Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über alle uns vorliegenden Gehaltsdaten zum Beruf Koch und Köchin. Alle ermittelten Werte stammen aus unserer eigenen Gehaltsdatenbank. Alle Gehaltsdaten für den Beruf Koch/Köchin werden in einem Durchschnittswert dargestellt.

Brutto Gehalt als Koch/ Köchin

Beruf Koch/ Köchin
Monatliches Bruttogehalt 2.218,59€
Jährliches Bruttogehalt 26.623,04€
Wie viel Netto?

Laut unserer Datenbank liegt das durchschnittliche monatliche Bruttogehalt eines Kochs bzw. einer Köchin bei 2.218,59€. Für das Jahresgehalt ergibt sich daraus ein Bruttowert von 26.623,04€. Daraus lässt sich ein Stundenlohn von 13,47€ errechnen.



Aktuelle Gehaltsdatensätze für den Beruf Koch

Der folgenden Liste lassen sich die neuesten Einträge in unsere Gehaltsdatenbank für den Beruf Koch/ Köchin entnehmen.

Datensätze vom 11.04.2021
Bruttogehalt in € Alter Geschlecht Arbeitsort
1.900,00 20 männlich 60326 Frankfurter am main
3.000,00 29 männlich 70182 Stuttgart
2.400,00 49 weiblich 98593 Floh-Seligenthal
3.000,00 31 männlich 91336 Heroldsbach
1.750,00 22 männlich 35390 Gießen
1.000,00 33 männlich 60327 Frankfurt
3.300,00 42 männlich 65428 Rüsselsheim
2.000,00 45 weiblich 65346 Eltville
2.000,00 41 männlich 22083 Hamburg
2.200,00 47 männlich 18546 Sassnitz
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Durchschnittsgehalt für Köche nach Bundesland

Regionale Gehaltsunterschiede spielen wegen wirtschaftstruktureller Gegebenheiten immer noch eine Rolle. Auch beim Koch sind Differenzen im Verdienst vom Bundesland abhängig.

Bundesland Bruttogehalt in €
Hessen 2.288,29
Hamburg 2.304,14
Nordrhein Westfalen 2.192,17
Baden Württemberg 2.329,23
Schleswig Holstein 2.244,63
Bayern 2.334,96
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Koch Gehalt nach Familienstand

Durchschnittsgehälter variieren ebenfalls nach Familienstand. Verheiratete Köche verdienen im Schnitt mehr, als ledige Kollegen und Kolleginnen.

Unsere Datenbank ergibt folgende Durchschnittswerte:

Familienstand Bruttogehalt in €
Verheiratet 2.092,58
Alleinerziehend 2.235,65
gehaltsdifferenz

Koch Gehalt nach Geschlecht

Die Gender-Pay-Gap beschreibt die Einkommensdifferenz, die zwischen Männern und Frauen vorherrscht. Der geschlechtsspezifische Lohn wird hier als durchschnittlicher Bruttolohn für Köche angegeben:

Geschlecht Bruttogehalt in €
Männlich 2.309,34
Weiblich 2.053,71
gehaltsdifferenz

Durchschnittsgehalt als Koch nach Alter

Mit zunehmendem Alter erhöht sich auch das Durchschnittsgehalt für einen Koch.

In der nachfolgenden Tabelle wird aufgezeigt, welches durchschnittliche Bruttogehalt Köche in der jeweils genannten Altersspanne bekommen:

Altersspanne in Jahren Bruttogehalt in €
18 - 20 1.335,00
21 - 25 2.173,83
26 - 30 2.167,55
31 - 40 2.266,42
41 - 50 2.268,29
51 - 60 2.218,39
61 - 70 2.010,67

Durchschnittsgehalt als Koch nach Berufserfahrung

Köche verdienen mit steigender Berufserfahrung im Schnitt mehr als Kollegen und Kolleginnen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen.

Berufserfahrung in Jahren Bruttogehalt in €
< 1 2.102,86
1 - 2 1.964,29
2 - 5 2.304,55
5 - 10 2.158,50
10 - 20 1.986,22
20 - 30 2.096,50
> 30 1.941,25

Die Ausbildung als angehender Koch

Als Azubi zum Koch muss man zunächst einmal eine Ausbildung von drei Jahren absolvieren. Hierfür findet, wie in den meisten Ausbildungen üblich, der eine Teil davon im jeweiligen Ausbildungsbetrieb statt und der andere in der Berufsschule.

Damit erlernt der angehende Koch alle notwendigen Fachkenntnisse, die er für die professionelle Ausübung seines späteren Berufes benötigt. In der Schule stehen neben den allgemeinbildenden Fächern auch fachspezifische auf dem Programm.

Zu den berufsspezifischen Fächern gehören zum Beispiel:

  • Nahrungsmittelkunde
  • Getränkekunde

Im Betrieb stehen die praktischen Kenntnisse im Vordergrund. Vom richtigen Zerkleinern einer Zwiebel bis hin zum richtigen Garen und dem richtigen Einsatz von Gewürzen.


Die Optionen der Weiterbildung als Koch

Wer sich als Koch mit dem Gedanken auseinandersetzt, eine Weiterbildung zu machen, dem bieten sich verschiedene Möglichkeiten an.

Je nachdem , in welche Richtung man möchte, kann man seine Fähigkeiten und Talente auf dem Gebiet weiter durch zusätzliche Kenntnisse erweitern und fördern.

Gängige Weiterbildungen als Koch in der Übersicht

  • Weiterbildung zum Küchenmeister
  • Fortbildung zum Chefkoch
  • Fortbildung zum Betriebswirt
  • Sich selbständig machen und eine eigene Existenz gründen

Koch - Weiterbildungen im Überblick

Wer nur ein paar Monate Zeit investiert, kann sich bereits zum Meister weiterbilden lassen. Mit dem Meistertitel öffnen sich Türen in leitende Positionen in der Küche und man erhält gleichzeitig die Lizenz, selbst eigene Lehrlinge ausbilden zu dürfen. Auch eine Selbstständigkeit ist nun gut realisierbar.

Die Fortbildung zum Chefkoch ist keine Weiterbildung im eigentlichen Sinne. Vielmehr wird man hierzu befördert.

Dazu bedarf es als Koch jedoch kontinuierlich guter solider Leistungen. Wer also immer am Ball bleibt, hat gute Karten zeitnah eine solche Beförderung zu erhalten.

Wer es nicht nur beim Kochen belassen möchte, der hat auch die Möglichkeit, zusätzlich an einer der verschiedenen Hotelfachschulen eine Weiterbildung zum Betriebswirt zu machen.

Damit vergrößert sich natürlich das Spektrum der Aufgabenbereiche um ein Vielfaches. Denn dann findet man als Koch auch seinen Einsatz außerhalb der Kochtöpfe, beispielsweise im Bereich der Managementebene.

Natürlich hat man als Koch auch immer die Option, sich mit einem eigenen Restaurant selbstständig zu machen und somit seine eigene kleine oder auch große Existenz aufzubauen.

Allerdings hat man dann auch sehr viele andere Dinge zu tun und wird nicht mehr so oft nur in der Küche stehen und Kochen. Wer sich dessen aber im Vorfeld darüber klar ist, dem bieten sich hierbei doch recht interessante Möglichkeiten an.

Wovon wird das Gehalt als Koch beeinflusst?

Weitere Einflussfaktoren auf das Gehalt als Koch:

Generell gilt, dass der Standort eine wichtige Rolle für den Verdienst spielt und deshalb Köche in Westdeutschland in der Regel mehr verdienen, als ihre Kollegen im Osten der Republik.

Des Weiteren ist auch die Betriebsgröße entscheidend, da kleine Betriebe mit weniger als 100 Angestellten deutlich weniger zahlen als größere Arbeitgeber.

Auch das Geschlecht ist ein Einflussfaktor für das Gehalt, denn Frauen verdienen im Schnitt rund 21 Prozent weniger Geld, als ihre männlichen Kollegen.

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Einzelnachweise und Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit: Koch/Köchin
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik (BG293) Speisenzubereitung
  3. Berufsinstitut für Berufsbildung: Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen - Koch/ Köchin (Ausbildung)

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.