Gehalt Koch

Brutto Gehalt als Koch

Beruf Monatliches Bruttogehalt Jährliches Bruttogehalt
Koch/ Köchin 2.080,91€ 24.970,91€

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GEHALTSCHECK

Koch - Die wichtigsten Fakten

  • Der Beruf von einem Koch gehört zu einem der beliebtesten Arbeitsfelder überhaupt und der Ansturm auf Ausbildungsplätze ist jedes Jahr ausgesprochen groß.
  • Doch wie sieht es beim Kochberuf eigentlich mit dem Gehalt aus? Kann man hier später gut verdienen?
  • Was Koch und Köchin im Schnitt verdienen und wovon die Höhe des Gehalts abhängig ist, erklärt dieser Artikel.

Das Gehalt als Koch im Detail

Verdienst in der Ausbildung

Der übliche Berufseinstieg findet bei Köchen in Form einer dreijährigen Ausbildung statt, welche die handwerklichen Grundfertigkeiten lehren soll.

Während der Ausbildung schwankt das Gehalt je nach Ausbildungsjahr und Betrieb um einige hundert Euro.

  • Im ersten Lehrjahr erhält ein Kochlehrling einen durchschnittlichen Lohn zwischen 479 und 586 Euro.
  • Im zweiten Ausbildungsjahr steigert sich der Verdienst auf ein monatliches Einkommen von 557 bis 672 Euro.
  • Im dritten und letzten Lehrjahr gibt es im Rahmen der Ausbildung das meiste Geld, nämlich zwischen 635-757 Euro.

Als ausgebildeter Koch - beziehungsweise Köchin - liegt das Brutto-Einstiegsgehalt etwa zwischen 1.400 und 1.600 Euro. Die Höhe des Gehalts ist dabei stark von dem Standort sowie der Größe des Betriebs abhängig.

Das Gehalt in dieser Branche ist heutzutage leider im Verhältnis zu seinen Leistungen eher noch immer im unteren Segment angesiedelt.

Dennoch ist auch hier noch Luft nach oben. Denn wer es beispielsweise im Laufe seiner Karriere in ein Sternerestaurant schafft, wird mit Sicherheit mehr verdienen, als ein Koch einer Schulkantine.

Gehalt abhängig von Berufserfahrung

Als Koch macht sich Erfahrung bezahlt, denn zwischen dem Gehalt und der Berufserfahrung gibt es eine enge Verknüpfung.

So verdienen Köche mit einer Berufserfahrung von über 20 Jahren im Schnitt 2.306 Euro.

Ein ausgebildeter Koch mit hingegen nur 5-9 Jahren Arbeitserfahrung muss sich allerdings schon mit 1.818 Euro zufriedengeben.

Die Ausbildung als angehender Koch

Als Azubi zum Koch muss man zunächst einmal eine Ausbildung von drei Jahren absolvieren. Hierfür findet, wie in den meisten Ausbildungen üblich, der eine Teil davon im jeweiligen Ausbildungsbetrieb statt und der andere in der Berufsschule.

Damit erlernt der angehende Koch alle notwendigen Fachkenntnisse, die er für die professionelle Ausübung seines späteren Berufes benötigt. In der Schule stehen neben den allgemeinbildenden Fächern auch fachspezifische auf dem Programm.

Zu den berufsspezifischen Fächern gehören zum Beispiel:
  • Nahrungsmittelkunde
  • Getränkekunde

Im Betrieb stehen die praktischen Kenntnisse im Vordergrund. Vom richtigen Zerkleinern einer Zwiebel bis hin zum richtigen Garen und dem richtigen Einsatz von Gewürzen.


Die Optionen der Weiterbildung als Koch

Wer sich als Koch mit dem Gedanken auseinandersetzt, eine Weiterbildung zu machen, dem bieten sich verschiedene Möglichkeiten an.

Je nachdem , in welche Richtung man möchte, kann man seine Fähigkeiten und Talente auf dem Gebiet weiter durch zusätzliche Kenntnisse erweitern und fördern.

Gängige Weiterbildungen als Koch in der Übersicht:

  • Weiterbildung zum Küchenmeister
  • Fortbildung zum Chefkoch
  • Fortbildung zum Betriebswirt
  • Sich selbständig machen und eine eigene Existenz gründen

Koch - Weiterbildungen im Überblick

Weiterbildung zum Küchenmeister

Wer nur ein paar Monate Zeit investiert, kann sich bereits zum Meister weiterbilden lassen. Mit dem Meistertitel öffnen sich Türen in leitende Positionen in der Küche und man erhält gleichzeitig die Lizenz, selbst eigene Lehrlinge ausbilden zu dürfen. Auch eine Selbstständigkeit ist nun gut realisierbar.

Fortbildung zum Chefkoch

Die Fortbildung zum Chefkoch ist keine Weiterbildung im eigentlichen Sinne. Vielmehr wird man hierzu befördert.

Dazu bedarf es als Koch jedoch kontinuierlich guter solider Leistungen. Wer also immer am Ball bleibt, hat gute Karten zeitnah eine solche Beförderung zu erhalten.

Fortbildung zum Betriebswirt

Wer es nicht nur beim Kochen belassen möchte, der hat auch die Möglichkeit, zusätzlich an einer der verschiedenen Hotelfachschulen eine Weiterbildung zum Betriebswirt zu machen.

Damit vergrößert sich natürlich das Spektrum der Aufgabenbereiche um ein Vielfaches. Denn dann findet man als Koch auch seinen Einsatz außerhalb der Kochtöpfe, beispielsweise im Bereich der Managementebene.

Die Selbstständigkeit als Koch

Natürlich hat man als Koch auch immer die Option, sich mit einem eigenen Restaurant selbstständig zu machen und somit seine eigene kleine oder auch große Existenz aufzubauen.

Allerdings hat man dann auch sehr viele andere Dinge zu tun und wird nicht mehr so oft nur in der Küche stehen und Kochen. Wer sich dessen aber im Vorfeld darüber klar ist, dem bieten sich hierbei doch recht interessante Möglichkeiten an.

Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Koch

Weitere Einflussfaktoren auf das Gehalt als Koch

Generell gilt, dass der Standort eine wichtige Rolle für den Verdienst spielt und deshalb Köche in Westdeutschland in der Regel mehr verdienen, als ihre Kollegen im Osten der Republik.

Des Weiteren ist auch die Betriebsgröße entscheidend, da kleine Betriebe mit weniger als 100 Angestellten deutlich weniger zahlen als größere Arbeitgeber.

Auch das Geschlecht ist ein Einflussfaktor für das Gehalt, denn Frauen verdienen im Schnitt rund 21 Prozent weniger Geld, als ihre männlichen Kollegen.

Finden Sie den passenden Arbeitgeber

Die Top 5 der bestbezahlten Beruf Jahresgehalt
Orthopäde/ Orthopädin 130.470,08 Euro
Chefarzt/ Chefärztin 104.812,21 Euro
Plastischer Chirurg/ Plastische Chirurgin 100.873,28 Euro
Oberarzt/ Oberärztin 96.948,29 Euro
Kardiologe/ Kardiologin 90.286,88 Euro

Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: BERUFE im Spiegel der Statistik
Berufsinstitut für Berufsbildung: Berufe
Berufsinstitut für Berufsbildung: Tarifliche Ausbildungsvergütungen

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