Das Gehalt als Korrektor

Ein Artikel von Dr. Kathrin Borgs

Da keine spezielle Ausbildung benötigt wird, um freiberuflich als Korrektor zu arbeiten, ist der Beruf bei sprachlich begabten Quereinsteigern sehr beliebt. Das durchschnittliche Gehalt für angestellte Korrektoren liegt im soliden mittleren Bereich.

Brutto Gehalt als Korrektor

Beruf Korrektor/ Korrektorin
Monatliches Bruttogehalt 2.374,17€
Jährliches Bruttogehalt 28.490,01€

Das durchschnittliche Korrektorengehalt beträgt ca. 2.374,17€ brutto pro Monat und 28.490,01€ brutto pro Jahr. Der Verdienst pro Stunde bewegt sich je nach Auftragslage durchschnittlich um 14,05€.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was macht ein Korrektor?
  2. Ausbildung zum Korrektor
  3. Gehalt als Korrektor
  4. Tätigkeitsmöglichkeiten
  5. Spezialisierungsmöglichkeiten
  6. Verdienen Sie als Korrektor genug?
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Was macht ein Korrektor?

Der Korrektor ist in erster Linie dafür verantwortlich, einen Text in Bezug auf die Sprache zu kontrollieren. Texte werden hinsichtlich der Rechtschreibung und Grammatik kontrolliert und korrigiert. Auch die Stilistik muss dabei beachtet werden.

Der Korrektor kontrolliert zudem die Verwendung von Überschriften, eine korrekte Zitiertechnik, das Anlegen von Tabellen und Grafiken sowie Bild- und Quellennachweise. Inhaltliche Aspekte werden durch den Korrektor nicht kontrolliert.

Keine geregelte Ausbildung zum Korrektor

Es gibt keinen geregelten Ausbildungsgang, weshalb der Beruf Korrektor auch bei Quereinsteigern beliebt ist, die überwiegend freiberuflich arbeiten.

Unternehmen, die nach einem festangestellten Korrektor suchen, verlangen in der Regel ein abgeschlossenes geisteswissenschaftliches Studium, beispielsweise in einer der folgenden Fachrichtungen:

  • Germanistik
  • Journalistik
  • Literaturwissenschaft
  • Anglistik
  • Geschichte
  • Linguistik
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Gehalt als Korrektor

Freiberufliche Korrektoren erhalten ihr Gehalt in der Regel in Form eines Honorars auf Stundenbasis. Dieses beinhaltet alle Kosten, die während des Auftrags entstanden sind. Auch Reisekosten zum jeweiligen Kunden zählen beispielsweise dazu.

Auch die Zeit, in der ein Korrektor Angebote verfasst oder Kundenakquise betreibt, muss abgedeckt werden. Da diese Arbeiten jedoch keinem einzelnen Kunden in Rechnung gestellt werden können, werden sie auf alle Kunden über das Korrektorhonorar verteilt.

Durchschnittlich nehmen Korrektoren ein Honorar von 32 Euro pro Stunde. Der Preis hängt jedoch auch vom jeweiligen Aufwand des Auftrages ab. Vor allem Fachtexte mit Fremdwörtern sind schwieriger zu korrigieren und werden deshalb preislich höher angesetzt.

Ein Korrektor hat verschiedene Tätigkeitsmöglichkeiten

Als Korrektor kann man angestellt, zum Beispiel bei einem Verlag, oder freiberuflich tätig sein. Wird eine Umsatzsteuer abgeführt, müssen auch diese Kosten auf das Honorar aufgerechnet werden. Es ist zudem möglich, ein pauschales Honorar zu vereinbaren oder nach Stunden und Seitenanzahl abzurechnen.

Als Korrektor bei einem Verlag kann man im Vergleich zur freiberuflichen Tätigkeit mit einem geregelten Gehalt rechnen. Als Einstiegsgehalt kann man im Schnitt 1.800 bis 2.500 Euro erzielen. Spitzenverdiener können ein Gehalt von 4.000 Euro erreichen.

Spezialisierungsmöglichkeiten als Korrektor

Als Korrektor oder Lektor kann man sich auch spezialisieren, beispielsweise auf den Bereich Wissenschaftslektorat. Wissenschaftliche Korrektoren konzentrieren sich auf wissenschaftliche Veröffentlichungen wie Fachliteratur oder Texte von Studierenden.

Außerdem besteht die Möglichkeit, als Werbelektor tätig zu sein. Hier sind PR- und Werbeagenturen, Grafikagenturen sowie Unternehmen und Privatpersonen Auftraggeber.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Korrektor/in

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