Das Gehalt als Offizier bei der Bundeswehr

Aktualisiert am 12.11.2021 16:35 von Martina Laura Emter

Offizier ist ein Dienstgrad bei der Bundeswehr. Als Offizier übt man eine leitende Tätigkeit innerhalb der Bundeswehr aus. Offiziere können Soldaten, Piloten, Techniker und vieles mehr sein. Der Offizier hat Befehlsgewalt und kann beispielsweise als Ausbilder tätig sein.

Brutto Gehalt als Offizier

Beruf Offizier
Monatliches Bruttogehalt 3.896,41€
Jährliches Bruttogehalt 46.756,98€

Offiziere werden nach dem Bundesbesoldungsgesetz vergütet. Durchschnittlich verdienen sie 46.756,98€ im Jahr und 3.896,41€ im Monat brutto bei einem Stundenlohn von im Schnitt 22,48€.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Dienstgrade und Besoldungsstufen
  2. Besoldungstabelle für Offiziere
  3. Aufgaben als Offizier
  4. Ausbildung zum Offizier
  5. Spezialisierung als Offizier
  6. Verdienen Sie genug?
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Dienstgrade und Besoldungsstufen als Offizier

Offiziere werden nach der Besoldungstabelle für Bundesbeamte bezahlt. Je nach Dienstgrad werden Offiziere in folgende Besoldungsgruppen eingeteilt:

Dienstgrad bei der BundeswehrBesoldungsgruppe
GeneralB10 oder B10Z
GeneralleutnantB9
GeneralmajorB7
BrigadegeneralB6
OberstA16, B2 oder B3
OberstleutnantA14 oder A15
MajorA13
StabshauptmannA13
HauptmannA11 oder A12
OberleutnantA10
LeutnantA9

Besoldungstabelle für Offiziere

Innerhalb der Besoldungsgruppen sind unterschiedliche Stufen im Gehalt als Offizier möglich. Da der Offizier ein Dienstgrad ist, der innerhalb der Bundeswehr weit verteilt ist, ergeben sich ein folgendes monatliches Bruttogehalt für einen Offizier - einmal minimal und einmal maximal gerechnet.

Dienstgrad bei der BundeswehrBruttogehalt als Offizier
Leutnant2.700,77 bis 3.498,92 Euro
Oberleutnant2.700,77 bis 3.498,92 Euro
Hauptmann3.304,33 bis 4.814,81 Euro
Stabshauptmann4.154,43 bis 5.341,39 Euro
Major4.154,43 bis 5.341,39 Euro
Oberstleutnant4.272,40 bis 6.559,99 Euro
Oberst5.760,97 bis 7.307,95 Euro

Aufgaben als Offizier in der Bundeswehr

Offiziere bei der Bundeswehr übernehmen verschiedene Aufgaben in leitender Position. Dazu können die Führung einer Truppe Soldaten im Ausland, aber auch die leitende Verwaltung einer Bundeswehr-Einrichtung gehören.

Zu der Arbeit mit Soldaten zählen sowohl der Einsatz im Ausland wie auch die Ausbildung der Soldaten. Offiziere der Bundeswehr sind somit die Vorgesetzten der ihnen unterstellten Soldaten und gehören in der Rangordnung der Bundeswehr zur obersten Befehlsgewalt.

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Ausbildung zum Offizier

Wer Offiziersanwärter ist, muss in einem Assessmentcenter der Bundeswehr eine mehrtätige Prüfung absolvieren. In diesem Prüfverfahren der Bundeswehr wird die körperliche und geistige Gesundheit der Offiziere getestet. Dazu gehören ein Sporttest, ein Charakter-Test und medizinische Tests.

Insgesamt sieht die Laufbahn vom Soldaten zum Offizier wie folgt aus:

  • Bewerbung
  • Eignungsfeststellung
  • Assessmentcenter
  • Grundlagenausbildung
  • Offizierlehrgang Teil 1
  • Truppenpraktikum
  • Studium (in einer Bundeswehr-Universität)
  • Offizierlehrgang Teil 2
  • Fach- und Spezialausbildung

Spezialisierung als Offizier

Als Offizier kann man in vier Spezialgebieten innerhalb der Bundeswehr tätig sein. Zuvor muss man zum Dienstgrad Offizier aufgestiegen sein. Das geschieht in vier Sprüngen: Obergefreiter -> Unteroffizier -> Leutnant -> Offizier

Anschließend kann ein Offizier sich auf folgende Bereiche und Aufgaben spezialisieren:

  • Führungsverwendung: Ausbildung von jungen Soldaten, Einsätze im Ausland
  • Lehrverwendung: Lehrer in einer Truppenschule
  • Stabsverwendung: Verwaltungstätigkeiten innerhalb der Bundeswehr
  • Spezialverwendung: Spezielle Gebiete (Technik, Ausbildung, Leitung)

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Einzelnachweise

  1. Bundeswehr Besoldungstabelle >>

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