zunächst einige Jahre in ihrem Beruf um die wichtige praktische Berufserfahrung zu erhalten. Auch das Gehalt eines Gesellen in der Industrie ist gut.

Die Ausbildung zum Industriemeister

Als Industriemeister ist man für die reibungslosen Produktionsabläufe verantwortlich, man leitet Mitarbeiter an und bildet Lehrlinge aus.

Um als Industriemeister tätig sein zu können, muss man eine Prüfung bei der jeweiligen Industrie- und Handelskammer (IHK) ablegen. Für die Vorbereitung auf die Prüfung ist ein Fern-, Vollzeit- oder Teilzeitlehrgang angebracht.

An folgenden Instituten kann die Ausbildung zum Industriemeister in Form einer Weiterbildung absolviert werden:

  • ILS: Institut für Lernsysteme
  • HAF: Hamburger Akademie für Fernstudium
  • TA Bildungszentrum: Technische Akademie Hameln
  • BCW Weiterbildung: BildungsCentrum
    der Wirtschaft
  • LHK: Lehrinstitut für Holzwirtschaft und Kunststofftechnik
  • manQ e.K. Management Qualifizierung

Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, welcher dem jeweiligen Fachbereich zugeordnet werden kann sind Voraussetzung oder eine mehrjährige Berufspraxis oder Arbeitspraxis von sechs Jahren in einem Betrieb, welcher der entsprechenden Fachrichtung wie Metall, Elektrotechnik oder Chemie zugeordnet werden kann.

Ausbildung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Fernstudium

Bei einem Fernstudium verläuft die Weiterbildung im Selbststudium. Die Lernmaterialien werden per Post zugeschickt oder digital auf den Computer. Bei einigen Fernlehrgänge gibt es auch Präsenzphasen, in denen Praxiswissen vermittelt werden soll.

Eine Weiterbildung in Teilzeit findet berufsbegleitend statt. Man besucht eine Abendschule, entweder schichtbegleitend oder am Wochenende.

Eine Weiterbildung in Vollzeit bereitet in kürzester Zeit auf die Abschlussprüfung der IHK vor. Der Unterricht findet täglich statt, am Wochenende ist frei.

Das Gehalt der Industriemeister

Ein Geselle in einem Industriebetrieb verdient im Durchschnitt zwischen 2.000 und 2.500 Euro. Je nach Unternehmen kann dieses Gehalt bis zu 3.500 Euro ansteigen.

Doch ein Industriemeister, der über das nötige Wissen und die Führungserfahrung vieler Mitarbeiter verfügt, verdient ähnlich gut wie eine Führungskraft in einer Verwaltung.

Daher entscheiden sich auch viele mathematisch begabte Menschen für den Berufsweg des Industriemeisters. Sie verzichten gerne auf ein BWL-Studium, weil sie die Praxis lieben und keinen finanziellen Nachteil befürchten müssen.

Gehaltsentwicklung der Industriemeister

Je nach Aufgabenstellung eines Industriemeisters liegt sein Gehalt zwischen 3.000 und 6.000 Euro. Anfänger und Industriemeister in kleineren Betrieben verdienen in den ersten Jahren ungefähr so viel wie ein erfahrener Geselle.

Aber nach einigen Jahren der Berufserfahrung steigen die Gehälter dann fast automatisch. Viele Industriemeister spezialisieren sich firmenintern oder wechseln immer wieder einmal den Betrieb. Auch diese Erfahrungen machen sich bezahlt.

Je erfahrener ein Meister in der Industrie ist, desto mehr Verantwortung kann er auch übernehmen. Das Gehalt ist in vielen Betrieben dann Verhandlungssache.

Weiterbildung zum Industriemeister durch Fernstudium

Als Industriemeister ist man eine qualifizierte Führungskraft, man ist ein fachlich kompetenter Werkstattleiter und hat Verantwortung für das Personal.

Zudem agiert man als Mittler zwischen Mitarbeitern und der Betriebsleitung. Reibungslose Abläufe in der Produktion und Sicherstellung der Qualitätsstandards werden von ihm koordiniert.

Die richtige Weiterbildung zum Industriemeister

Das Berufsbild hat sich historisch aus dem Beruf des Werkmeisters entwickelt. Mehr als 95 Prozent der Industriemeisterprüfung werden jedes Jahr von Männern belegt.

Um zur Prüfung zugelassen zu werden ist eine erfolgreiche Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nötig. Es braucht normalerweise eine mehrjährige Berufspraxis in einem Betrieb, welcher der jeweiligen Industriemeisterfachrichtung zugeordnet werden kann.

Die Prüfung ist in zwei Teile aufgeteilt:

  • in einen fachrichtungsübergreifenden Teil, der die Basisqualifikationen umfasst
  • und einen fachrichtungsspezifischen Teil, welcher die handlungsspezifischen Qualifikation umfasst

Die Prüfung zum fachübergreifenden Teil ist bundeseinheitlich geregelt und findet an einheitlich festgelegten Prüfungstagen statt. Eine Ausnahme sind die mündlichen Prüfungen. Nach bestandener Prüfung gibt es einen Meisterbrief vom Ausschuss der prüfenden Industrie- und Handelskammer.

Vorbereitung durch Weiterbildung im Vollzeit-, Teilzeit- oder Fernstudium

Um sich auf die Prüfung vorzubereiten, bietet sich eine Weiterbildung in Form eines Vollzeit-, Teilzeit- oder Fernstudiums an. Man kann dabei zwischen verschiedenen Fachrichtungen wie Metall, Chemie oder Elektrotechnik wählen.

Es gibt verschiedene Anbieter bei denen man eine Weiterbildung zum Industriemeister absolvieren kann. Beispiel dafür sind:

  • das Institut für Lehrsysteme (ILS)
  • die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD)
  • die technische Akademie Hameln (TA Bildungszentrum)
  • Management Qualifizierung manQ e.K.
  • BCW Weiterbildung

Vor allem lohnt sich eine Weiterbildung zum Industriemeister auch wegen des zu verdienenden Gehalts. Monatlich kann man als Industriemeister 3.200 € verdienen.

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Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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