Alle Gehaltsdaten, die uns zur Position Abteilungsleiter vorliegen, haben wir Ihnen auf dieser Seite in Form von Durchschnittswerten zusammengestellt. Diese Werte wurden aus unserer eigenen Gehaltsdatenbank errechnet.

Brutto Gehalt als Abteilungsleiter

Beruf Abteilungsleiter/ Abteilungsleiterin
Monatliches Bruttogehalt 5.142,09€
Jährliches Bruttogehalt 61.705,11€
Wie viel Netto?

In unserer Datenbank ist für den Beruf Abteilungsleiter ein durchschnittliches Bruttomonatsgehalt von 5.142,09€ hinterlegt. Der Stundenlohn liegt somit ca. bei 29,67€, während das durchschnittliche Jahresgehalt ungefähr bei 61.705,11€ anzusiedeln ist.

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Was macht ein Abteilungsleiter?

Ein Abteilungsleiter leitet eine Abteilung in einem größeren Unternehmen oder einer Firma. Dabei trifft der Abteilungsleiter im Rückschluss mit den ihm vorgesetzten Chefs Entscheidungen über die Ausrichtung und Ausgestaltung von Projekten. Das Gehalt als Abteilungsleiter wird individuell ausgehandelt.

Gehalt Abteilungsleiter in Großkonzernen

Das durchschnittliche Gehalt eines Abteilungsleiters liegt in deutschen Konzernen bei 120.000 Euro bis 150.000 brutto jährlich. Dabei liegt der variable Anteil bei 20 bis 30 Prozent. Team- oder Gruppenleiter erhalten je nach Ausbildung und Branche ein Gehalt von 80.000 bis 110.000 Euro brutto jährlich.

Als Hauptabteilungsleiter im Großkonzern sind bis zu 200.000 Euro jährlich möglich. Verschiedene Leistungsprämien sind ebenfalls gängig.

Die Position Abteilungsleiter im Überblick

Der Arbeitgeber stellt nicht nur hohe fachliche Anforderungen an seine Abteilungsleiter, sondern erwartet auch persönliche und soziale Kompetenzen.

Persönliche Kompetenzen:

  • Belastbarkeit
  • Durchsetzungsvermögen
  • Flexibilität
  • Führungskompetenzen
  • Leistungsbereitschaft
  • Zuverlässigkeit

Soziale Kompetenzen:

  • selbstständiges Arbeiten
  • Eigeninitiative zeigen
  • souveränes Auftreten
  • hervorragendes Wissen im Rechnungswesen
  • Teamfähigkeit besitzen
  • ein Hohes Maß an sozialer Kompetenzen aufweisen

Tätigkeitsfelder, um die sich ein Abteilungsleiter kümmert, können je nach Branche und Unternehmen folgende sein:

  • Einkauf
  • Verkauf
  • Qualitätssicherung
  • Personal
  • Produktion
  • Fortbildung

Experten und Spezialisten auf ihren Gebieten, zum Beispiel in technischen Berufen, können je nach Unternehmen auch zum Abteilungsleiter aufsteigen.

Hier ist besonders die Berufserfahrung und Performance im Unternehmen entscheidend. Die Expertenlaufbahn lockt mit einem Gehalt von ca. 80.000 Euro jährlich brutto. Senior-Spezialisten können bis zu 130.000 Euro verdienen.

Die Arbeit der Spezialisten ist besonders wichtig, um die elementaren Arbeitsziele eines Abteilungsleiters zu erreichen:

  • die Gewährleistung eines reibungslosen Tagesablaufs sowohl in Bezug auf das normale Tagesgeschäft als auch in Bezug auf Personalfragen
  • das Erreichen von anvisierten Umsätzen und Verkaufszahlen
  • das Optimieren von internen Abläufen und Strukturen innerhalb der Abteilung
  • Entwicklung von wirksamen Marketingstrategien

Abteilungsleiter Definition

Zu den Abteilungsleitern können auch Personalleiter, Ingenieure mit Bereichsbetreuung, Projektleiter oder Leiter verschiedener Dienste gehören.

Trotz unterschiedlicher Arbeitgeber können die Hauptaufgaben von den jeweiligen Abteilungsleitern im Wesentlichen damit beschrieben werden, dass sie einerseits das Personal der ihnen unterstellten Abteilung sowie andererseits die Abteilung organisatorisch und fachlich anleiten.

Daneben ist ein Abteilungsleiter für die Akquise von Neukunden und deren Betreuung sowie für die Betreuung von Bestandskunden verantwortlich. Daraus ergibt sich ebenfalls seine Verantwortung für die Planung von Marketingkampagnen und die Unterstützung der Mitarbeiter, die für Marketing und Vertrieb zuständig sind.

Eine weitere wichtige Aufgabe, die von einem Abteilungsleiter übernommen wird, ist das Beobachten und Bewerten der Arbeitsabläufe innerhalb einer Abteilung. Fallen ihm Schwachstellen auf, ist er derjenige, der diese beheben muss und dadurch die Abläufe optimiert, um die Effizienz seiner Abteilung zu steigern. So ist er auch verantwortlich für strategische Manöver, die Personalentscheidungen betreffen können.

Abteilungsleiter Weiterbildung

Um sich im Beruf weiterzuentwickeln, wird es empfohlen, an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen. Diese unterscheiden sich in Art und Themenschwerpunkt.

Ein Abteilungsleiter sollte sich regelmäßig Weiterbildungen unterziehen, damit er fachlich stets auf dem Laufenden bleibt und auch weiterhin eine solide Arbeit verrichten kann.

Diese Bildungsmaßnahmen sollte ein Abteilungsleiter regelmäßig besuchen:

  • Qualifizierungslehrgänge der unterschiedlichsten Arten
  • Auffrischungslehrgänge

Während der ergänzenden internen Ausbildung wird das Augenmerk je nach Unternehmen und Berufsbranche zumeist auf folgende Kerngebiete gelegt:

  • Betriebswirtschaft
  • Computerbezogene informationstechnische Kenntnisse
  • Finanzwesen
  • Juristische Kenntnisse

Auch sollte der angehende Abteilungsleiter für eine solche Ausbildung über ein paar grundlegende Voraussetzungen verfügen.

Es gibt unzählige Lehrgänge, die zu Weiterbildung dienen und die vorhandenen Qualifikationen als Abteilungsleiter um einiges erweitern können.

Zum Beispiel werden Lehrgänge in folgenden Kategorien angeboten:

  • Entwicklung der Persönlichkeit
  • erweitertes Konfliktmanagement
  • arbeitsrechtliche Themen
  • Prävention und Unfallschutz

Weiterbildungen müssen nicht immer betriebsintern sein, sondern man kann auch an externen Lehrgängen dieser Art teilnehmen. Das ist in den meisten Fällen karriereförderlich.

Was sich eigentlich von selbst verstehen sollte, ist der Besuch von Auffrischungslehrgängen, bei denen bereits vorhandenen Basiswissen wieder aufgefrischt und aktualisiert wird. Auch als Führungskraft in leitender Position sollte man mit der Zeit gehen, um seine Arbeit auch langfristig zufriedenstellend erledigen zu können.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Bereichsleiter/in »

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