Das Gehalt als Servicekraft

Aktualisiert am 18.10.2021 15:44 von Dr. Kathrin Borgs

Servicekräfte in Gastronomie und Hotellerie erhalten im Durchschnitt ein eher geringes Gehalt.

Brutto Gehalt als Servicekraft

Beruf Servicekraft
Monatliches Bruttogehalt 1.702,05€
Jährliches Bruttogehalt 20.424,62€

Als Servicekraft lassen sich im Schnitt monatlich brutto 1.702,05€ verdienen. Mit 20.424,62€ durchschnittlich liegt das Jahreseinkommen brutto im unteren Bereich. In unserer Gehaltsdatenbank haben Servicekräfte überwiegend angegeben, ca. 10,34€ in der Stunde zu verdienen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was macht eine Servicekraft?
  2. Gehalt der Servicekraft
  3. Servicekraft im Hotelgewerbe
  4. Weiterbildungen als Servicekraft
  5. Verdienen Sie als Servicekraft genug?
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Was macht eine Servicekraft?

Eine Servicekraft ist in der Gästebetreuung tätig: Sie serviert Speisen und Getränke, übernimmt hauswirtschaftliche Aufgaben sowie Reinigungstätigkeiten und hat Kenntnis, wie einfache Speisen zubereitet werden. Manche Servicekräfte verkaufen auch Lebensmittel.

Eine Servicekraft arbeitet hauptsächlich in der Gastronomie sowie im Catering, in Hotels und auf Messen und Kongressen. Sie ist auch im hauswirtschaftlichen Bereich tätig. Das können Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens wie beispielsweise Heime und Reha-Kliniken sowie Privathaushalte sein.

Ferner arbeitet eine Servicekraft im Lebensmittelhandel und auf Kreuzfahrtschiffen.

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Das Gehalt der Servicekraft im Überblick

Schulische Ausbildung

Während der gesamten Ausbildungszeit erhält der Lehrling in diesem Beruf weder ein Gehalt noch eine Ausbildungsvergütung.

Er muss hingegen sogar noch für die monatlich anfallende Schulgebühr aufkommen. Wer sich dies nicht leisten kann, hat unter Umständen die Möglichkeit, staatliche Hilfen in Anspruch zu nehmen.

Zu den monatlichen Raten kommen noch weitere Gebühren hinzu, die sich zum Beispiel aus den Prüfungsgebühren und den Aufnahmegebühren der Schulen zusammensetzen.

Ausbildung zur Hotelfachfrau

Wer über die Ausbildung zur Hotelfachfrau in den Beruf einsteigen möchte, wird bereits in der Ausbildung vergütet.

Hier erhält man durchschnittlich ein Gehalt von:

  • 700 Euro im 1. Ausbildungsjahr
  • 800 Euro im 2. Ausbildungsjahr
  • 900 Euro im 3. Ausbildungsjahr

Das Gehalt ist stark von der Region abhängig.

Nach der Ausbildung

Das Gehalt einer Servicekraft ist je nach Branche und Verantwortungsbereich unterschiedlich.

Das Einstiegsgehalt einer ausgelernten Hotelfachfrau liegt bei durchschnittlich 1.800 bis 2.000 Euro. Berufserfahrene Hotelfachfrauen können in hochklassigen Häusern bis zu 3.500 Euro verdienen.

Servicekraft im Hotelgewerbe

Um diese Tätigkeit fachspezifisch ausüben zu können, ist eine Ausbildung in der Gastronomie als Fachgehilfin, in der Hotellerie als Hotelfachfrau oder in der Hauswirtschaft als Hauswirtschafterin von Vorteil. Wichtig ist zu beachten, dass hier die Anforderungen nach dem Infektionsschutzgesetz erfüllt sein müssen, da der Umgang mit Lebensmitteln gegeben ist.

Ebenso kann man eine zweijährige Ausbildung als Servicekraft absolvieren. Bei dieser handelt es sich um einen rein schulischen Bildungsweg und nicht um eine Lehrzeit nach dem Dualen System.

Was genau macht eine Servicekraft?

Eine Servicekraft bringt dem Gast Getränke und Essen. Sie ist auch in der Gäste- oder Kundenbetreuung tätig und hilft bei der Erstellung von Buffets mit. Auch in Küchen können Servicekräfte in kleinerem Rahmen Aufgaben übernehmen.

Was sind die Ausbildungsinhalte als Servicekraft?

In der Lehre werden folgende Schwerpunkte vermittelt:

  • Rechnungserstellung
  • Arbeiten in der Küche
  • Kundenkontakt
  • Mathematik
  • Deutsch
  • Englisch

In der ausbildenden Schule werden alle Lerninhalte so praxisnah vermittelt, dass die Servicekraft direkt nach der Ausbildung in der Lage ist, diesen Beruf professionell auszuüben.

Was genau macht man als Hotelfachfrau bzw. Hotelfachmann?

Der Beruf der Hotelfachfrau ist sehr flexibel und umfasst die Tätigkeit einer Servicekraft. Hotelfachleute arbeiten in sämtlichen Abteilungen eines Hotels.

Hier schenken sie Getränke aus, bedienen die Gäste im Restaurant, arbeiten auf der Etage und richten die Zimmer her, arbeiten am Empfang, helfen dabei Veranstaltungen vorzubereiten und sind auch in der Verwaltung tätig.

Hotelfachleute arbeiten in Hotels, in Gasthöfen und in Pensionen. Manch einer entscheidet sich auch für die Tätigkeit als Servicekraft in Restaurants und Cafés oder Cateringbetrieben sowie in Kurkliniken.

Weiterbildungen als Servicekraft

Servicekräfte haben folgende Möglichkeiten für Fortbildungen:

  • Qualifizierungslehrgänge
  • Weiterbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe
  • Fortbildung zur Hauswirtschaftshelferin oder Hauwirtschafterin

Teilnahme an Qualifizierungslehrgänge

Qualifizierungslehrgänge werden betriebsintern angeboten. Diese Möglichkeiten sollte sich eine Servicekraft nicht entgehen lassen. So ist sie in der Lage, immer auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen in ihrem Beruf zu bleiben.

Ebenso lässt sich bereits vorhandenes Wissen auffrischen, vertiefen und ergänzen. Darüber hinaus ist es auch möglich, sich extern in Lehrgänge einzuschreiben. Das zeugt von Eigeninitiative und kommt bei den meisten Vorgesetzten gut an.

Weiterbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe

Auch bietet es sich an, eine Weiterbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe zu besuchen. Hierbei erlernt man erweiterte und vertiefende Kenntnisse, die karrierefördernd sein können und sich positiv auf die Entwicklung des monatlichen Gehalts auswirken können.

Weiterbildung zur Hauswirtschaftshelferin oder Hauswirtschafterin

Durch eine Fortbildung zur Hauswirtschaftshelferin oder Hauswirtschafterin steigt die Chance auf ein höheres Gehalt und mehr Verantwortung

Wie kann ich als Hotelfachfrau oder Servicekraft das Gehalt steigern?

Das Gehalt, das eine Hotelfachfrau nach erfolgreich bestandener Prüfung bekommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die sich teilweise beeinflussen lassen:

  • Kategorie des Hauses (Anzahl der Sterne)
  • Berufserfahrung
  • Aus- und Weiterbildungen (beispielsweise im Management)
  • Region
  • Trinkgeld
  • Aufstieg innerhalb der Hotel-Hierarchie
  • Geschick bei anstehenden Gehaltsverhandlungen,
  • Bereitschaft zu Überstunden

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Hotelfachmann/-frau

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