Pilot und Co-Pilot gelten als zwei der bestbezahltesten Berufe in Deutschland. Ob sie diesen Ruf zurecht haben, zeigt ein Blick in unsere Gehaltsdatenbank.

Brutto Gehalt als Co-Pilot

Beruf Co-Pilot/ Co-Pilotin
Monatliches Bruttogehalt 4.523,47€
Jährliches Bruttogehalt 54.281,62€
Wie viel Netto?

Tatsächlich liegt das Bruttodurchschnittsgehalt als Co-Pilot mit 54.281,62€ im Jahr und 4.523,47€ im Monat durchaus im gehobenen Bereich. Der durchschnittliche Stundenlohn von 29,83€ kann durch den Aufstieg zum Flugkapitän noch weiter gesteigert werden.

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Über den Beruf Co-Pilot

Co-Piloten sind neben dem hauptverantwortlichen Piloten im Cockpit für die Überwachung der Flugsicherheit zuständig. Sie unterstützen den Piloten und vertreten ihn gegebenenfalls. Außerdem übernehmen sie den Funkverkehr und die Überprüfung von Checklisten.

In manchen Fällen oder in Notsituationen, beispielsweise bei Verletzung oder plötzlicher Erkrankung des Piloten, können sie auch selbstständig den Flug übernehmen.

Gut zu wissen: Die meisten Airlines geben vor, dass Pilot und Co-Pilot sowohl kurz vor dem Flug, als auch auf dem Flug selbst nicht das Gleiche essen dürfen. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, falls ein Gericht davon schlecht oder vergiftet sein sollte. So wird sichergestellt, dass nicht beide Piloten krank werden. Im Fall der Fälle könnte so zumindest einer das Flugzeug weiterhin steuern.

Co-Pilot werden

Die Ausbildung zum Co-Piloten bzw. zur Co-Pilotin dauert zwischen 10 Monaten und zwei Jahren und ist unvergütet. Man erhält kein Gehalt, sondern muss sogar mit Kosten für die Ausbildung rechnen.

Die meisten Flugschulen bieten Finazierungsprogramme an, um die hohen Schulungskosten abzudecken. Die Gebühren für die Ausbildung können erst nach Berufsantritt in Raten zurückergezahlt werden.

Das Ausbildungs- und Einstiegsgehalt sieht ungefähr wie folgt aus:

  • 1 Ausbildungsjahr: unvergütet
  • 2 Ausbildungsjahr: unvergütet
  • Einstiegsgehalt: 2.900 Euro bis 4.000 Euro

Die Verdienstmöglichkeiten als Co-Pilot

Nach Absolvierung einer Pilotenausbildung erfolgt der Start in den Beruf mit einem Job als Co-Pilot beziehungsweise Co-Pilotin. Das fehlende Gehalt während der Ausbildung wird mit einer recht passablen Einstiegsvergütung entlohnt. Nach umfangreichen bestandenen Tests und dem Erwerb von verschiedenen Zertifikaten machen sich die Mühen bezahlt.

Das Gehalt ist nicht bei jeder Airline gleich, allerdings können sich Piloten und Co-Piloten über ein Gehalt freuen, das weit über dem Durchschnitt liegt.

Der Lohn als Co-Pilot bzw. Co-Pilotin liegt zu Beginn der Karriere zwischen 2.900 Euro und 4.000 Euro. Mit zunehmender Berufserfahrung und weiteren Qualifikationen steigt er stetig. Die ein oder andere Zulage sorgt für ein zusätzliches Plus auf der Lohnabrechnung. So können bis zu 10.000 Euro monatlich zustande kommen.

Die Aufstiegschancen als Co-Pilot

Nach Abschluss der Ausbildung darf man zunächst nur als Co-Pilot bzw. Co-Pilotin, auch erster Offizier genannt, arbeiten.

Nach Absolvierung weiterer Tests und etwas Berufserfahrung kann man die Position des Flugkapitäns übernehmen. Als CPT oder PIC, so die offiziellen Abkürzungen für den Kapitän, übernimmt man die Verantwortung für das gesamte Flugzeug.

Wer lieber wieder festen Boden unter den Füßen haben möchte, der kann eine Laufbahn als Trainings-First-Officer anstreben. Mit der zusätzlichen Qualifikation als Trainings-FO darf man Azubis am Flugsimulator trainieren und ihre Ausbildung zum Piloten fördern.

Möchte man die zukünftigen Piloten nicht nur trainieren, sondern selbst ausbilden, so sollte man sich zum Checkkapitän weiterbilden. Als Checkkapitän ist man außerdem für die regelmäßigen Kontrollen aktiver Piloten zuständig. Diese müssen ihre Leistungsfähigkeit kontinuierlich am Flugsimulator unter Beweis stellen.

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Einzelnachweise


  1. Bundesagentur für Arbeit: Co-Pilot/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.