Eine Person kann über verschiedenste Formen von Vermögen verfügen (Bargeld, Immobilien, Wertgegenstände, u.v.m.). Um mit diesem Vermögen Gewinne zu erzielen, wird dieses angelegt.

Ziel ist, dass das eingesetzte Kapital einen Ertrag produziert. Die Möglichkeiten zur Vermögensanlage sind vielschichtig. Dazu zählen zum Beispiel Versicherungen, Aktien, Fonds, Spareinlagen, Anleihen oder Immobilien als Kapitalanlagen.

Prinzipien einer erfolgreichen Vermögensanlage

Natürlich gibt es bei keiner der Anlageform eine absolute Garantie auf einen geplanten finanziellen Erfolg. Je nach Finanzprodukt sind die Risiken verschieden hoch. Damit einhergehend sind versprochene Renditen höher oder geringer. Ein Verständnis über potenzielle Basisrisiken, sowie über konkrete Ziele gehören zu den zwei Grundprinzipien der Geldanlage.

Basisrisiken der Vermögensanlage

Als Basisrisiken werden Risiken beschrieben, die im Gesamtkontext der Wirtschaftswissenschaften Einfluss auf den Gewinn von Anlageprodukten haben.

Zu diesen Basisrisiken zählen unter anderem:

  • Allgemeines Marktrisiko und Konjunkturrisiko der Weltwirtschaft
  • Inflationsrisiko
  • Währungsrisiko / Dividendenrisiko
  • Liquiditätsrisiko oder Bonitätsrisiko
  • Kursrisiko
  • Zinsrisiko
  • Steuerliches Risiko

Trotz einiger Variablen in der Gleichung, sind Anlagestrategien aber keineswegs ein Zufallsprodukt. Vielmehr wird der Gewinn planbarer und realistischer, wenn der Anleger bestimmte praktisch bewährte Grundregeln beachtet. Eine wichtige Grundvoraussetzung ist ein genaues Verständnis der eigenen Situation und daran ausgerichtete realistische Ziele bei der persönlichen Strategie der Vermögensanlage.

  • In Deutschland regelt das „Gesetz über Vermögensanlagen“ oder Vermögensanlagegesetz (VermAnlG) Pflichten und Rechte von Anbietern und Verbrauchern.

Was ist das magische Dreieck der Vermögensanlage?

Das sogenannte „magische Dreieck der Vermögensanlage“ oder „Magische Dreieck der Geldanlage“ beschreibt drei Kernziele, die ein Anleger verfolgt:

  1. Rentabilität (Rendite): Aus dem eingesetzten Kapital soll ein finanzieller Gewinn entstehen. Die Höhe des Gewinns wird in Relation zum eingesetzten Kapital angegeben. Ein simples Beispiel wäre: 100.000€ werden per Festgeldkonto angelegt. Die jährlichen Zinsen betragen 2.000€. Die Rendite liegt damit bei 2%.
  2. Sicherheit: Neben der Geldvermehrung, gilt es auch das vorhandene Kapital zu schützen, da bei vielen Investitionen die Möglichkeit von Totalverlusten besteht.
  3. Liquidität: Bei manchen Anlageformen ist das eingesetzte Kapital langfristig gebunden. Die Verfügbarkeit (Liquidität) beschreibt, wie schnell eine Umwandlung des Kapitals in Bargeld wieder erfolgen kann.

Die drei Ziele stehen in einer direkten Wechselbeziehung zueinander. Werden zwei primäre Ziele verfolgt, leidet immer der verbleibende dritte Aspekt.


Quellen

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht: Vermögensanlage auf einen Blick »
Bundesministerium der Justuz und für Verbraucherschutz: Gesetz über Vermögensanlagen »


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