Ein Investmentbanker kann sich für eine steile Karriere mit verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten entscheiden. Das anfängliche Gehalt ist bereits hoch und steigt mit dem Erfolg, der in der Realisierung rentabler Investments für einen Mehrverdienst sorgt. Erfahrene Investmentbanker sind besonders gefragt und können in Finanzunternehmen und an der Börse arbeiten.

Brutto Gehalt als Investmentbanker

Beruf
Monatliches Bruttogehalt 2.567,50€
Jährliches Bruttogehalt 30.810,00€
Wie viel Netto?

Durchschnittlich verdienen Investmentbanker brutto 14,81€ in der Stunde, 2.567,50€ im Monat und 30.810,00€ im Jahr.

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Gehaltsunterschiede nach Bundesländern

Das Gehalt als Investmentbanker richtet sich nicht so sehr nach den Bundesländern, wie sich vielleicht vermuten lässt.

Da der Investmentbanker aber erfolgsorientiert arbeitet, wird er in einem Bundesland mit zahlreichen Kunden und hoher Finanzkraft durchaus eher ein Gehalt über 100.000 Euro erzielen als zum Beispiel in Thüringen oder Sachsen. In der Gehaltshöhe fallen vor allem Frankfurt als Sitz der Börse, aber auch München und Hamburg positiv auf.

Karrierechancen für Investmentbanker

Wer zahlreiche Kunden betreut und sich einen ehrbaren Ruf geschaffen hat, kann seine Tätigkeit als Investmentbanker selbständig vornehmen. Auch die Gründung eines eigenen Unternehmens ist eine Möglichkeit, sein Gehalt zu erhöhen und noch umfangreicher für seine Kunden zu arbeiten.

Es gibt keine Weiterbildung im eigentlichen Sinne, sondern ein steigendes Einkommen nach Akzeptanz und Image.

Provisionen zusätzlich zum Gehalt

Ein angestellter und für ein Unternehmen arbeitender Investmentbanker erhält für jedes erfolgreich realisierte Geschäft eine Provision. Daher ist nicht das eigentliche Gehalt, sondern die Provisionsbasis der ausschlaggebende Aspekt für hohe Verdienste im sechsstelligen Bereich.

Je mehr Kunden und erfolgreiche Abschlüsse, umso höher ist der Verdienst im Investmentsektor.

Die Ausbildung zum Investmentbanker

Einige Investmentbanker beginnen ihre Karriere nach einer traditionellen Banklehre. Realistischer ist eine Karriere als Investmentbanker allerdings nicht über eine Ausbildung, sondern über ein Studium der Wirtschaftswissenschaften.

Hierzu benötigt man eine Berechtigung zum Studium, beispielsweise das Abitur, und muss häufig noch den Numerus Clausus der Universität erfüllen.

Theoretisch kann ein gelernter Bankkaufmann nach seiner Ausbildung innerhalb einer international operierenden Bank nach und nach zum Investmentbanker aufsteigen.

Die Ausbildung erfordert einen Realschulabschluss und findet über einen Regelzeitraum von 3 Jahren im dualen System aus Berufsschule und Lehrbetrieb statt. Die Vergütung der Ausbildung staffelt sich wie folgt:

  • 1. Lehrjahr: 876 - 888 Euro
  • 2. Lehrjahr: 933 - 948 Euro
  • 3. Lehrjahr: 989 - 1007 Euro

Mit entsprechender Vorbildung ist es leicht, einen Studienplatz zu bekommen, da diese meist nach Leistung vergeben werden. Auch an Plätzen für eine Ausbildung zum Bankkaufmann mangelt es in aller Regel nicht.

Die spätere Karriere als Investmentbanker wird durch Leistung im Beruf maßgeblich beeinflusst. Daher sollte nicht mit einer 40-Stunden Woche gerechnet werden. Im Beruf Investmentbanker ein hohes Gehalt zu verdienen, erfordert einiges an Hingabe und ist sehr zeitintensiv.

Nach der Lehre zum Bankkaufmann oder mit einem Studium der Wirtschaftswissenschaften sind keinerlei Grenzen gesetzt, wohin man sich im Bankwesen entwickeln möchte. Somit steht einer Karriere als Investmentbanker nichts mehr im Wege.

Wer voll durchstartet, kann bei Banken diese typischen Karrierestufen als Investmentbanker durchlaufen:

  • Analyst
  • Associate
  • Vice President
  • Director
  • Managing Director

Wer am Ende entscheidet, kürzer zu treten, kann Vermögensprodukte direkt an Kunden verkaufen, am Schalter arbeiten oder auf der unteren Führungsebene als Zweigstellenleiter einer Bank Erfolge verbuchen.

Weiterbildungen für Investmentbanker

Investmentbanker müssen stets auf dem Laufenden sein, sich mit neuen Wertpapieren und ähnlichem auskennen und sind nicht selten auf eine Form von Investments spezialisiert.

Dies geschieht über eine entsprechende Weiterbildung, welche entweder im eigenen Bankhaus oder an anderen Stellen angeboten wird.

Neben speziellen Kursen, die intern im Kreditinstitut zur Weiterbildung angeboten werden, sind in den letzten Jahren verstärkt auch externe Seminare ins Leben gerufen worden.

Sie werden durch die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management erlangt. Diese werden bereits benötigt, wenn man eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert hat, um sich erst später als Investmentbanker zu positionieren.

Mögliche Arten der Weiterbildung sind:

  • Finanzspezialist für den An- und Verkauf von Firmenteilen
  • Fondsmanager
  • Financial Engineer
  • Analyst
  • Vermögensverwalter
  • Market Maker
  • Vermögens- und Anlageberatung

Finanzierung der Weiterbildung

Wer sich im Beruf bislang behauptet hat, sollte mit seinen Vorgesetzten reden. Oft übernimmt der Arbeitgeber einen Teil oder sogar die gesamten Kosten oder erlässt einem einen Teil der Arbeitszeit.

Vor allem aufstrebende Berufseinsteiger finden hier nach ersten Erfolgen oft eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Bankkaufmann/-frau

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