Wer beruflich in die Entwicklungshilfe einsteigt, sollte weniger auf Verdienst und Karrieremöglichkeiten achten und mehr auf den erfüllenden Inhalt der Arbeit.

Brutto Gehalt als Entwicklungshelfer

Beruf Entwicklungshelfer/ Entwicklungshelferin
Monatliches Bruttogehalt 4.108,00€
Jährliches Bruttogehalt 49.296,00€
Wie viel Netto?

Das durchschnittliche Gehalt als Entwicklungshelfer liegt bei 4.108,00€ brutto monatlich. Rechnet man dieses Monatsgehalt auf ein Jahr hoch, kommt man auf einen gemittelten Jahresverdienst von 49.296,00€ brutto. Der Stundenlohn wird durchschnittlich bei etwa 25,62€ angesetzt.

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Über den Beruf Entwicklungshelfer

Entwicklungshelfer und Entwicklungshelferinnen arbeiten und leben unter den härtesten Bedingungen. Ihre Aufgaben erfüllen sie in den ärmsten Regionen der Welt. Im Beruf sind viel Idealismus, Durchhaltevermögen und ein starker Wille erforderlich.

Entwicklungshelfer geben „Hilfe zur Selbsthilfe“. Es handelt sich dabei um eine sehr ehrenwerte Tätigkeit. Sie helfen vor Ort in den Entwicklungsländern durch das Vermitteln von neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Darüber hinaus liefern sie auch Tipps oder technische Hilfsmittel. Diese Maßnahmen sollen das Leben in diesen Regionen etwas verbessern.

Eine bestimmte einheitliche vorgeschriebene Ausbildung für Entwicklungshelfer ist nicht vorgeschrieben. Oftmals stammen sie aber aus sozialen Berufszweigen und haben sich zum Beispiel im Rahmen von Praktika oder Lehrgängen eine zusätzliche Ausbildung und Qualifikation für einen Einsatz in Entwicklungsländern erworben.

Wie eingangs bereits erwähnt ist eine bestimmte Ausbildung für den Einsatz als Entwicklungshelfer nicht vorgeschrieben. Die unterschiedlichen Hilfsorganisationen haben diesbezüglich jeweils ihre eigenen Einstellungsvoraussetzungen.

Häufig verlangte Voraussetzungen für die Arbeit als Entwicklungshelfer sind beispielsweise:

  • eine Ausbildung in einem sozialen Beruf, oft aber auch andere Berufsgruppen (Handwerker etc.)
  • ein absolviertes Studium (z. B. Mediziner)
  • Erfahrung im Umgang mit Menschen
  • eventuell im Vorfeld absolvierte und artverwandte Praktika
  • eventuell vorab ein Trainee Programm (zumeist ist auch hierfür eine gesonderte Bewerbung notwendig)

Das Gehalt als Entwicklungshelfer im Überblick

Die Mehrzahl der Entwicklungshelfer haben erfolgreich ein akademisches Studium abgeschlossen. Ein festes Gehalt für Entwicklungshelfer ist jedoch die Ausnahme. Personen, die vom Deutschen Entwicklungsdienst ins Ausland geschickt werden, erhalten für ihre Arbeit ein Unterhaltsgeld von ca. 900 Euro brutto monatlich. Der DED übernimmt zudem die Zahlungen für die Sozialversicherung.

Abhängig vom Einsatzort zahlt der DED Entwicklungshelfern Zuschläge für ihre Tätigkeit, sodass ein Gesamteinkommen von ungefähr 3.000 Euro monatlich zusammenkommen kann.

Jobs mit einem regulären Gehalt werden meist von privaten Entwicklungshilfe-Organisationen angeboten. Freie Stellen gibt es jedoch nur wenige.

Das Einstiegsgehalt als Entwicklungshelferin oder Entwicklungshelfer liegt durchschnittlich unter 30.000 Euro pro Jahr. Auch durch einen Auslandseinsatz erhöht sich das Einkommen der Helfer, die sich für eine gute Sache einsetzen, nur unmerklich.

Da Entwicklungshelfer ihr Gehalt nicht in Deutschland versteuern müssen und die Kosten für den Lebensunterhalt im Einsatzgebiet in der Regel wesentlich niedriger als in Deutschland sind, bleibt unter dem Strich mehr übrig.

Hochschulabsolventen bietet der DED ein Nachwuchsförderungsprogramm über einen Zeitraum von 13 Monaten an. Bei Ausübung der Tätigkeit in Deutschland erhalten Entwicklungshelfer monatlich 340 Euro Unterhaltsgeld. Teilnehmer im Auslandseinsatz bekommen circa 770 Euro monatlich.

Möglichkeiten der Weiterbildung als Entwicklungshelfer

Trotz der nicht einheitlichen Ausbildung gibt es auch für Entwicklungshelfer Weiterbildungsmöglichkeiten. Entwicklungshelfer können zum Beispiel regelmäßige Weiterbildungslehrgänge ihrer Organisation besuchen oder sich in ihrem ursprünglichen erlernten Beruf weiterbilden.

Regelmäßige Lehrgänge zu absolvieren, sollte fast schon zur Selbstverständlichkeit als Entwicklungshelfer gehören. Damit bleibt er auch selbst immer auf dem aktuellen Stand und kann dank stets aktuellem Wissen auch fortlaufend solide Hilfestellungen geben. Von daher ist es ratsam, immer an diesen angebotenen Lehrgängen teilzunehmen.

Die andere Möglichkeit bietet der ursprünglich erlernte Beruf an sich. Zum Beispiel kann man sich als Arzt oder Krankenschwester auch immer auf dem aktuellsten Stand halten und sich in speziellen Bereichen seines Berufes spezialisieren - eventuell in einer Fachrichtung, die sich besonders gut für die Hilfe in einem Entwicklungsland eignet.

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Einzelnachweise

  1. Bundesagentur für Arbeit: Entwicklungshelfer/in

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.