Spritrechner / Spritkostenrechner

Aktualisiert am 16.09.2022 12:05 von Melanie Vahland

Wer für dienstlich notwendige Fahrten zu Kunden oder Geschäftspartnern sein Privatfahrzeug nutzt, kann die dadurch entstandenen Spritkosten unter Umständen dem Arbeitgeber in Rechnung stellen. Um diese Kosten möglichst exakt zu ermitteln, kann man einen Spritrechner beziehungsweise Spritkostenrechner verwenden.

Online Spritrechner

Spritkostenrechner


km
l / 100 km
€ / l
Personen

Angaben für den Online Spritrechner

Um unseren Spritkostenrechner oder Spritrechner benutzen zu können, benötigt man nur wenige Angaben, die man in das obenstehende Online-Formular einträgt.

Hat man diese Angaben gemacht, braucht man nur noch auf den entsprechenden "Berechnen"-Button zu klicken und der Spritrechner bzw. Spritkostenrechner zeigt das Ergebnis in Form der aufgewendeten Spritkosten an.

Diese kann man seinem Arbeitgeber zum Ende des Monats, des Quartals oder auch zum Jahresende in Form einer Spritkostenabrechnung in Rechnung stellen.

Zu den Angaben, die der Spritrechner benötigt, gehören:

  • Streckenlänge: Die Entfernung in Kilometern
  • Verbrauch: Benzin- bzw. Dieselverbrauch in Liter pro 100 km
  • Preis: Benzin- bzw. Dieselpreis pro Liter
+ 6.144,00 € jährlich kassieren?
Staatliche Zulagen mitnehmen!!

Spritrechner: Formel zur Berechnung

Es gibt eine einfache Formel, mit der man die Spritkosten für eine Dienstfahrt berechnen kann, wenn gerade kein Spritkostenrechner zur Verfügung steht.

Dazu braucht man nur die schon bekannten Angaben in die folgende Formel einzusetzen:

  • Benzinmenge x Preis pro Liter = Benzinkosten (pro gefahrene Strecke)

Angenommen, jemand hat eine Dienstfahrt unternommen, ist dabei 560 km gefahren, hat 45 Liter Benzin verbraucht und pro Liter 1,35 € ausgegeben. Dann würde der Spritrechner folgende Berechnung ausführen:

45 x 1,35 = 60,75

Laut Spritrechner musste der Betroffene also für die Fahrt von 560 Kilometern insgesamt 60,75 € an Spritkosten aufwenden. Diese kann er mit dem Spritrechner ermitteln und sich vom Arbeitgeber erstatten lassen.

Bei der Berechnung der Spritkosten mit dem Spritrechner bleiben allerdings Kosten unberücksichtigt, die dem Eigentümer beispielsweise durch die Abnutzung des Fahrzeugs entstehen. Hier kann er versuchen, diese Kosten über die Einkommenssteuererklärung anrechnen zu lassen.

Jeder Bundesbürger hat Anspruch auf folgende Förderungen... Jedes Jahr!
Jetzt kostenlos Informieren.

Verbrauch ohne Spritrechner ermitteln

Wer sein Privatfahrzeug für Dienstfahrten verwendet, ist darauf angewiesen, die bei solchen Fahrten entstehenden Spritkosten zu berechnen. Um diese mithilfe eines Spritkostenrechners zu berechnen, muss man wissen, wie hoch der Spritverbrauch des Autos ist.

Diesen kann man mit wenig Aufwand schnell herausfinden. Folgende Schritte sind dazu notwendig:

  1. Tanken: Fahrzeug volltanken und maximale Füllmenge notieren
  2. Zähler zurücksetzen: Tageskilometerzähler auf Null zurückstellen
  3. Strecke notieren: Strecke notieren, die bis zum nächsten Tanken zurückgelegt wurde
  4. Berechnen: Berechnung des Spritverbrauchs laut nachfolgender Formel

Die Formel zur Berechnung des Spritverbrauchs auf 100 km lautet:

  • Benzinmenge x 100 : Distanz = Spritverbrauch (pro 100 km)

Beispielsweise passen in den Tank eines Fahrzeuges maximal 70 Liter Benzin. Zwischen zwei Tankvorgängen fährt der Eigentümer 850 Kilometer. Daraus ergibt sich folgende Berechnung:

70 x 100 : 850 = 8,82

Wer nicht auf seine eigenen Rechenkünste vertrauen möchte, kann seinen Bordcomputer befragen. Dieser ist heute fast immer in der Lage, die verschiedensten Informationen zum Verbrauch des Autos zu geben.

Tipps und Tricks für spritgünstiges Fahren

Der Spritverbrauch eines Fahrzeugs wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Manche muss man mangels Einflussmöglichkeiten einfach akzeptieren. Beispielsweise kann man die Witterungsbedingungen oder die Fahrweise anderer Verkehrsteilnehmer nicht verändern.

Bei anderen Faktoren kann man allerdings sehr wohl dazu beitragen, dass sie sich positiv auf den Spritverbrauch auswirken, diesen also senken.

Tipp 1: Vorausschauendes Fahren

Ein wichtiger Faktor ist die eigene Fahrweise. Wer während der Fahrt ständig Vollgas gibt, sorgt für einen kräftigen Anstieg des Spritverbrauchs. Zurückhaltendes und vor allem vorrausschauendes Fahren ohne Hast auf Basis der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten, senkt den Verbrauch des Fahrzeugs bereits deutlich.

Zudem lässt sich der Verbrauch durch frühes Schalten in den nächsten Gang, das Ausschalten des Motors bei langen Rot-Phasen von Ampeln oder das Abschalten von sogenannten Stromfressern wie der Klimaanlage deutlich senken.

Tipp 2: Spritpreise vergleichen

Ebenfalls eine gute Möglichkeit, den Spritverbrauch zu senken, ist der Preisvergleich beim Sprit. Inzwischen gibt es zahlreiche Apps, die anzeigen, wie der Kraftstoffpreis an unterschiedlichen Tankstellen gehandelt wird. Meist findet man direkt in seiner Umgebung eine Tankstelle, die günstig ist. Bereits wenige Stellen hinter dem Komma können dem Fahrer auf lange Sicht viel Geld sparen.

Auch das Tanken zur richtigen Tageszeit kann sich auf die Spritkosten auswirken. Viele Tankstellen erhöhen beispielsweise ihre Preise mit einsetzendem Berufsverkehr am Morgen, zur Mittagszeit und zur Rushhour.

Am späteren Abend hingegen werden die Preise wieder gesenkt. Auch zu Beginn der Wochenenden und der Schulferien ist solch ein Verhalten an vielen Tankstellen zu beobachten. Um möglichst spritgünstig zu fahren, ist es deshalb ratsam, nicht jedesmal zu tanken, wenn gerade eine Zapfsäule in Sicht ist, sondern lieber den späten Abend ab etwa 21 Uhr abzuwarten.

Tipp 3: Fahrzeugveränderungen

Auch kleine Veränderungen am Fahrzeug können Sprit sparen. Ein optimierter Reifendruck beispielsweise führt zu niedrigerem Spritverbrauch. Prüfen Sie regelmäßig Ihren Reifendruck. Wenn dieser nicht optimal eingestellt ist, kann sich das auf den Spritverbrauch des Wagens auswirken.

Der Wechsel zur E-Mobilität ist der rigoroseste Schritt hin zum niedrigen Spritverbrauch. Wer sich ein Elektro-Fahrzeug zulegt, muss sich zukünftig keine Gedanken mehr um einen Spritrechner und seinen Spritverbrauch machen.


Einzelnachweise & Quellen

  1. Bundesministerium der Justiz: BGB § 670 Ersatz von Aufwendungen

Bewerten Sie diesen Artikel

4.00 von 5 Sternen - 8 Bewertungen

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.


Weiteres zum Thema KFZ Steuer