Besonderheiten eines duales Studiums bei der Steuererklärung

Ein Artikel von Melanie Vahland

Im Jahr 2012 verkündete der Gesetzgeber, dass auch Studenten, die ein duales Studium absolvieren, sozialversicherungspflichtig sind.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, Aufwendungen von der Steuer abzusetzen.

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Was kann man für ein duales Studium über die Steuer absetzen?

Wer dual studiert, kombiniert Praxis im Beruf mit Theorie an der Hochschule. Für den praktischen Teil erhalten die Studierenden Einkünfte, die versteuert werden müssen.

Im Gegenzug dürfen sie alle Aufwendungen, die für die Erwirtschaftung dieser steuerpflichtigen Einnahmen notwendig sind, als Werbungskosten absetzen.

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Dabei beschränken sich die Ausgaben explizit nicht nur auf die Gelder, die man für den Praxis-Teil investierte. Auch jeder Cent, der für die Hochschul-Ausbildung - also den Theorie-Teil - ausgegeben wurde, darf auf diese Art abgesetzt werden.

Angeben darf man auf diese Weise beispielsweise:

  • Büromaterial
  • Fahrten zur Arbeitsstelle
  • Etwaig anfallende Übernachtungskosten
  • Ausgaben für wichtige Fachliteratur
  • Aufwendungen für Nachhilfe oder bezahlte Tutorien
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Wie viel Geld kann man für ein duales Studium absetzen?

Die Summe der Werbungskosten, die man für ein derartiges Studium absetzen darf, ist prinzipiell unbegrenzt. Allerdings gibt es bestimmte Pauschbeträge, an die man sich halten muss.

Fahrten sollte man beispielsweise mit 30 Cent je Kilometer absetzen, so man nicht die exakten Kosten berechnen kann. Für Verpflegungskosten dürfen pro Tag pauschal sechs Euro abgesetzt werden.

Übernachtungskosten dürfen gemäß ihres tatsächlichen Preises abgesetzt werden, müssen aber natürlich entsprechend nachgewiesen werden. Im Idealfall kann man auf diese Weise so viel absetzen, dass kaum Steuern bezahlt werden müssen.


Einzelnachweise und Quellen

  1. Bundesministerium der Justiz: Einkommensteuergesetz § 9 Werbungskosten (EStG)

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