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Brutto Gehalt als Softwareentwickler

BerufMonatliches BruttogehaltJährliches Bruttogehalt
Softwareentwickler/ Softwareentwicklerin4.052,90€48.634,81€

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Verdienen Sie als Softwareentwickler genug?

GEHALTSCHECK

Softwareentwickler - Die wichtigsten Fakten

  • Was man wohl alles verdienen könnte, hätte man nur etwas mit Computerprogrammen gelernt statt des Jobs im Verkauf.
  • So oder ähnlich denken manche, wenn man sich mit ihnen über das Thema Gehalt unterhält.
  • Doch verdienen Softwareentwickler überhaupt so gut, jetzt wo die Zeiten des großen Booms vorbei sind und beinahe jede erdenkliche Art von Software schon einmal erfunden wurde?

Das Gehalt als Softwareentwickler im Überblick

  • Ein angehender Softwareentwickler muss ein Studium im IT-Bereich absolvieren, das nicht vergütet wird. Es muss also auf andere Finanzierungswege zurückgegriffen werden, wie zum Beispiel Bafög oder Studentenjobs.

Nach dem relativ langen Studium wartet aber ein überdurchschnittliches Gehalt.

Ein angehender Mitarbeiter in der Softwareentwicklung verdient durchschnittlich 3.141 Euro im Monat.

Im späteren Verlauf seiner Karriere kann ein Softwareentwickler sein Gehalt dann schrittweise auf 4.307 Euro monatlich im Bundesdurchschnitt der 50-Jährigen, erhöhen.

Die Ausbildung zum Softwareentwickler

Die Ausbildung zum Softwareentwickler ist nur als Weiterbildung nach einer bestehenden Qualifizierung möglich.

Obwohl die Berufsbezeichnung keine klar definierte ist, existieren formale Weiterbildungen zum Softwareentwickler. Geschützt ist allerdings die Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler. Allein um diese soll es im Folgenden gehen.

Die Berufsausbildung zum Softwareentwickler dauert in der Regel ein Jahr und wird berufsbegleitend durchgeführt. Damit stellt sie für viele der ohnehin im IT-Bereich Tätigen eine attraktive Maßnahme dar.

  • Zuvor muss aber eine anders geartete Berufsausbildung im IT-Bereich stattgefunden haben, sei es ein Studium der Informatik oder nach einer Ausbildung zum Fachinformatiker, welche wiederum ein klassischer, anerkannter Ausbildungsberuf ist.

Die Ausbildung ist ein offizielles Element der IT-Fortbildung, welches so von der IHK anerkannt wird. Nach erfolgreichem Durchlaufen dieser ist man zertifizierter Softwareentwickler. Das ist weiterhin und für absehbare Zeit eine der auf die Arbeitsmarktlage bezogen attraktivste Tätigkeiten, die man ohne Studium ausüben kann.

Die Namensgebung der verschiedenen Universitäten und Hochschulen ist bei den Studiengängen oft sehr unterschiedlich. Hier eine Liste mit möglichen Bezeichnungen:

  • Informatik
  • Informatik mit Schwerpunkt Softwaresysteme
  • Kommunikations- und Softwaretechnik
  • IT Systems Engineering
  • Softwaresystementwicklung
  • Software Engineering
  • Softwaretechnik

Das Aufgabenfeld eines Softwareentwicklers umfasst die Analyse, Planung, Entwicklung und Implementierung von Anwendungen und Software bzw. einzelnen -bausteinen.

Anders als beim Fachinformatiker liegt der Schwerpunkt in der Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler allein auf der Anwendungsseite.

Der Fachinformatiker ist auch ein Experte für Fragen der Hardware. Der Softwareentwickler hingegen kümmert sich mittels C++, Java oder anderen Sprachen darum, dass die gewünschten Programme geplant, entwickelt und eingesetzt werden. Mathematische Fähigkeiten sind dabei, wie die Berufsbezeichnung schon sagt (in Kurzform: 'Matse'), ebenfalls vonnöten.

Programmierkenntnisse vor Beginn der Ausbildung sind zwar nicht erforderlich. Es ist jedoch eher ungewöhnlich, eine Ausbildung zum Softwareentwickler zu beginnen, wenn man nicht ohnehin schon in diesem Metier zu Hause ist; was wiederum nicht bedeutet, dass dies nicht möglich ist.

Ebenso unabdingbar sind in der heutigen Zeit für diese Tätigkeit gute Englischkenntnisse. Englisch ist die Sprache der IT, ohne ausreichende Kenntnisse dieses speziellen Englisch wird man nicht weit kommen.

  • Anders als man vermuten könnte, sind aber auch soziale Fähigkeiten gefragt. Die wenigsten Entwickler von Software bearbeiten alleine ein Problem, sodass Koordinierung, Absprache und Teamfähigkeit im besten Falle zum Rüstzeug gehören sollten, will man eine Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler beginnen.

Neben der formalen Weiterbildung ist es als Softwareentwickler ohnehin wichtig, die nötige Neugier und Offenheit mitzubringen sowie auch nach etlichen Jahren der Berufserfahrung nicht zu verlieren. Neugier und Offenheit benötigt man zudem alleine deshalb schon, weil die Berufsfelder, in denen man unterkommen wird, höchst unterschiedlich sein können.

Alle Branchen mit IT-Nutzung kommen nach der Weiterbildung in Frage:
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft & Forschung
  • Finanzdienstleistungen
  • Medien
  • Informationsdienste
  • Organisationen
  • Management

Dazu existieren viele weitere Bereiche, die alle nur eins gemeinsam haben müssen: dass dort Daten in der IT anfallen, die bearbeitet und ausgewertet werden müssen. Das reicht vom Supermarkt-Bon bis zu hochwissenschaftlichen Studien. Der Softwareentwickler trägt sein Scherflein dazu bei, dass all diese Vorhaben gelingen.

Vielfältiges Angebot an Weiterbildungen

Das Angebot an Weiterbildungen und Fortbildungen im IT-Bereich und hier besonders für einen Softwareentwickler ist besonders umfangreich. Dies liegt an den zahlreichen Optionen, mit denen ein solcher Entwickler eine konkrete Aufgabenstellung bearbeiten und möglichst zur Zufriedenheit seines Unternehmens lösen kann.

  • Ein Softwareentwickler sollte sich jederzeit weiterbilden. Kaum ein Gebiet verändert sich so rasant wie die IT.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Softwareentwickler

Das Geschlecht ist egal

Was am Gehalt eines Softwareentwickler äußerst positiv auffällt, ist die nahezu identische Bezahlung von Mann und Frau. Machen andere Branchen im Gehalt noch häufig große Unterschiede, so bekommen Neueinsteiger als Softwareentwickler im Durchschnitt dasselbe Einstiegsgehalt.

Ein Unterschied bildet sich auch im Querschnitt der gesamten Branche, mit 142 Euro monatlich kaum. Für emanzipierte Frauen, die Wert auf Gleichbehandlung legen, ist die Tätigkeit in der Softwareentwicklung durchaus ein guter Schritt.

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Die Top 5 der bestbezahlten BerufJahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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