Das Gehalt als Koch

Aktualisiert am 09.11.2021 12:06 von Martina Laura Emter

Der Koch oder die Köchin bereitet verschiedenste Speisen und Gerichte zu. Außerdem organisiert ein Koch die Abläufe der Küchenarbeiten, erstellt Speisepläne, tätigt die Zutateneinkäufe und ist für deren fachgerechte Lagerung zuständig. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Bereich Industrie und Handel.

Brutto Gehalt als Koch/ Köchin

Beruf Koch/ Köchin
Monatliches Bruttogehalt 2.289,14€
Jährliches Bruttogehalt 27.469,72€

Alle Gehaltsdaten für den Beruf Koch/Köchin werden in einem Durchschnittswert dargestellt. Alle ermittelten Werte stammen aus unserer eigenen Gehaltsdatenbank. Laut dieser liegt das durchschnittliche monatliche Bruttogehalt eines Kochs bzw. einer Köchin bei 2.289,14€. Für das Jahresgehalt ergibt sich daraus ein Bruttowert von 27.469,72€. Daraus lässt sich ein Stundenlohn von 13,90€ errechnen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Ausbildung zum Koch
  2. Weiterbildungsmöglichkeiten
  3. Wovon wird das Gehalt als Koch beeinflusst?
  4. Verdienen Sie als Koch genug?
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Die Ausbildung als angehender Koch

Als Azubi zum Koch muss man zunächst einmal eine Ausbildung von drei Jahren absolvieren. Hierfür findet, wie in den meisten Ausbildungen üblich, der eine Teil davon im jeweiligen Ausbildungsbetrieb statt und der andere in der Berufsschule.
Damit erlernt der angehende Koch alle notwendigen Fachkenntnisse, die er für die professionelle Ausübung seines späteren Berufes benötigt. In der Schule stehen neben den allgemeinbildenden Fächern auch fachspezifische auf dem Programm.

Zu den berufsspezifischen Fächern gehören zum Beispiel:

  • Nahrungsmittelkunde
  • Getränkekunde

Im Betrieb stehen die praktischen Kenntnisse im Vordergrund. Vom richtigen Zerkleinern einer Zwiebel bis hin zum richtigen Garen und dem richtigen Einsatz von Gewürzen.

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Die Optionen der Weiterbildung als Koch

Wer sich als Koch mit dem Gedanken auseinandersetzt, eine Weiterbildung zu machen, dem bieten sich verschiedene Möglichkeiten an.
Je nachdem, in welche Richtung man möchte, kann man seine Fähigkeiten und Talente auf dem Gebiet weiter durch zusätzliche Kenntnisse erweitern und fördern.

Gängige Weiterbildungen als Koch in der Übersicht

  • Weiterbildung zum Küchenmeister
  • Fortbildung zum Chefkoch
  • Fortbildung zum Betriebswirt
  • Sich selbständig machen und eine eigene Existenz gründen

Koch - Weiterbildungen im Überblick

Weiterbildung zum Küchenmeister

Wer nur ein paar Monate Zeit investiert, kann sich bereits zum Meister weiterbilden lassen. Mit dem Meistertitel öffnen sich Türen in leitende Positionen in der Küche und man erhält gleichzeitig die Lizenz, selbst eigene Lehrlinge ausbilden zu dürfen. Auch eine Selbstständigkeit ist nun gut realisierbar.

Fortbildung zum Chefkoch

Die Fortbildung zum Chefkoch ist keine Weiterbildung im eigentlichen Sinne. Vielmehr wird man hierzu befördert.

Dazu bedarf es als Koch jedoch kontinuierlich guter solider Leistungen. Wer also immer am Ball bleibt, hat gute Karten zeitnah eine solche Beförderung zu erhalten.

Fortbildung zum Betriebswirt

Wer es nicht nur beim Kochen belassen möchte, der hat auch die Möglichkeit, zusätzlich an einer der verschiedenen Hotelfachschulen eine Weiterbildung zum Betriebswirt zu machen.

Damit vergrößert sich natürlich das Spektrum der Aufgabenbereiche um ein Vielfaches. Denn dann findet man als Koch auch seinen Einsatz außerhalb der Kochtöpfe, beispielsweise im Bereich der Managementebene.

Die Selbstständigkeit als Koch

Natürlich hat man als Koch auch immer die Option, sich mit einem eigenen Restaurant selbstständig zu machen und somit seine eigene kleine oder auch große Existenz aufzubauen.

Allerdings hat man dann auch sehr viele andere Dinge zu tun und wird nicht mehr so oft nur in der Küche stehen und Kochen. Wer sich dessen aber im Vorfeld darüber klar ist, dem bieten sich hierbei doch recht interessante Möglichkeiten an.

Wovon wird das Gehalt als Koch beeinflusst?

Weitere Einflussfaktoren auf das Gehalt als Koch:

Generell gilt, dass der Standort eine wichtige Rolle für den Verdienst spielt und deshalb Köche in Westdeutschland in der Regel mehr verdienen, als ihre Kollegen im Osten der Republik.

Des Weiteren ist auch die Betriebsgröße entscheidend, da kleine Betriebe mit weniger als 100 Angestellten deutlich weniger zahlen als größere Arbeitgeber.

Auch das Geschlecht ist ein Einflussfaktor für das Gehalt, denn Frauen verdienen im Schnitt rund 21 Prozent weniger Geld, als ihre männlichen Kollegen.

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Einzelnachweise und Quellen

  1. Bundesagentur für Arbeit: Koch/Köchin
  2. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Berufe im Spiegel der Statistik (BG293) Speisenzubereitung
  3. Berufsinstitut für Berufsbildung: Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen - Koch/ Köchin (Ausbildung)

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