Beim Hochbaufacharbeiter handelt es sich um einen Teilbereich in der Baubranche, der bereits in zwei Jahren erlernt werden kann und die Türen für eine weitere Ausbildung in verkürzter Zeit öffnet.

Brutto Gehalt als Hochbaufacharbeiter

Beruf Hochbaufacharbeiter/ Hochbaufacharbeiterin
Monatliches Bruttogehalt 2.570,28€
Jährliches Bruttogehalt 30.843,35€
Wie viel Netto?

Im Schnitt verdienen Hochbaufacharbeiter 2.570,28€ brutto monatlich. Daraus lassen sich ein Stundenlohn von 14,83€ und ein jährliches Gehalt von 30.843,35€ brutto errechnen.

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Die verschiedenen Fachrichtungen im Beruf Hochbaufacharbeiter

Hochbaufacharbeiter sind in der Regel auf einen von drei Fachbereichen spezialisiert und übernehmen dementsprechend unterschiedliche Aufgaben.

Auf Maurerarbeiten spezialisierte Hochbaufacharbeiter übernehmen die Herstellung von Mauerwerken aus Stein sowie die Betonierung von Decken, Fundamenten und Wänden beziehungsweise die Montage fertiger Betonteile.

Wer die Fachrichtung Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten eingeschlagen hat, ist für die Errichtung von Schornsteinen und industriellen Abgas- und Feuerungsanlagen zuständig.

In der Fachrichtung Beton- und Stahlbetonarbeiten sind Hochbaufacharbeiter darauf spezialisiert, Bauteile aus Stahlbeton und Beton herzustellen und einzubauen.

Hochbaufacharbeiter werden

Die Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter kann innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen werden. In der Regel ist dafür lediglich ein Hauptschulabschluss notwendig.

Hochbaufacharbeiter ist ein dualer Ausbildungsberuf, der sich besonders für Personen eignen, die noch nicht sicher sind, welchen Weg sie in der Baubranche einschlagen möchten. Im ersten Lehrjahr lernen angehende Hochbaufacharbeiter in Berufsschule und im Betrieb Grundlagen kennen, die für alle Bauberufe relevant sind.

Im zweiten Lehrjahr erfolgt die Spezialisierung auf eines der drei Fachgebiete Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten, Beton- und Stahlbetonbauarbeiten oder Maurerarbeiten.

Die Ausbildung nach zwei Jahren fortsetzen

Nach den Prüfungen am Ende des zweiten Ausbildungsjahrs haben Hochbaufacharbeiter bereits einen Beruf erlernt und sind bereit für den Einstieg in die Arbeitswelt.

Wer sein Gehalt und seine Karrierechancen verbessern möchte, kann jedoch noch ein drittes Ausbildungsjahr anschließen und sich je nach vorher erlernter Fachrichtung zum Feuerungs- und Schornsteinbauer, Maurer oder Beton- und Stahlbetonbauer ausbilden lassen.

Das Gehalt während der Ausbildung

Das Gehalt in der Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter variiert stark vom unteren Mittelfeld bis hin zu überdurchschnittlich hohen Ausbildungsgehältern.

Im ersten Lehrjahr können angehende Hochbaufacharbeiter zwischen 550 und 700 Euro durchschnittlich verdienen. Im zweiten Ausbildungsjahr kann das Gehalt bereits bei über 1.000 Euro monatlich liegen. In der Regel pendelt es jedoch zwischen 650 und 1.000 Euro.

Wer seine Ausbildung um ein drittes Lehrjahr ergänzt, um Maurer, Feuerungs- und Schornsteinbauer oder Beton- und Stahlbetonbauer zu werden, kann in der Zeit bereits bis zu 1.400 Euro verdienen.

Die Gehaltsentwicklung im Beruf Hochbaufacharbeiter

Nach der zweijährigen Berufsausbildung können Hochbaufacharbeiter sich im Schnitt bereits über ein überdurchschnittlich gutes Einstiegsgehalt zwischen 2.500 und 3.000 Euro freuen. Mit Berufserfahrung steigt das Gehalt auf bis zu 3.400 Euro.

Wer ein drittes Ausbildungsjahr anschließt und einen Abschluss als Maurer oder Beton- und Stahlbetonbauer erlangt, kann im späteren Berufsleben mit einem Gehalt von bis zu 3.700 Euro rechnen. Als Feuerungs- und Schornsteinbauer sind sogar bis zu 4.000 Euro brutto monatlich möglich.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Hochbaufacharbeiter/in - Maurerarbeiten
  2. Bundesagentur für Arbeit: Hochbaufacharbeiter/in - Feuerungs- und Schornsteinbauarb.
  3. Bundesagentur für Arbeit: Hochbaufacharbeiter/in - Beton- und Stahlbetonarbeiten

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.