Softwareentwickler ist ein beliebter Beruf, dem besonders hohe Gehaltsaussichten nachgesagt werden. Unsere Datenbank basiert auf den Einträgen echter Softwareentwickler und Softwareentwicklerinnen. Daraus ermitteln wir für Sie das durchschnittliche Bruttogehalt für das beliebte Berufsfeld.

Brutto Gehalt als Softwareentwickler

Beruf Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin
Monatliches Bruttogehalt 4.223,77€
Jährliches Bruttogehalt 50.685,25€
Wie viel Netto?

Das monatliche Bruttodurchschnittsgehalt als Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin ist mit 4.223,77€ verhältnismäßig hoch. Auch der Stundenlohn von 27,85€ und das Jahresgehalt von 50.685,25€ können sich sehen lassen.


Gehaltsdatensätze für den Beruf Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin

Die aktuellen Gehaltsdatensätze, die in unsere Datenbank für den Beruf Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin eingetragen wurden, können Sie sich in der folgenden Übersicht selbst ansehen.

Datensätze vom 04.05.2021
Bruttogehalt in € Alter Geschlecht Arbeitsort
2.500,00 31 männlich 10557 Berlin
4.175,00 25 männlich 53129 Bonn
6.000,00 37 männlich 64832 Babenhausen
3.750,00 58 männlich 47877 Willich
3.334,00 26 männlich 21614 Buxtehude
3.334,00 26 männlich 21614 Buxtehude
1.660,00 24 männlich 86157 Augsburg
2.400,00 36 männlich 57076 SIegen
5.462,00 34 männlich 80339 München
3.533,00 24 weiblich 91058 Erlangen
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Durchschnittsgehalt für Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin nach Bundesland

Das Gehaltsgefälle zwischen Ost und West ist auch 30 Jahre nach dem Mauerfall noch immer präsent. Wirtschaftsstrukturelle Unterschiede bedingen, dass sich die Durchschnittsgehälter in verschiedenen Regionen unterscheiden. Deshalb haben wir Ihnen hier das durchschnittliche Gehalt als Softwareentwickler nach Bundesland zusammengestellt:

Bundesland Bruttogehalt in €
Hessen 4.777,69
Hamburg 3.591,75
Nordrhein Westfalen 4.029,55
Baden Württemberg 4.587,54
Schleswig Holstein 3.781,00
Bayern 4.294,47
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Das Gehalt als Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin nach Familienstand

Die Höhe der Lohnsteuer wird in Deutschland durch den Familienstand bestimmt. Als verheirateter Arbeitnehmer kann man sich unter bestimmten Voraussetzungen in die Steuerklassen 3 bis 5 einteilen lassen. Als alleinerziehender Softwareentwickler gehört man der Steuerklasse 2 an und Alleinstehende ohne Kinder werden der Steuerklasse 1 zugeordnet. Deshalb ist zwischen verheirateten und ledigen Softwareentwicklern bzw. Softwareentwicklerinnen ein Unterschied im Durchschnittsgehalt zu erkennen.

Familienstand Bruttogehalt in €
Verheiratet 4.460,45
Alleinerziehend 4.200,90
gehaltsdifferenz

Das Gehalt nach Geschlecht als Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin

Der Beruf des Softwareentwicklers wird häufig eher einer männlichen Zielgruppe zugeschrieben. Tatsächlich gibt es jedoch auch immer mehr weibliche Softwareentwicklerinnen. Doch auch der Beruf Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin bleibt nicht von der Gender Pay Gap (also dem Gehaltsunterschied zwischen Mann und Frau) verschont.

Prozentual besteht zwischen dem männlichen Durchschnittsgehalt als Softwareentwickler mit 4.311,13€ und dem weiblichen Durchschnittsgehalt in Höhe von 3.576,67€ ein Unterschied von 17,04%.

Geschlecht Bruttogehalt in €
Männlich 4.311,13
Weiblich 3.576,67
gehaltsdifferenz

Das Gehalt nach Berufserfahrung als Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin

In einem so wandlungsfähigen und anspruchsvollen Bereich wie der Softwareentwicklung schlägt sich Arbeitserfahrung meistens auch in einem höheren Gehalt nieder. Während schon hohe Einstiegsgehälter üblich sind, können im Laufe der Karriere noch weitaus höhere Beträge erreicht werden. Die Durchschnittswerte nach Erfahrungsgrad finden Sie hier:

Berufserfahrung in Jahren Bruttogehalt in €
< 1 3.789,05
1 - 2 3.651,71
2 - 5 4.335,00
5 - 10 4.736,30
10 - 20 4.871,81
20 - 30 5.065,71
> 30 4.850,00

Das Durchschnittsgehalt als Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin nach Mitarbeiterzahl

In der Softwareentwicklung zahlen große Unternehmen oft besser als kleinere. Daher ist auch ein Blick auf das Durchschnittsgehalt als Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin nach Mitarbeiterzahl empfehlenswert:

Mitarbeiteranzahl im Unternehmen Bruttogehalt in €
1 - 5 4.475,00
6 - 25 3.710,07
26 - 50 4.053,32
51 - 100 4.054,52
101 - 250 4.334,11
251 - 500 3.913,86
501 - 1000 4.981,57
1001 und mehr 4.975,33

Die Benefits im Beruf Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin

Viele Softwareentwickler schätzen an ihrer Arbeit nicht nur das Gehalt, sondern auch diverse andere Vorteile. Einige Benefits, die als Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin in Anspruch genommen werden können, sind auch in unserer Datenbank hinterlegt worden:

Softwareentwickler - Die wichtigsten Fakten

  • Was man wohl alles verdienen könnte, hätte man nur etwas mit Computerprogrammen gelernt statt des Jobs im Verkauf.
  • So oder ähnlich denken manche, wenn man sich mit ihnen über das Thema Gehalt unterhält.
  • Doch verdienen Softwareentwickler überhaupt so gut, jetzt wo die Zeiten des großen Booms vorbei sind und beinahe jede erdenkliche Art von Software schon einmal erfunden wurde?

Das Ausbildungsgehalt als Softwareentwickler

  • Ein angehender Softwareentwickler muss ein Studium im IT-Bereich absolvieren, das nicht vergütet wird. Es muss also auf andere Finanzierungswege zurückgegriffen werden, wie zum Beispiel Bafög oder Studentenjobs.

Nach dem relativ langen Studium wartet aber ein überdurchschnittliches Gehalt.

Das Gehalt nach der Aus-/Weiterbildung

Ein angehender Mitarbeiter in der Softwareentwicklung verdient durchschnittlich 3.141 Euro im Monat.

Im späteren Verlauf seiner Karriere kann ein Softwareentwickler sein Gehalt dann schrittweise auf 4.307 Euro monatlich im Bundesdurchschnitt der 50-Jährigen erhöhen.

Die Ausbildung zum Softwareentwickler

Die Ausbildung zum Softwareentwickler ist nur als Weiterbildung nach einer bestehenden Qualifizierung möglich.

Obwohl die Berufsbezeichnung keine klar definierte ist, existieren formale Weiterbildungen zum Softwareentwickler. Geschützt ist allerdings die Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler. Allein um diese soll es im Folgenden gehen.

Die Berufsausbildung zum Softwareentwickler dauert in der Regel ein Jahr und wird berufsbegleitend durchgeführt. Damit stellt sie für viele der ohnehin im IT-Bereich Tätigen eine attraktive Maßnahme dar.

  • Zuvor muss aber eine anders geartete Berufsausbildung im IT-Bereich stattgefunden haben, sei es ein Studium der Informatik oder nach einer Ausbildung zum Fachinformatiker, welche wiederum ein klassischer, anerkannter Ausbildungsberuf ist.

Die Ausbildung ist ein offizielles Element der IT-Fortbildung, welches so von der IHK anerkannt wird. Nach erfolgreichem Durchlaufen dieser ist man zertifizierter Softwareentwickler. Das ist weiterhin und für absehbare Zeit eine der auf die Arbeitsmarktlage bezogen attraktivste Tätigkeiten, die man ohne Studium ausüben kann.

Die Namensgebung der verschiedenen Universitäten und Hochschulen ist bei den Studiengängen oft sehr unterschiedlich. Hier eine Liste mit möglichen Bezeichnungen:

  • Informatik
  • Informatik mit Schwerpunkt Softwaresysteme
  • Kommunikations- und Softwaretechnik
  • IT Systems Engineering
  • Softwaresystementwicklung
  • Software Engineering
  • Softwaretechnik

Das Aufgabenfeld eines Softwareentwicklers umfasst die Analyse, Planung, Entwicklung und Implementierung von Anwendungen und Software bzw. einzelnen -bausteinen.

Anders als beim Fachinformatiker liegt der Schwerpunkt in der Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler allein auf der Anwendungsseite.

Der Fachinformatiker ist auch ein Experte für Fragen der Hardware. Der Softwareentwickler hingegen kümmert sich mittels C++, Java oder anderen Sprachen darum, dass die gewünschten Programme geplant, entwickelt und eingesetzt werden. Mathematische Fähigkeiten sind dabei, wie die Berufsbezeichnung schon sagt (in Kurzform: 'Matse'), ebenfalls vonnöten.

Programmierkenntnisse vor Beginn der Ausbildung sind zwar nicht erforderlich. Es ist jedoch eher ungewöhnlich, eine Ausbildung zum Softwareentwickler zu beginnen, wenn man nicht ohnehin schon in diesem Metier zu Hause ist; was wiederum nicht bedeutet, dass dies nicht möglich ist.

Ebenso unabdingbar sind in der heutigen Zeit für diese Tätigkeit gute Englischkenntnisse. Englisch ist die Sprache der IT, ohne ausreichende Kenntnisse dieses speziellen Englisch wird man nicht weit kommen.

  • Anders als man vermuten könnte, sind aber auch soziale Fähigkeiten gefragt. Die wenigsten Entwickler von Software bearbeiten alleine ein Problem, sodass Koordinierung, Absprache und Teamfähigkeit im besten Falle zum Rüstzeug gehören sollten, will man eine Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler beginnen.

Neben der formalen Weiterbildung ist es als Softwareentwickler ohnehin wichtig, die nötige Neugier und Offenheit mitzubringen sowie auch nach etlichen Jahren der Berufserfahrung nicht zu verlieren. Neugier und Offenheit benötigt man zudem alleine deshalb schon, weil die Berufsfelder, in denen man unterkommen wird, höchst unterschiedlich sein können.

Alle Branchen mit IT-Nutzung kommen nach der Weiterbildung in Frage:

  • Wirtschaft
  • Wissenschaft & Forschung
  • Finanzdienstleistungen
  • Medien
  • Informationsdienste
  • Organisationen
  • Management

Dazu existieren viele weitere Bereiche, die alle nur eins gemeinsam haben müssen: dass dort Daten in der IT anfallen, die bearbeitet und ausgewertet werden müssen. Das reicht vom Supermarkt-Bon bis zu hochwissenschaftlichen Studien. Der Softwareentwickler trägt sein Scherflein dazu bei, dass all diese Vorhaben gelingen.

Vielfältiges Angebot an Weiterbildungen

Das Angebot an Weiterbildungen und Fortbildungen im IT-Bereich und hier besonders für einen Softwareentwickler ist besonders umfangreich. Dies liegt an den zahlreichen Optionen, mit denen ein solcher Entwickler eine konkrete Aufgabenstellung bearbeiten und möglichst zur Zufriedenheit seines Unternehmens lösen kann.

  • Ein Softwareentwickler sollte sich jederzeit weiterbilden. Kaum ein Gebiet verändert sich so rasant wie die IT.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Softwareentwickler/in
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik - (BHG43) Informatik, Informations- und Kommunikationstechnologieberufe

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.