Der Orthopädieschuhmacher fertigt in Handarbeit von Ärzten verschriebene, individuell angepasste Orthopädieschuhe her. Sie sollen bei Fußschäden für Halt sorgen oder eine Fehlstellung ausgleichen.

Dafür bauen sie zum Beispiel ein Innenschuhwerk über das man einen normalen Schuh tragen kann.

Brutto Gehalt als Orthopädieschuhmacher

Beruf Orthopädieschuhmacher/ Orthopädieschuhmacherin
Monatliches Bruttogehalt 2.301,72€
Jährliches Bruttogehalt 27.620,69€
Wie viel Netto?

Im Durchschnitt liegt das Brutto-Gehalt als Orthopädieschuhmacher/in bei 27.620,69€ im Jahr. In der Stunde erhält ein Orthopädieschuhmacher demnach 13,98€ und monatlich im Durchschnitt 2.301,72€ brutto.

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Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher

Eine Lehre zum Orthopädieschuhmacher dauert 3,5 Jahre. Ist der Betrieb in dem gearbeitet wird tariflich gebunden, kann man im ersten Ausbildungsjahr durchschnittlich 580 Euro, im zweiten 680 Euro, im dritten 760 Euro und im abschließenden Jahr 850 Euro verdienen.

Für Orthopädieschuhmacher ohne Tarifbindung kann es eine andere Ausbildungsvergütung geben.

Als Orthopädieschuhmacher in der Ausbildung arbeitet man zum Beispiel in Fachbetrieben der Orthopädieschuhtechnik oder in Orthopädieschuhmachereien. Auch kann man in schuhorthopädischen Werkstätten von Kliniken oder im Schuh-Einzelhandel beschäftigt sein.
Sie nehmen Maß, bearbeiten die Leisten und schneiden die Materialien zu, bis ein fertiger Schuh entstanden ist. Auch rüsten sie Schuhe mit Einlagen aus oder verarbeiten Korrekturschienen.

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung

Das Gehalt ist im Normalfall nicht sehr hoch. Es gibt ein sehr unterschiedliches Gehalt, das neben regionalen Unterschieden, auch von Berufserfahrung, Qualifikation oder dem jeweiligen Verantwortungsbereich abhängig ist. Viele Schuhmacher sind selbstständig und besitzen eine Schusterei.

  • So kann ein Orthopädieschuhmacher nach der Ausbildung durchschnittlich ein Gehalt von 2209 Euro beziehen.

Gehalt erhöhen durch Weiterbildung

Will man sein Gehalt erhöhen, stehen mehrere Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Zum einen gibt es die Anpassungsweiterbildung. Diese hilft dabei, das berufliche Wissen aktuell zu halten oder anzupassen.

Lehrgänge in diesem Bereich gibt es zum Beispiel in der Orthopädietechnik, Lederverarbeitung, Arbeitssicherheit, Qualitätsprüfung oder Fußpflege. Weiter gibt es die Aufstiegsweiterbildung, durch die man auch führende Funktionen übernehmen kann.

Man kann sich zum Techniker der Fachrichtung Schuhtechnik oder zum Orthopädieschuhmachermeister weiterbilden lassen. Auch ein Studium kann zur Weiterbildung dienen. Hier gibt es die Fachrichtungen Orthopädie- und Rehatechnik.

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Einzelnachweise

Bundesagentur für Arbeit: Orthopädieschuhmacher/in »

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