Gehalt Bandagist

Brutto Gehalt als Bandagist

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Bandagist/ Bandagistin 2.192,76€ 26.313,15€

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GEHALTSCHECK

Bandagist - Die wichtigsten Fakten

  • Gerade in der Orthopädie wird dieser Beruf oftmals benötigt und gern eingesetzt. Als Bandagist ist man dann meist in einem orthopädischen Unternehmen beschäftigt und fertigt medizinische Hilfsmittel an.
  • Hierzu zählen Rollstühle, Bandagen oder aber auch künstliche Gliedmaßen. Selbstverständlich müssen diese Dinge nicht nur hergestellt, sondern bei Bedarf auch noch repariert werden.
  • Dieser handwerklich geprägte Beruf wird teils recht unterschiedlich vergütet, im Normalfall liegt das Gehalt beim Einstieg aber zwischen 1.350 Euro bis 1.765 Euro.

Nach einiger Zeit im Beruf und mit mehr Erfahrung steigt der Lohn aber noch mal und kann dann schon bis zu 2.100 Euro betragen, in bestimmten Fällen sogar noch mehr.

Das Gehalt hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Beispielsweise

  • von der Erfahrung des Arbeitnehmers
  • vom Wohnort
  • vom Arbeitgeber

Gerade der Wohnort kann dafür verantwortlich sein, ob ein Bandagist mehr oder weniger verdient.

So gibt es ein starkes Lohngefälle zwischen den neuen und alten Bundesländern, daher verdienen Bandagisten im Westen meist deutlich besser.

Ausbildung zum Bandagisten

Der Bandagist, der heutzutage auch Orthopädiemechaniker genannt wird, hilft in erster Linie Menschen und kann zeitgleich auch noch sein handwerkliches Talent zum Einsatz bringen.

Für wen das interessant klingt, für den mag vielleicht die Ausbildung zum Bandagist genau die richtige sein. Besonders in der Orthopädie finden gelernte Bandagisten Beschäftigung.

Wer Bandagist werden möchte, der muss zunächst einmal eine Ausbildung absolvieren, welche sich über den Zeitraum von drei Jahren erstreckt. In diesem Zeitraum findet der eine Teil der Lehre im jeweiligen Ausbildungsunternehmen statt und der andere Teil in der Berufsschule. So ist gewährleistet, dass der Azubi alle notwendigen theoretischen und praktischen Kenntnisse erlernt, die er für die Ausübung im späteren Beruf benötigt.

Wichtige Schwerpunkte sind:
  • Messtechniken mit Hilfe von CAD Systemen
  • Elektronik – fachspezifisch
  • Pneumatik – fachspezifisch

Als angehender Bandagist gibt es auch in der Ausbildung schon eine monatliche Ausbildungsvergütung. Die variiert natürlich je nach Unternehmen ein wenig, bezogen auf den Durchschnitt kann man aber in etwa mit folgenden Einkünften rechnen:

  • 440 Euro brutto im Monat im 1.Lehrjahr
  • 500 Euro brutto im Monat im 2.Lehrjahr
  • 600 Euro brutto im Monat im 3.Lehrjahr

Nach erfolgreich bestandener Ausbildung winkt dann auch das erste richtige Gehalt für den Fachmann. Auch da kommt es natürlich zu gewissen individuellen Schwankungen.

In etwa ist mit folgendem Einstiegsgehalt zu rechnen:

  • 1400 Euro bis 1700 Euro brutto im Monat

Mit gesammelter Berufspraxis verdient ein Mitarbeiter in diesem Tätigkeitsbereich ein paar Jahre nach der Lehrzeit aber bereits um die 2200 Euro bis 2600 Euro brutto im Monat.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Wer die Lehre zum Bandagist erfolgreich hinter sich gebracht hat und nun vielleicht auch schon Berufserfahrung gesammelt hat, der fragt sich früher oder später vermutlich wie es beruflich nun weitergehen kann.

Eventuell kommt eine Weiterbildung in Frage. Dem Bandagist bieten sich hierbei einige Optionen, wie beispielsweise Lehrgänge und Fortbildungen. Weitere Abschlüsse sind möglioch (Orthopädiemeister; Techniker).

Wer sich im Beruf als Bandagist weiterbilden möchte, der hat unterschiedliche Möglichkeiten dazu. Die häufigsten Optionen gibt es hier nun kurz und kompakt zusammengefasst:

  • Spezialisierungslehrgänge
  • Weiterbildung zum Orthopädiemeister
  • Fortbildung zum Techniker

Über spezielle Lehrgänge kann sich der Bandagist in bestimmten Schwerpunktbereichen, die ihm liegen, spezialisieren. Hierdurch wird er in bestimmen Punkten noch besser und erwirbt zusätzliche Kompetenzen, die wiederum dann in seinen Spezialgebieten den Patienten positiv zu Gute kommen.

Wem Verantwortung liegt und wer seine Karriere deutlich vorantreiben möchte, dem bietet sich eine Weiterbildung zum Orthopädiemeister an. Das hat nicht nur positive Auswirkungen auf das mögliche Gehalt, sondern der Meistertitel ist zugleich auch eine Lizenz dazu, dass man selbst einmal Lehrlinge ausbilden darf.

Dieser Beruf qualifiziert zu komplexeren Aufgaben und wartet mit einem durchschnittlichem Gehalt von ca. 2.500 Euro bis 3.000 Euro.

Eine weitere Fortbildung, die der Karriere im Normalfall sehr gut auf die Sprünge hilft, ist die des Technikers. Wer noch einmal die Schulbank drückt, der kann sich zum Techniker fortbilden lassen. Diese Art von Fortbildung ist in aller Regel nicht nur in Vollzeit möglich, sondern kann zumeist auch in Teilzeit abgelegt werden.

Das hat den entscheidenden Vorteil, dass der Arbeitnehmer seinen Beruf weiterhin ausüben kann und während der Weiterbildung auch keine finanziellen Einbußen hat.

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Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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