Ein Wagenmeister ist als Angestellter bei der Bahn oder in einem See- oder Binnenhafenbetrieb für die technische Sicherheit der Züge und Wagen verantwortlich.

Brutto Gehalt als Wagenmeister

Beruf Wagenmeister/ Wagenmeisterin
Monatliches Bruttogehalt 2.803,34€
Jährliches Bruttogehalt 33.640,12€
Wie viel Netto?

Wagenmeister verdienen im Schnitt 2.803,34€ brutto im Monat und 33.640,12€ brutto jährlich. Der Stundenlohn in diesem Beruf liegt unserer Datenbank zufolge im Durchschnitt bei 17,48€.

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Aufgaben als Wagenmeister

Der Wagenmeister ist für die Wartung und Überprüfung von Zügen zuständig und übernimmt somit eine verantwortungsvolle Aufgabe im täglichen Bahnbetrieb. Er stellt vor jeder Zugfahrt die Verkehrstauglichkeit und Betriebssicherheit der Züge fest und führt technische Untersuchungen an Güter- und Reisezugwagen durch.

Mithilfe von Hilfsmitteln wie einem Klanghammer überprüft er die Züge auf Schäden und Mängel und entscheidet selbstständig, ob der jeweilige Wagen zur Reparatur muss. Kleinere Reparaturen können vom Wagenmeister selbst durchgeführt werden.

Ein Wagenmeister darf - im Gegensatz zum geringer qualifizierten Wagenprüfer - auch Untersuchungen durchführen, die über die rein augenscheinliche Prüfung hinausgehen, wie z. B.:

  • Wagenuntersuchungen
  • Wagensonderuntersuchungen
  • Lauffähigkeitsuntersuchungen

Die Ausbildung zum Wagenmeister

Um den Beruf des Wagenmeisters ergreifen zu können, ist eine berufliche Erstausbildung mit einer gewerbetechnischen Orientierung, beispielsweise als Fahrzeugschlosser, nötig.

Des Weiteren sollte man folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • Interesse am System Eisenbahn
  • Physische Belastbarkeit
  • Bereitschaft zum Schichtdienst
  • Bereitschaft zum Außeneinsatz
  • Fähigkeit, eigenständig zu arbeiten
  • Teamfähigkeit

Zudem wird bei einigen Unternehmen auch ein gültiger PKW-Führerschein vorausgesetzt, da für mobile Einsätze Dienstwagen genutzt werden.

Weiterbildung zum Wagenmeister

Auf die Erstausbildung aufbauend kann das bahnspezifische Wissen vermittelt werden, welches notwendig ist, um als Wagenmeister bei einem Eisenbahnverkehrsunternehmen eingesetzt werden zu können. Dies erfolgt meist über eine betriebsinterne sogenannte schienenverkehrstechnische Weiterbildung.

Für Quereinsteiger, die bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung besitzen und auf der Suche nach neuen beruflichen Möglichkeiten sind, gibt es zudem eine Weiterbildung, die mehrere Monate dauert und zum Beispiel bei der MEV-Lokführerschule absolviert werden kann.

Das durchschnittliche monatliche Gehalt als Wagenmeister

Die monatliche Vergütung eines Wagenmeisters hängt davon ab, wo man beschäftigt ist und ob dort ein Tarifvertrag zum Einsatz kommt. Da die Arbeitnehmer jedoch vorwiegend bei größeren Unternehmen wie der Deutschen Bahn beschäftigt sind, ist in aller Regel von einer tarifvertraglichen Bezahlung auszugehen.

Als Wagenmeister darf man durchschnittlich mit 2.600 Euro bis 3.400 Euro brutto pro Monat rechnen.

Das Einkommen wird je nach praktischer Berufserfahrung im Laufe der Jahre angepasst. Im Falle eines geltenden Tarifvertrages sind darin zum Vorteil des Wagenmeisters auch alle Details zu Gehaltserhöhungen geregelt. Somit bietet ein Tarifvertrag von Anfang an ein gewisses Maß an Planungssicherheit beim Gehalt.

Die Aufstiegsmöglichkeiten als Wagenmeister

Wer möchte, kann sich eigenständig über zahlreiche Lehrgänge tieferes Wissen aneignen beziehungsweise das bereits vorhandene Wissen auffrischen.

Außerdem können erfahrene Wagenmeister eine Zusatzausbildung zum Ausbildungswagenmeister oder zum Trainer machen und ihr Wissen in theoretischen und praktischen Modulen weitergeben.

Wem das nicht genug ist, der kann sich unter Umständen an ein branchenverwandtes Studium heranwagen. Das Studium der Fahrzeugtechnik oder des Verkehrsingenieurwesens sind hierfür am besten geeignet.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Wagenmeister/in (Schienenverkehr)

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.