Das Gehalt als Mediengestalter

Aktualisiert am 20.10.2021 16:23 von Martina Laura Emter

Als Mediengestalter kann man bereits während der Ausbildung recht gut verdienen. Als Mediengestalter Digital oder Print kann man nach erfolgreicher Ausbildung mit einem Einstiegsgehalt im mittleren Bereich rechnen.

Brutto Gehalt als Mediengestalter

Beruf Mediengestalter/ Mediengestalterin Digital und Print
Monatliches Bruttogehalt 2.500,32€
Jährliches Bruttogehalt 30.003,81€

Ein Durchschnittsbruttogehalt von 30.003,81€ im Jahr, 16,03€ stündlich und 2.500,32€ im Monat ist für den Beruf Mediengestalter üblich.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Gehalt des Mediengestalters
  2. Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print
  3. Mehr Gehalt durch Weiterbildung
  4. Verdienen Sie als Mediengestalter genug?
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Das Gehalt des Mediengestalters im Überblick

Während der Ausbildung

Das Gehalt in der Ausbildung zum Mediengestalter hängt unter anderem davon ab, ob man nach Tarif bezahlt wird. Durchschnittlich liegt der Verdienst im ersten Lehrjahr zwischen 550 und 990 Euro. Im zweiten Lehrjahr verdient man zwischen 650 und 1.030 Euro, im dritten Lehrjahr zwischen 750 und 1.080 Euro.

Nach der Ausbildung

Nach Ausbildungsende kann die ausgelernte Fachkraft im Schnitt mit einem Einstiegsgehalt von 1.900 Euro bis 2.300 Euro brutto im Monat rechnen. Das durchschnittliche Gehalt als Mediengestalter liegt zwischen 2.600 bis 3.300 Euro.

Wie verläuft die Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print?

Wer eine Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print aufnimmt, wird in einem dualen System ausgebildet. Das heißt, man verbringt die Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule.

Im Ausbildungsbetrieb werden den Auszubildenden die praktischen Fähigkeiten des Berufsbildes vermittelt und in der Berufsschule die theoretischen Fachkenntnisse. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und schließt mit einer Prüfung vor der IHK ab.

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Die Schwerpunkte der Ausbildung sind:

  • Planung und Beratung
  • Angebotserstellung
  • Projektpräsentation
  • Analyse
  • Layoutentwerfung
  • Techniken
  • Installationssoftware und Hardware

Was genau macht ein Mediengestalter Digital und Print?

Die Hauptaufgabe des Mediengestalters Digital und Print ist das Konzipieren und Gestalten von Zeitschriften, Prospekten, Flyern, Postern oder sogar Musikvideos im Kundenauftrag.

Ein Mediengestalter Digital und Print arbeitet überwiegend am Computer und nutzt für seine Arbeiten die neueste Technik und Software. Junge Menschen, die sich für eine Ausbildung als Mediengestalter Digital und Print interessieren, sollten gerne am und mit dem Computer arbeiten, kreativ, aufgeschlossen, kommunikativ und vor allem kundenorientiert sein.

Wo kann ein Mediengestalter arbeiten?

Der Beruf des Mediengestalters ist sehr facettenreich und eröffnet viele Einsatzmöglichkeiten. Mögliche Arbeitgeber sind Werbeagenturen, Film- und Musikanstalten, Verlagshäuser, Druckereien, Kommunikationsabteilungen von Großkonzernen oder Multimediaagenturen, das Verlagswesen oder Film- und Fernsehproduktionen.

Wie kann man sich schon in der Ausbildung spezialisieren?

Während der Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print können die Auszubildenden zwischen drei Fachrichtungen wählen.

Im ersten Fachbereich geht es um die Planung und Beratung der Kunden. Hier werden alle Kenntnisse vermittelt, damit ein Mediengestalter Digital und Print seine Kunden optimal betreuen und alle Kundenwünsche verwirklichen kann. Dazu gehören zum Beispiel die Angebotserstellung oder Projektpräsentationen.

Der zweite Fachbereich umfasst die Analyse der Kundenaufträge. Das Ziel dieser Ausbildungseinheit ist das Erstellen eines Gesamtkonzeptes unter Berücksichtigung von Bild, Text, Grafik und Sound.

Im dritten Fachbereich geht es um die Gestaltung und Technik. Die Auszubildenden lernen in dieser Phase die Abstimmung der Arbeitsergebnisse mit dem Kunden, Installation von Soft -und Hardware und vieles mehr. Danach sind sie fit für den Job.

Mehr Gehalt durch Weiterbildung

Wer eine erfolgreich absolvierte Ausbildung als Mediengestalter vorweisen kann, kann entweder sofort in den Job starten oder seine Karrierechancen mit einer Weiterbildung erhöhen. Mit einer Weiterbildung können die ohnehin schon guten Karrierechancen noch um ein Vielfaches erhöht werden.

Im Folgenden sind Weiterbildungen aufgeführt, die den Beruf des Mediengestalters ideal unterstützen und die Chancen auf dem Berufsmarkt erhöhen.

Medienfachwirt oder Betriebswirt

Zu einem gibt es die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Medienfachwirt oder Betriebswirt zu absolvieren. Der Kursus dauert in der Regel 24 Monate und ist berufsbegleitend. Die Weiterbildungsinhalte bestehen überwiegend aus kaufmännischen beziehungsweise verwaltenden Aufgaben.

Industriemeister

Eine weitere Variante zur Weiterbildung ist die des Industriemeisters. Hierzu muss der Mediengestalter Digital und Print eine Fachhochschule besuchen. Der Abschluss wird mit einer Meisterprüfung besiegelt.

Als Industriemeister mit Fachrichtung Printmedien hat man nicht nur bessere Verdienstmöglichkeiten, sondern kann sich nach erfolgreich absolviertem Studium auch mit einem eigenen Betrieb selbstständig machen und andere ausbilden.

Techniker für Druck und Medientechnik

Wer als Techniker für Druck und Medientechnik arbeiten möchte, muss eine zwei jährige Vollzeitfachschule besuchen oder drei bis vier Jahre an der Abendschule verbringen.

Studium

Mediengestalter Digital und Print mit Abitur oder Fachabitur können ein Grafik- oder Kommunikationsdesignstudium absolvieren und so ihre Berufsaussichten verbessern.

Selbstständigkeit als Mediengestalter

Zu guter Letzt gibt es noch die Möglichkeit der Selbstständigkeit.

Diese Variante ist für alle Mediengestalter Digital und Print geeignet, die eine Weiterbildung zum Meister oder ein Studium nachweisen können. Die meisten Mediengestalter machen sich mit einer Werbeagentur selbstständig.

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Ausbildung / Studium

Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Mediengestalter/in Digital und Print - Beratung und Planung

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