Bewährungshelfer arbeiten tagtäglich mit zwischenmenschlich und emotional anspruchsvollen Situationen, die bestimmte Ansprüche an die persönlichen Kompetenzen des Bewährungshelfers stellen. Deshalb spielt das Gehalt bei der Wahl dieses Berufs nur eine untergeordnete Rolle.

Brutto Gehalt als Bewährungshelfer

Beruf Bewährungshelfer/ Bewährungshelferin
Monatliches Bruttogehalt 2.494,14€
Jährliches Bruttogehalt 29.929,71€
Wie viel Netto?

Durchschnittlich verdient ein Bewährungshelfer im Monat brutto 2.494,14€ Euro, was einem Stundenlohn von ca. 14,39€ entspricht. Der geschätzte durchschnittliche Jahresverdienst liegt demnach bei 29.929,71€ brutto..

+ 1.273,00 € jährlich kassieren
Staatliche Zulagen mitnehmen!

Was macht ein Bewährungshelfer?

Wenn ein Mensch (zum ersten Mal) straffällig geworden ist, wird ihm häufig vom Gericht eine Bewährungsstrafe auferlegt. Dieser Warnschuss soll Straffällige davor bewahren, nochmals eine Straftat zu begehen und ins Gefängnis zu müssen.

Zum Umfang der Bewährungsstrafe gehört nicht nur, nicht wieder straffällig zu werden, sondern auch, gewisse Auflagen zu erfüllen. Dabei hilft den Straftätern der Bewährungshelfer.

Unterschiedliches Gehalt für Angestellte und Beamte

Bewährungshelfer arbeiten entweder als Angestellter oder Beamter. Während der Angestellte nach dem Tarif für den öffentlichen Dienst der Länder bezahlt wird, erhält ein Bewährungshelfer als Beamter im gehobenen Dienst ein Gehalt, das der Besoldungsordnung A entspricht.

In der Regel ist es so, dass ein Bewährungshelfer nach einem Anerkennungsjahr und einer weiteren Probezeit verbeamtet wird. Das Einstiegsgehalt eines Bewährungshelfers liegt bei ca. 2.000 Euro brutto im Monat.

Im Laufe seiner Karriere kann er mit einem Gehalt von bis zu 3.700 Euro rechnen. Die genaue Höhe des Gehalts ist abhängig vom Einsatzort und der Einrichtung, in der gearbeitet wird.

Zu beachten ist auch, dass man als Bewährungshelfer oft am Abend und am Wochenende arbeiten muss. Dadurch können Wochenend- und Nachtzuschläge zum Gehalt dazukommen.

Voraussetzungen für den Beruf Bewährungshelfer

Um die Arbeit als Bewährungshelfer ausüben zu dürfen, muss man vorher ein Studium in den Bereichen Soziale Arbeit oder Sozialpädagogik absolviert haben.

Den meisten Arbeitgebern genügt ein Bachelorabschluss. Ein Masterabschluss wird häufig als Überqualifizierung wahrgenommen.

Neben der fachlichen Kompetenz ist es vor allem wichtig, menschlich für diesen Beruf gerüstet zu sein. Bewährungshelfer arbeiten mit Personen in schwierigen persönlichen Situationen. Die Schwierigkeit der Arbeit ist es, eine Balance zwischen Nähe und Distanz zum Klienten herzustellen.

Verdienen Sie als Bewährungshelfer genug?

Wofür möchten Sie einen anonymen Gehaltsvergleich durchführen?

für ...

Aktuellen Job
(vergleichen)

Zukünftigen Job vergleichen
(Jobwechsel, Beförderung)

Anderen Job vergleichen
(fremder Job, in dem Sie nicht arbeiten)

Ausbildung / Studium vergleichen
(Berufseinsteiger)

Einzelnachweise & Quellen


  1. Bundesagentur für Arbeit: Bewährungshelfer/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.